CISOR Europameisterschaft 2019 in Finnland

 

 

 

Alle zwei Jahre wird die CISOR Europameisterschaft im militärischen 7-Kampf ausgetragen. 2019 wurde Finnland mit der Ausführung dieser Meisterschaft betraut. Als Location wurde Säkylä (nähe Turku) die größte Brigade Finnlands ausgewählt.

 

Um einigermaßen erfolgreich an einer derartigen Veranstaltung teilnehmen zu können, wurde mit Hilfe von Vzlt WOHLKÖNIG (Präsident der ÖUOG) im Vorfeld ein einwöchiger Trainingskurs in Seebenstein, unter der Leitung des Trainers (Vzlt PICHLER) und einem Betreuer, welcher den Teilnehmern als Organisator und Masseur (Vzlt GELTER) zur Verfügung stand, organisiert. Weiters stand uns Vzlt DANNINGER, der das Amt des Sportreferenten jahrelang innehatte, ein letztes Mal zur Verfügung.

 

Nach absolviertem Trainingskurs erfolgte die Bekanntgabe des endgültigen Kaders, welcher sich aus drei Teams zu je drei Wettkämpfern zusammensetzt. Folgende Aufstellung wurde bekanntgegeben:

 

Team Austria 1:  

 

MACHER Dieter, StWm                      (Übw.Gschw. ZELTWEG, Stmk.)  

 

JANTSCHGI Christopher, StWm        (FlWft 2 Zeltweg, Stmk.) 

 

BAUER Gerhard, OstWm                   (PzGrenB 7,OÖ)

 

Team Austria 2:  

 

GLASHÜTTNER Rene, StWm             (StbB 7, Stmk.)

 

BERGHOLD Michael, StWm              (JgB 7, Stmk.)

 

DANNER Oliver, Owm                        (AuslEBa, Stmk.)

 

Team Austria 3:  

 

FICHTINGER Michael, StWm             (StbB 3, NÖ)

 

EGGHARTER Martin, Owm                (StbB3, NÖ)

 

STRASSBAUER Tobias, Wm               (JgB 23, V)

 

Als Betreuerstab wurden PICHLER Reinhold, Vzlt (Trainer), GELTER Manfred, Vzlt (Masseur) und DANNINGER Josef, Vzlt (Delegationsleiter) für diese Mission einberufen und mit der Durchführung betraut.

 

 

 

Am Dienstag den 25. Juni begann unsere Reise ausgehend von München per Flugzeug nach Helsinki und Weiterflug nach Turku, wo uns ein Bus erwartete und sicher an unser Ziel nach Säkylä brachte. Müde von der anstrengenden Reise bezogen wir Unterkunft und ließen den Tag ausklingen.

 

Die folgenden beiden Tage standen den Wettkämpfern zum freien Training zur Verfügung. Dabei konnten die letzten Unklarheiten beseitigt, etwaige Taktiken noch besprochen und Techniken nochmals verfeinert werden, bevor der Wettkampf eröffnet wurde.

 

Freitag wurde dann der erste Wettkampftag durch das Team Austria 1 auf der Hindernisbahn eröffnet, wobei sie nur durch das amtierende Europameister Team aus Deutschland um eine Sekunde geschlagen werden konnten. Team 2 und Team 3 belegten dabei die Plätze 6 und 3.

 

Weiter ging es am Schießplatz mit Bewerb zwei (Pistole schießen auf 25m, liegend, kniend  und stehend) und dem Bewerb drei (STG-Schießen auf 150m liegend mit anschließendem Biathlon bei dem vor dem Schießen eine Laufstrecke von 200m absolviert werden muss). Das Ganze erfolgte mit den jeweiligen finnischen Waffen. Dabei konnten unsere Teams alle im vorderen Drittel mitmischen.

 

Abgeschlossen wurde dieser erste Wettkampftag mit der vierten Disziplin, dem Orientierungslauf. Mit 6,5km Luftlinie wurde bei schwierigen Geländegegebenheiten eine höchst anspruchsvolle Bahn gelegt, welche mehreren Nationen einen großen Zeitrückstand bescherte. Leider unterlief dabei auch unserem Team Austria 3 ein Missgeschick, welches somit den Anschluss an die Spitze verlor.

 

Nach Beendigung des ersten Wettkampftages belegten unsere Teams die Plätze 3,6 und 7.

 

Am  zweiten und zugleich letzten Wettkampftag wurde mit der Disziplin Handgranaten Werfen (auf einer Entfernung von 20m musst in einer Höhe von 4m durch ein 1,5m hohes und 1m breites Fenster geworfen werden) begonnen, wobei sich unsere Teams hervorragend schlugen. Unser Team 2 konnte diese Disziplin sogar für sich entscheiden und wertvolle Punkte einkassieren.

 

Im Massenstart erfolgte dann der 8km Geländelauf. Vom Startschuss weg konnte sich unser Spitzenteam bereits absetzen und rannte so mit einer Zeit von 33,49min einen Start-Ziel Sieg nach Hause.

 

Als krönenden Abschluss dieser Europameisterschaften ging es dann noch zum Schwimmen. (Geschwommen wird über 50m, wobei eine Bahn mit Hindernissen bestückt ist. Gestartet wird auf drei Bahnen zugleich, wobei zwei Athleten 50m flach und einer 50m Hindernisschwimmen musste). Alle drei Teams konnten dabei eine Top 5 Platzierung erreichen.

 

Nach erfolgter Siegerehrung konnten wir mit erhobener Brust einen durchaus erfolgreichen Schlussstrich unter dieses Unternehmen ziehen.

 

Gewonnen haben diese Europameisterschaften im Mil. 7-Kampf die Titelverteidiger aus Deutschland, jedoch konnten wir mit den Ausgezeichneten 2.und 3.Platz (Team Austria 1 und Team Austria 2) zwei Podiumsplätze für uns beanspruchen.                          

 

Team Austria 3 belegte noch den hervorragenden 5. Platz.

 

In der Nationenwertung erreichten wir ebenfalls den 2. Platz hinter Deutschland

 

 

 Bericht von PICHLER, Reinhold Vzlt      

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