Infos für Milizsoldaten

Großteil der Miliz bleibt weiterhin im Einsatz

 

 

Wien, 15. Juni 2020  - Ab 16. Juni 2020 werden Österreichs Grenzen für 31 EU-Länder, darunter auch Italien, geöffnet. Nach dem Bekanntwerden der ersten Grenzöffnungen unserer Nachbarländer, endete bereits am 8. Juni der Einsatz für sechs Milizkompanien des Österreichischen Bundesheeres. Diese wurden mit Mai einberufen und waren für die Gesundheitsbehörden unmittelbar an den Grenzübergängen tätig. Durch den teilweisen Wegfall von den gesundheitsbehördlichen Grenzkontrollen, haben sich auch die personellen Anforderungen an das Bundesheer geändert. Das Bundesheer ist gemäß Wehrgesetz auf Grundlage einer Anforderung der Behörden tätig. Dazu zählt auch der sicherheitspolizeiliche Assistenzeinsatz zur Grenzraumüberwachung, dieser bleibt weiterhin aufrecht.

 

Migrationsdruck wird wieder stärker

 

"Durch die weitgehende Öffnung der Grenzen der EU-Staaten wird auch der Migrationsdruck wieder stärker. Daher greifen wir weiterhin auf den Einsatz, der übrigen sieben Jägerkompanien zurück. Das betrifft rund 800 Soldatinnen und Soldaten der Milizkompanien aus Kärnten, Burgenland, Tirol, zwei aus der Steiermark und Wien. Diese verbleiben im Einsatz zur Grenzüberwachung, die Soldaten unterstützen aber auch weiterhin bei der Überwachung der Botschaften und systemrelevanten Gebäuden und die örtlichen Gesundheitsbehörden", so Generalsekretär Dieter Kandlhofer.

 

1.800 Soldatinnen und Soldaten im Inlandseinsatz

 

So stehen ab dieser Woche nun insgesamt rund 1.800 Soldatinnen und Soldaten im Inlandseinsatz. Davon gehören etwa 800 der Miliz an: Diese unterstützen die Polizei bei der Grenzüberwachung in der Steiermark, in Kärnten, Burgenland und Tirol. Weiters bleiben die Milizkräfte auch für die Unterstützung der Gesundheitsbehörden in der Steiermark, in Tirol und Burgenland im Einsatz. Etwa über 100 Milizsoldaten sind darüber hinaus weiter zur Unterstützung der Polizei bei der Bewachung von Schutzobjekten wie Botschaften eingesetzt. 

 

Miliz ein unverzichtbarer Teil des Bundesheeres

 

Besonders erfreut zeigt sich der Generalsekretär über die freiwilligen Meldungen von jenen einberufenen Milizsoldaten, die ihre Dienstzeit bereits mit Anfang Juni beendet haben. Rund ein Viertel der abgerüsteten Soldaten haben sich für den weiteren Einsatz im Bundesheer gemeldet. Die Freiwilligen-Miliz-Kompanie wird voraussichtlich ab nächster Woche Soldatinnen und Soldaten im Burgenland ablösen.

 

Generalsekretär Kandlhofer dazu: "Wir haben weiterhin einen hohen Bedarf und müssen das Bundesheer einsatzfähig halten. Umso mehr freut es mich, dass sich einige von ihnen für die sogenannte freiwillige Waffenübung gemeldet haben. Der laufende Einsatz beweist, dass die Miliz ein unverzichtbarer Teil des Bundesheeres ist und zugleich wie wichtig die Aufbringung der Miliz zur Bewältigung fordernder Einsätze ist, wie es auch die Coronakrise deutlich gezeigt hat. Weiterhin gilt, wenn jemand noch weiter im Einsatz bleiben will, können sie sich für andere Einsatzräume für eine Freiwillige Waffenübung melden. Mit ihrem Einsatz stärken sie die Durchhaltefähigkeit des Bundesheeres und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit Österreichs und der Bevölkerung."

 


 Milizsoldaten

 

 Milizsoldaten während einer Übung. Milizsoldaten tragen wesentlich zur Einsatzbereitschaft des Bundesheeres bei.

 Als Milizsoldat oder Milizsoldatin tragen Sie wesentlich zur Einsatzbereitschaft des Österreichischen Bundesheeres bei. Damit Sie über alle aktuellen Geschehnisse informiert sind, bieten wir Ihnen hier die wichtigsten Informationen an.

 

 Das Milizsystem

Das Bundesheer ist nach den Grundsätzen eines Milizsystems eingerichtet. Seine Einsatzorganisation umfasst überwiegend Truppen, die für Übungen oder Einsätze zusammentreten.

 

    Weitere Infos zum Milizsystem:

     die Jägerbataillone der Miliz

     das Versorgungsbataillon

     die Pionierkompanien der Miliz

     die Jägerkompanien der Miliz

 

Die Jägerbataillone der Miliz

 

Die Jägerbataillone der Miliz

 

 Die Milizsoldaten leisten einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit des Landes. In den Bundesländern verfügen die Militärkommanden jeweils über ein eigenständiges Jägerbataillon der

 Miliz, auf das sie bei Bedarf zurückgreifen. Im Bundesland Wien stehen mit den Jägerbataillonen Wien 1 und Wien 2 sogar zwei derartige Verbände zur Verfügung.

Die Kernaufgaben dieser Bataillone umfassen: Katastrophenhilfe, sicherheitspolizeiliche Assistenzeinsätze, Schutz von wichtigen Gebäuden und Einrichtungen.

 Darüber hinaus bilden die Milizsoldaten einen Personalpool für Auslandseinsätze des Österreichischen Bundesheeres.        

 

Die Pionierkompanien der Miliz

Die Pinonierkompaniender Miliz

 

Die Pioniere der Miliz leisten einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung.

Die Pioniere der Miliz leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit der Menschen in Österreich. In jedem Bundesland ist eine Pionierkompanie beheimatet, auf die bei Bedarf zurückgegriffen wird. Verantwortlich für Ausbildung und Einsätze dieser Einheiten ist das jeweilige Militärkommando.                                   

 

Die Jägerkompanien der Miliz

Die Jägerkompanien der Miliz

 

Die Soldaten der Miliz leisten einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung.

 Milizsoldaten leisten einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit des Landes. Die Militärkommanden verfügen, abhängig von den im jeweiligen Bundesland vorhandenen zivilen Schutzobjekten, über eine entsprechende Anzahl von Jägerkompanien der Miliz, auf die sie bei Bedarf zurückgreifen.                  

 

Die Jägerkompanie TULLN (JgKp TU)

 

 

 

Die Mobverantwortung liegt beim Stabsbataillon 3 in MAUTERN. Die JgKp TU nimmt in erster Linie stationäre Aufgaben im Objektschutz (im Rahmen des sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatzes bzw. der militärischen Landesverteidigung) wahr.

 

Die JgKp TU besteht aus dem Kommando, einer Kommandogruppe, einer Versorgungsgruppe, einer mittleren Scharfschützengruppe sowie 5 Jägerzügen. Neben 2 weiteren selbständig strukturierten Jägerkompanien, der Pionierkompanie NIEDERÖSTERREICH sowie dem Jägerbataillon NIEDERÖSTERREICH bildet es somit die infanteristische Milizkomponente und ist Teil der Truppengliederung des Militärkommando NIEDERÖSTERREICH.

 

Zur Erklärung:

 

„Selbständig strukturierte Miliz“ sind Einheiten (Kompanie) und kleine Verbände (Bataillon), die nicht Teil der Truppengliederung des mobilmachungsverantwortlichen Kommandos (mobvKdo) sind, grundsätzlich andere Hauptaufgaben als das mobvKdo haben und deren Organisationsplan (OrgPl) ausschließlich Milizarbeitsplätze (M-APl) beinhaltet. Personell setzt sich die „selbständig strukturierte Miliz“ aus Personen, die auf Arbeitsplätzen (APl) „Miliz (M)“ in Organisationselementen (OrgEt) beordert oder mobeingeteilt sind, zusammen

 

Kommandant

 

Seit Jänner 2018 steht die JgKp TULLN unter dem Kommando von Hptm Anna KAISER.
Die gebürtige Oberösterreicherin rückte im Mai 2005 in FREISTADT zur 3.Kp/JgB15 ein, wo sie neun Monate lang ihren Ausbildungsdienst absolvierte. Im Anschluss daran setzte sie ihre militärische Ausbildung und Laufbahn beim JgB OÖ fort, wo sie nach Abschluss der Ausbildung zum Stabsunteroffizier (Miliz) an der HUAk den Posten des KdtKdoGrp in der 1. Kp bekleidete.

 

2014 wurde Hptm KAISER in den Bereich Kulturgüterschutz des MilKdo NÖ beordert und begann die weiteren militärischen Ausbildungen zum Milizoffizier. 2016 musterte sie zum Lt aus, absolvierte Einheitskommandatenlehrgänge und 2017 die Stabslehrgänge 1 am Institut 2 der Theresianischen Militärakademie.

 

Im Zivilberuf ist die promovierte Althistorikerin, mit Forschungs- und Arbeitsschwerpunkt römisches Militär, seit 2015 an der Donau-Universität Krems im Zentrum für Kulturgüterschutz als Lehrgangs- und Projektleiterin tätig.

 

 

 

StbB3 | RAAB-Kaserne
3512 MAUTERN AN DER DONAU

 

Kontakt: post@jgkp-tulln.at
Tel: 050201-33-31303 (MobUO)
Mobil: 0664/3137979 (DfUO)

 

 

 

LINK zur Homepage:

 

https://www.jgkp-tulln.at

 

 

 

 


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