Mehr Budget fürs Bundesheer

 

Das Österreichische Bundesheer muss im Rahmen der Umfassenden Landesverteidigung darauf vorbereitet sein, Österreich im Ernstfall militärisch zu verteidigen.

Durch den Generalstab wurden in den letzten Monaten umfassende Beurteilungen durchgeführt – das Ergebnis liegt vor: der "Aufbauplan Bundesheer 2032". Dieser auf zehn Jahre ausgelegte Plan dient der Stärkung des Bundesheeres im Kernbereich der militärischen Landesverteidigung. Darin werden neue Fähigkeiten geschaffen, um auf dem Gefechtsfeld der Zukunft zu bestehen.

16 Milliarden Euro Verteidigungsbudget in den kommenden vier Jahren

    2022 beträgt das Budget 2,7 Milliarden €

    2023 wird das Budget um 680 Mio. auf 3,38 Milliarden € erhöht

    Bis 2027 wird das jährliche Budget schrittweise auf 5,25 Milliarden € erhöht (auf 1,5% des BIPs)

 

Mit diesem Budget, kann in vielen Bereichen und dort wo der Bedarf an Modernisierung notwendig ist, investiert werden. Dazu wurden fundierte Konzepte ausgearbeitet und folgende Schwergewichte im "Aufbauplan" festgelegt:

1. Verbesserung der Mobilität der Einsatzkräfte

Das Schwergewicht bildet der Bereich der geschützten Mobilität, insbesondere der Ergänzung der geschützten Fahrzeugflotte, sowie dringend benötigter Transportfahrzeuge. Auch in der Luft müssen die Transportfähigkeiten ausgebaut und verbessert werden sowie die Hubschrauberflotte weiter modernisiert. Die aktive Luftraumüberwachung muss auf einen zeitgemäßen Stand gebracht werden und durch die Erweiterung und Modernisierung der Flotten auch weiterhin sichergestellt werden.

2. Erhöhung des Schutzes und der Wirkung für unsere Soldatinnen und Soldaten

Alle Soldatinnen und Soldaten werden mit moderner persönlicher Ausrüstung, dem benötigten Individualschutz sowie Mitteln für Nachtkampf und Kommunikation ausgestattet, damit sie ihre Aufträge bei Tag und Nacht präzise erfüllen können. Es wird in den Kernbereich der militärischen Landesverteidigung, in den Schutz vor Bedrohungen aus der Luft und in fortschrittliche Sensoren für unsere Aufklärungskräfte investiert. Die mechanisierte Truppe mit Kampfpanzern, Schützenpanzern, Pionierpanzern und der Artillerie wird modernisiert, wodurch Panzerschutz, Feuerkraft und hohe Beweglichkeit sichergestellt werden.

3. Autarkie zur Stärkung der Verteidigungsbereitschaft

Autarke Kasernen mit hohem Schutzgrad, ausreichend Versorgungsgütern und hochwertiger Sanitätsversorgung bilden die Basis für die Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit. Energie für die Infrastruktur wird zu einem hohen Anteil selbst erzeugt. Der Kampf im Cyber-Raum und die elektronische Kampfführung sind heute auf dem Gefechtsfeld nicht mehr wegzudenken. Digitale Führungs- und Kommunikationsmittel bilden die Voraussetzung für den wirkungsvollen Einsatz des modernen Bundesheeres. Daher wird auch in diese Bereiche massiv investiert.

"Foto: Bundesheer/Carina KARLOVITS"

 

 

Unglaublich, wir haben einen Weltmeister bei uns am Fliegerhorst Brumowski verkündet der Garnisonskommandant Bgdr Reinhard Kraft mit Stolz!! Herzliche Gratulation zu dieser großartigen Leistung und alles Gute für die noch kommenden Ziele!

Ein Danke auch an den HSV Langenlebarn, Sektion Kraftsport, welcher nicht unerheblich beteiligt war - Ihr seid ein Garant für Erfolge am laufenden Band!

 

 

Der Weltmeister im Bankdrücken kommt aus Niederösterreich - Andreas Frasl holte sich am 23. Mai in Kasachstan den Weltmeistertitel im Bankdrücken in der Gewichtsklasse bis 66 kg mit einer Leistung von 215 kg. In der Gewichtsklasse bis 93 kg holte sich Thomas Wetzstein den Vize-Weltmeistertitel mit einer Leistung von 265 kg - es trennten ihn nur 2,5 kg von der Spitze! Beide Ausnahmesportler sind Angehörige des Heeressportvereins Langenlebarn, Sektion Kraftsport und trainieren auch im Garnisonsportzentrum am Fliegerhorst Brumowski. Der Garnisonskommandant gratulierte zu den hervorragenden Ergebnissen.

 

Special Awards 2021

Der zweite Special Award geht an die Laborierungs-, Untersuchungs- und Inventurstaffel der Heeresmunitionsanstalt Großmittel. Die Lagerung und Kontrolle, laufende Fehleranalysen, Brauchbarkeitsüberprüfungen sowie die lückenlose Dokumentation aller technischen Vorgaben und Wartungsmaßnahmen sind ein anspruchsvolles Tagesgeschäft

 

 

Special Awards 2021

 

Der erste Special Award geht an das Team SMN-Mobile. Es musste unter enormen Zeitdruck für die Sicherstellung von Telearbeitsplätzen in der Corona-Pandemie eine Lösung finden. Eine Lösung die noch dazu den militärischen Sicherheitsvorschriften entspricht.

 

Rekrut des Jahres 2021

 

Kärnten/Wien, 30. November 2021  - Bei der Matinée "Militär des Jahres 2021" würdigte das Österreichische Bundesheer Soldatinnen und Soldaten, zivile Bedienstete sowie Dienststellen des Heeres für besondere Leistungen im Jahr 2021. Auf Grund der steigenden Covid-19-Infektionen und des damit verbundenen Ansteckungsrisikos wurde auch heuer diese Veranstaltung virtuell durchgeführt. Der Titel "Rekrut des Jahres 2021" ging an den Grundwehrdiener Wolfgang Pirker vom Villacher Pionierbataillon 1. Der Award wurde ihm von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner überreicht.

 

 

Einheit des Jahres 2021

 

Seit 2003 ist das Operative Lufttransportsystem 130 für Österreich im Einsatz. Es wurde zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Bundesheeres. Passagier- und Frachttransporte, Evakuierungen oder medizinische Notfälle können seitdem autark durchgeführt werden. Auch die Rotationen unserer Soldatinnen und Soldaten in die Auslandsmissionen erfuhren damit ein wesentliches Upgrade. Genauso wie ihre Folgeversorgung. Das Operative Lufttransportsystem 130 ist das starke Rückgrat für unsere friedensunterstützenden Operationen im Ausland.

 

Zivilbediensteter des Jahres 2021

Günter Pribil ist seit der COVID-19 Pandemie im Dauereinsatz. Im nördlichen Weinviertel beheimatet, ist es für ihn eine besondere Herausforderung von frühmorgens bis oft spät in die Nacht den speziellen sanitätslogistischen Herausforderungen der Pandemie gerecht zu werden. Seine hohe Flexibilität, seine Motivation, vor allem aber sein persönlicher Einsatz im ressort- und länderübergreifenden Miteinander stellen die Basis für die Aufgabenbewältigung im Dienste der Republik Österreich und seiner Bevölkerung dar.

 

 

Soldat des Jahres

 

 

 

Der 34-jährige Steirer Hauptmann Marco Schutti ging mit seiner 3. Nachschub- und Transportkompanie des Versorgungsregimentes 1 mehrmals kurzfristig in einen Covid-Assistenzeinsatz. Im Mai 2020 übernahm er mit 270 Mann den kompletten Betrieb des Postverteilungszentrums Hagenbrunn, im Februar dieses Jahres führte er mit seiner Kompanie mit vier Testbussen rund um die Uhr Antigen-Tests an den Landesgrenzen Salzburg und Vorarlberg durch. Im April 2021 erfolgte die Unterstützung des Militärkommandos Steiermark bei der Auslieferung von rund einer Million Testkits. Hauptmann Schutti hat als verantwortlicher Kompaniekommandant all diese Herausforderungen mit Bravour erledigt

 

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