Als Blackout bezeichnet man den plötzlichen, überregionalen Stromausfall großer Stromnetze. Der Begriff „Blackout“ ist nicht wirklich klar definiert und wird daher auch oft falsch verwendet. Gerne wird er in Medien für gewöhnliche Stromausfälle verwendet. Das andere Extrem ist wiederum, dass man damit erst einen mehrwöchigen Stromausfall meint. Daher sollte man immer hinterfragen, was genau damit gemeint ist. In der Fachwelt spricht man auch von einer Großstörung.
Der „Tag der Miliz“ findet jedes Jahr am 9. Juni statt und soll die Einsatzbereitschaft aller Milizsoldaten hervorheben, die zugleich als Botschafter der Werte der Umfassenden Landesverteidigung auftreten. An diesem Tag im Jahre 1808 wurde das Patent über die Organisation der Landwehr und damit die Begründung der Miliz erlassen.
10:00 Uhr: Tag der Schulen mit Informations- und Leistungsschau
10:00–16:00 Uhr: Kommandantentagung (alle BKdt und EinhKdt auf Basis MÜ) (Do–Sa möglich – An-/Rückreise)
16:00–20:00 Uhr: Informations- und Leistungsschau mit Kinderprogramm
18:00 Uhr: Festakt zum Tag der Miliz mit Angelobung und Zapfenstreich
Zusätzlich werden im Rahmen des Festaktes die besten werbenden Verbände (1. bis 3. Rang) sowie Bester Werber, im Zusammenhang mit „Freiwillige
Meldungen zu Milizübungen“ geehrt.
siehe unter https://musik.bundesheer.at/
Foto: BMLV/GREBIEN Wolfgang, Foto: BMLV/MICKLA Anton
Kommandoübergabe der 4. Panzergrenadierbrigade
Im Beisein von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner erfolgte am 02 06 2026 die feierliche Kommandoübergabe der 4. Panzergrenadierbrigade am Fliegerhorst Vogler in Hörsching.. Der bisherige Kommandant, Brigadier Siegward Schier, übergab nach acht Jahren das Kommando der einzig mechanisierten Brigade an seinen Nachfolger, Brigadier Alexander Hönig.
Der Kommandant der Landstreitkräfte und Spezialeinsatzkräfte, Generalleutnant Martin Dorfer, übergab die Standarte an den neuen Kommandanten. Die stellvertretende Landeshauptfrau von Oberösterreich, Christine Haberlander, sowie weitere Ehrengäste nahmen an diesem Festakt teil.
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: „Die 4. Panzergrenadierbrigade ist ein wesentlicher Pfeiler der militärischen Landesverteidigung und steht für Einsatzbereitschaft, Stärke und Professionalität. Ich danke Brigadier Siegward Schier für seinen langjährigen Einsatz und wünsche Brigadier Alexander Hönig viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe.“
Brigadier Siegward Schier dankte den Soldaten der Brigade für ihren Einsatz in den vergangenen Jahren. Nun ist er stellvertretender Leiter der Direktion 3. Brigadier Alexander Hönig gab einen ersten Ausblick auf die bevorstehende Zeit und bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Zuvor war er Referatsleiter der Abteilung 4 der Militärstrategie im Einsatzkoordinationsstab.
Die Bataillone der 4. Panzergrenadierbrigade präsentierten den Gästen ihre Kampf- und Gefechtsfahrzeuge, die die Schlagkraft dieses speziellen Verbandes auszeichnen – darunter der Kampfpanzer Leopard, der Schützenpanzer Ulan, die Panzerhaubitze M109 und der Husar.
"Foto: Bundesheer/Klaus Unterbuchberger
Bgdr Habersatter wird neuer MilKdt von Wien
Brigadier Christian Habersatter wurde als neuer Militärkommandant von Wien bestimmt. Die Bestellung in der neuen Funktion erfolgt ehestmöglich. Er folgt auf Brigadier Kurt Kurt Wagner, der diese Funktion in den vergangenen 14 Jahren innehatte.
Der gebürtige Salzburger begann seine Offiziersausbildung an der Theresianischen Militärakademie 1989 im Jahrgang NOVARA und musterte 1992 zum Landwehrstammregiment
83 in Tamsweg aus. Nach verschiedenen Verwendungen absolvierte Habersatter von 1997 bis 2000 den 15. Generalstabslehrgang an der Landesverteidigungsakademie. In seiner bisherigen Laufbahn
bekleidete er Führungsfunktionen auf unterschiedlichen Ebenen. Darüber hinaus war er in zentralen Stabsfunktionen tätig, unter anderem im Kommando Landstreitkräfte sowie im Bundesministerium für
Landesverteidigung.
Internationale Erfahrung sammelte er unter anderem als leitender Planungsoffizier und Verbindungsoffizier in Deutschland sowie bei mehreren Auslandseinsätzen am
Balkan und in Afrika. Besonders hervorzuheben ist seine Funktion als erster österreichischer Mission Force Commander der EU-Trainingsmission in Mali im Jahr 2019.
Seit 2015 war Brigadier Habersatter Kommandant der 3. Panzergrenadierbrigade, des Kommando Schnelle Einsätze (KSE) und der 3. Jägerbrigade (Brigade Schnelle
Kräfte).
Zusatzprüfung für Unteroffiziere - eine berufliche Aufstiegschance
Alle Information zur Anmeldung, Voraussetzungen und Prüfungsablauf
Um Unteroffizieren, die nicht über die allgemeine Universitätsreife verfügen, den Zugang zur Truppenoffiziersausbildung zu ermöglichen, kann die „Zusatzprüfung für Unteroffiziere“ abgelegt werden. Damit eröffnet sich die Möglichkeit einer Karriere als Offizier. Ein neunwöchiger Lehrgang bereitet die Bewerberinnen und Bewerber an der Militärakademie auf die Zusatzprüfung vor.
Anmeldeschluss für den Vorbereitungslehrgang 2027: 16. November 2026
Die Meldung hat auf dem Dienstweg an die Theresianische Militärakademie zu erfolgen.
Zugangsvoraussetzungen für den Einstieg in die Truppenoffiziersausbildung als Unteroffizier:
· Positiv abgeschlossene Grundausbildung zur „Militärperson Berufsunteroffizier“
· Mindestdienstzeit von sechs Jahren im Jahr der Zusatzprüfung
· Lebensalter von höchstens 36 Jahren im Jahr der Zusatzprüfung
· Vorliegen einer Prüfbescheinigung der festgestellten Verlässlichkeit entsprechend den Bestimmungen des Erlasses GZ S93207/50-ndAbw/2022
· Erfolgreich abgelegte Zusatzprüfung für den Fachhochschul-Bachelorstudiengang Militärische Führung oder Militärische informations- und kommunikationstechnolgische Führung
Die Zusatzprüfung umfasst:
· einen Aufsatz über ein allgemeines Thema (schriftliche Prüfung, 4 Stunden) aus dem Bereich der Grundzüge der Geschichte der Republik, der gegenwärtigen Struktur Österreichs und seiner Stellung in der Welt
· zwei Pflichtfächer in Form einer schriftlichen und mündlichen Prüfung in den Fächern:
· -Lebende Fremdsprache Englisch 2 (schriftliche Prüfung, 90 Minuten, und mündliche Prüfung, ca. 15 Minuten)
- Mathematik 1 (schriftliche Prüfung, 4 Stunden, und mündliche Prüfung, ca. 15 Minuten)
· zwei Wahlpflichtfächer in Form einer schriftlichen (1 Stunde) oder mündlichen Prüfung (15 Minuten) aus folgenden Fächern:
o Geographie und Wirtschaftskunde 2 (mündliche Prüfung)
o Geschichte 2 (mündliche Prüfung)
o Darstellende Geometrie (schriftliche Prüfung oder mündliche Prüfung)
o Biologie und Umweltkunde (mündliche Prüfung)
o Physik 1 (schriftliche oder mündliche Prüfung)
o Chemie 1 (schriftliche oder mündliche Prüfung)
Bei Vorlage entsprechender Nachweise können einzelne Prüfungen angerechnet werden.
Nähere Informationen finden Sie unter:
https://www.milak.at/ausbildung/offiziersausbildung/zugangsvoraussetzungen/zusatzpruefung
Besuch der UOG NÖ im NÖ – Landhaus
Am Donnerstag den 12. März 2026 besuchten 32 Mitglieder der UOG NÖ (der Vorstand und die Mitglieder der Zweigvereine) das Landhaus in St. Pölten.
Das Programm beinhaltete:
Führung durch das Haus der Geschichte im Museum NÖ mit Sonderausstellung „Kinder des Krieges- Aufwachsen zwischen 1938 und 1955“, Besuch der Aussichtsebene am Klangturm,
Landeshausführung mit Besuch der Landhauskapelle. Der Besuch des Besucherzentrums „Forum Landtag“ ist ein Ort zum Vor- und Mitdenken, ein Begegnungsraum mit der Zukunft und keine Sammlung von Andachtsgegenständen der Landespolitik.“ Die Abordnung der UOG NÖ erhielt einen lebendigen Einblick in die Bedeutung und Funktionsweise des Landtages als Träger der demokratischen Abläufe in unserem Bundesland. Zahlreiche interaktive Stationen informieren Sie über die Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung, die Landtagsabgeordneten, die Wahl, die Aufgaben und die Geschichte des Landtages – und das direkt zum Mitmachen.
Herr LAbg Bernhard Heinrichsberger, MA, berichtete über die Arbeit im Landtag und die Aufgaben als LAbg. Weiter berichtet er über die aktuellen Themen des Landtages.
Anschließend gab es Gespräch mit der der Frau Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner.
Es war für die Delegation der UOG NÖ ausführliches Gespräch mit der Frau LH und ein interessanter Besuchertag im NÖ – Landhaus.
Foto: UOG NÖ
Gemeinsame Erklärung
Erweiterter Vorstand der ÖUOG und Kommandounteroffiziere des Österreichischen Bundesheeres
Im Rahmen der erweiterten Vorstandssitzung der Österreichischen Unteroffiziersgesellschaft (ÖUOG) fand erstmals ein strukturierter Dialog mit den Kommandounteroffizieren des Österreichischen Bundesheeres am 26. Februar im Rahmen der Ausmusterung der Wachtmeister an der Heeresunteroffiziersakademie in Enns statt.
Dieses erstmalige Zusammentreffen markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer engeren Abstimmung zwischen Interessenvertretung und militärischer Führungsebene im Bereich der Unteroffiziere. In einem offenen, sachlichen und von gegenseitigem Respekt getragenen Austausch wurde Einvernehmen darüber erzielt, künftig in zentralen Fragen abgestimmt und koordiniert vorzugehen.
Im Mittelpunkt der Gespräche stand die aktuell besonders angespannte Personalsituation – insbesondere im Bereich der Unteroffiziere. Einigkeit bestand darin, dass die personelle Entwicklung die entscheidende Voraussetzung für Einsatzbereitschaft, Ausbildungsqualität und Führungsfähigkeit des Bundesheeres darstellt.
Der Aufbauplan „Bundesheer 2032+“ und die laufenden Modernisierungsschritte erhöhen die Anforderungen an Qualifikation, Verfügbarkeit und Führungsstärke der Unteroffiziere erheblich. Ohne eine nachhaltige Stabilisierung und Stärkung der personellen Basis besteht die Gefahr, dass materielle Investitionen ihre volle Wirkung nicht entfalten können.
Beide Seiten vereinbarten, den begonnenen Dialog in regelmäßigen Abständen fortzuführen und konkrete Vorschläge zur Verbesserung der personellen Situation zu erarbeiten. Ziel ist es, die Rolle des Unteroffiziers als Rückgrat des Bundesheeres nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln.
Dieses erste Gespräch ist nicht Abschluss, sondern Ausgangspunkt einer vertieften Zusammenarbeit.
Gemeinsam tragen wir Verantwortung für die Zukunft des Unteroffizierskorps und damit für die Einsatzbereitschaft unseres Bundesheeres.
Foto: ÖUOG
473 neue Wachtmeister für das Bundesheer
Am 27 02 2026 dem „Tag der Wachtmeister“, wurden in Enns 473 junge Unteroffiziere feierlich in das Bundesheer übernommen, darunter 27 Frauen. Der Festakt fand im Beisein von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, Landtagsabgeordnetem Wolfgang Stanek in Vertretung des oberösterreichischen Landeshauptmanns sowie Generalstabschef General Rudolf Striedinger statt.
Es zeigt sich ein klarer Aufwärtstrend. Die Zahl der positiven Abschlüsse ist gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen: bei den Miliz-Unteroffizieren um sechs Prozent, bei den Berufsunteroffizieren sogar um zehn Prozent. Die Ausbildung dauert 18 Monate. Danach übernehmen die ausgemusterten Wachtmeister Verantwortung als Gruppenkommandanten – bei Einsätzen im In- und Ausland sowie in der Ausbildung der Rekruten.
371 Berufssoldaten, darunter 25 Frauen, und 102 Milizsoldaten, darunter zwei Frauen, schlossen die Unteroffiziersausbildung erfolgreich ab. Die meisten Absolventen stammen aus Niederösterreich: 131 Berufs- und Milizsoldaten, davon zehn Frauen. Es folgen die Steiermark mit 75 Teilnehmern (fünf Frauen), Salzburg mit 57 (drei Frauen), Wien mit 57 (eine Frau), Kärnten mit 51 (vier Frauen) und Oberösterreich mit 47 jungen Wachtmeistern. Aus dem Burgenland kommen 26 (eine Frau), aus Tirol 18 (zwei Frauen) und aus Vorarlberg 11, darunter eine Frau.
Foto: Bundesheer/Flickr
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