Als Blackout bezeichnet man den plötzlichen, überregionalen Stromausfall großer Stromnetze. Der Begriff „Blackout“ ist nicht wirklich klar definiert und wird daher auch oft falsch verwendet. Gerne wird er in Medien für gewöhnliche Stromausfälle verwendet. Das andere Extrem ist wiederum, dass man damit erst einen mehrwöchigen Stromausfall meint. Daher sollte man immer hinterfragen, was genau damit gemeint ist. In der Fachwelt spricht man auch von einer Großstörung.

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Bgdr Habersatter wird neuer MilKdt von Wien

Brigadier Christian Habersatter wurde als neuer Militärkommandant von Wien bestimmt. Die Bestellung in der neuen Funktion erfolgt ehestmöglich. Er folgt auf Brigadier Kurt Kurt Wagner, der diese Funktion in den vergangenen 14 Jahren innehatte. 

Der gebürtige Salzburger begann seine Offiziersausbildung an der Theresianischen Militärakademie 1989 im Jahrgang NOVARA und musterte 1992 zum Landwehrstammregiment 83 in Tamsweg aus. Nach verschiedenen Verwendungen absolvierte Habersatter von 1997 bis 2000 den 15. Generalstabslehrgang an der Landesverteidigungsakademie. In seiner bisherigen Laufbahn bekleidete er Führungsfunktionen auf unterschiedlichen Ebenen. Darüber hinaus war er in zentralen Stabsfunktionen tätig, unter anderem im Kommando Landstreitkräfte sowie im Bundesministerium für Landesverteidigung. 
Internationale Erfahrung sammelte er unter anderem als leitender Planungsoffizier und Verbindungsoffizier in Deutschland sowie bei mehreren Auslandseinsätzen am Balkan und in Afrika. Besonders hervorzuheben ist seine Funktion als erster österreichischer Mission Force Commander der EU-Trainingsmission in Mali im Jahr 2019. 
Seit 2015 war Brigadier Habersatter Kommandant der 3. Panzergrenadierbrigade, des Kommando Schnelle Einsätze (KSE) und der 3. Jägerbrigade (Brigade Schnelle Kräfte).

Zusatzprüfung für Unteroffiziere - eine berufliche Aufstiegschance

Alle Information zur Anmeldung, Voraussetzungen und Prüfungsablauf

Um Unteroffizieren, die nicht über die allgemeine Universitätsreife verfügen, den Zugang zur Truppenoffiziersausbildung zu ermöglichen, kann die „Zusatzprüfung für Unteroffiziere“ abgelegt werden. Damit eröffnet sich die Möglichkeit einer Karriere als Offizier. Ein neunwöchiger Lehrgang bereitet die Bewerberinnen und Bewerber an der Militärakademie auf die Zusatzprüfung vor.

 

Anmeldeschluss für den Vorbereitungslehrgang 2027: 16. November 2026

 

Die Meldung hat auf dem Dienstweg an die Theresianische Militärakademie zu erfolgen.

Zugangsvoraussetzungen für den Einstieg in die Truppenoffiziersausbildung als Unteroffizier:

·         Positiv abgeschlossene Grundausbildung zur „Militärperson Berufsunteroffizier“

·         Mindestdienstzeit von sechs Jahren im Jahr der Zusatzprüfung

·         Lebensalter von höchstens 36 Jahren im Jahr der Zusatzprüfung

·         Vorliegen einer Prüfbescheinigung der festgestellten Verlässlichkeit entsprechend den Bestimmungen des Erlasses GZ S93207/50-ndAbw/2022

·         Erfolgreich abgelegte Zusatzprüfung für den Fachhochschul-Bachelorstudiengang Militärische Führung oder Militärische informations- und kommunikationstechnolgische Führung

 

Die Zusatzprüfung umfasst:

·         einen Aufsatz über ein allgemeines Thema (schriftliche Prüfung, 4 Stunden) aus dem Bereich der Grundzüge der Geschichte der Republik, der gegenwärtigen Struktur Österreichs und seiner Stellung in der Welt

·         zwei Pflichtfächer in Form einer schriftlichen und mündlichen Prüfung in den Fächern:

·         -Lebende Fremdsprache Englisch 2 (schriftliche Prüfung, 90 Minuten, und mündliche Prüfung, ca. 15 Minuten)

-       Mathematik 1 (schriftliche Prüfung, 4 Stunden, und mündliche Prüfung, ca. 15 Minuten)

·         zwei Wahlpflichtfächer in Form einer schriftlichen (1 Stunde) oder mündlichen Prüfung (15 Minuten) aus folgenden Fächern:

o   Geographie und Wirtschaftskunde 2 (mündliche Prüfung)

o   Geschichte 2 (mündliche Prüfung)

o   Darstellende Geometrie (schriftliche Prüfung oder mündliche Prüfung)

o   Biologie und Umweltkunde (mündliche Prüfung)

o   Physik 1 (schriftliche oder mündliche Prüfung)

o   Chemie 1 (schriftliche oder mündliche Prüfung)

 

Bei Vorlage entsprechender Nachweise können einzelne Prüfungen angerechnet werden.

 

Nähere Informationen finden Sie unter:

 

https://www.milak.at/ausbildung/offiziersausbildung/zugangsvoraussetzungen/zusatzpruefung 

Besuch der UOG NÖ im NÖ – Landhaus

Am Donnerstag den 12. März 2026 besuchten 32 Mitglieder der UOG NÖ (der Vorstand und die Mitglieder der Zweigvereine) das Landhaus in St. Pölten.

Das Programm beinhaltete:

Führung durch das Haus der Geschichte im Museum NÖ mit Sonderausstellung „Kinder des Krieges- Aufwachsen zwischen 1938 und 1955“, Besuch der Aussichtsebene am Klangturm,

Landeshausführung mit Besuch der Landhauskapelle. Der Besuch des Besucherzentrums „Forum Landtag“ ist ein Ort zum Vor- und Mitdenken, ein Begegnungsraum mit der Zukunft und keine Sammlung von Andachtsgegenständen der Landespolitik.“ Die Abordnung der UOG NÖ erhielt einen lebendigen Einblick in die Bedeutung und Funktionsweise des Landtages als Träger der demokratischen Abläufe in unserem Bundesland. Zahlreiche interaktive Stationen informieren Sie über die Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung, die Landtagsabgeordneten, die Wahl, die Aufgaben und die Geschichte des Landtages – und das direkt zum Mitmachen.

Herr LAbg Bernhard Heinrichsberger, MA,  berichtete über die Arbeit im Landtag und die Aufgaben als LAbg. Weiter berichtet er über die aktuellen Themen des Landtages.

Anschließend gab es Gespräch mit der der Frau Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner.

 

Es war für die Delegation der UOG NÖ ausführliches Gespräch mit der Frau LH und ein  interessanter Besuchertag im NÖ – Landhaus.

Foto: UOG NÖ

Gemeinsame Erklärung

Erweiterter Vorstand der ÖUOG und Kommandounteroffiziere des Österreichischen Bundesheeres

Im Rahmen der erweiterten Vorstandssitzung der Österreichischen Unteroffiziersgesellschaft (ÖUOG) fand erstmals ein strukturierter Dialog mit den Kommandounteroffizieren des Österreichischen Bundesheeres am 26. Februar im Rahmen der Ausmusterung der Wachtmeister an der Heeresunteroffiziersakademie in Enns statt.

Dieses erstmalige Zusammentreffen markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer engeren Abstimmung zwischen Interessenvertretung und militärischer Führungsebene im Bereich der Unteroffiziere. In einem offenen, sachlichen und von gegenseitigem Respekt getragenen Austausch wurde Einvernehmen darüber erzielt, künftig in zentralen Fragen abgestimmt und koordiniert vorzugehen.

Im Mittelpunkt der Gespräche stand die aktuell besonders angespannte Personalsituation – insbesondere im Bereich der Unteroffiziere. Einigkeit bestand darin, dass die personelle Entwicklung die entscheidende Voraussetzung für Einsatzbereitschaft, Ausbildungsqualität und Führungsfähigkeit des Bundesheeres darstellt.

Der Aufbauplan „Bundesheer 2032+“ und die laufenden Modernisierungsschritte erhöhen die Anforderungen an Qualifikation, Verfügbarkeit und Führungsstärke der Unteroffiziere erheblich. Ohne eine nachhaltige Stabilisierung und Stärkung der personellen Basis besteht die Gefahr, dass materielle Investitionen ihre volle Wirkung nicht entfalten können.

Beide Seiten vereinbarten, den begonnenen Dialog in regelmäßigen Abständen fortzuführen und konkrete Vorschläge zur Verbesserung der personellen Situation zu erarbeiten. Ziel ist es, die Rolle des Unteroffiziers als Rückgrat des Bundesheeres nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln.

Dieses erste Gespräch ist nicht Abschluss, sondern Ausgangspunkt einer vertieften Zusammenarbeit.

Gemeinsam tragen wir Verantwortung für die Zukunft des Unteroffizierskorps und damit für die Einsatzbereitschaft unseres Bundesheeres.

 

Foto: ÖUOG

473 neue Wachtmeister für das Bundesheer

Am 27 02 2026 dem „Tag der Wachtmeister“,  wurden in Enns 473 junge Unteroffiziere feierlich in das Bundesheer übernommen, darunter 27 Frauen. Der Festakt fand im Beisein von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, Landtagsabgeordnetem Wolfgang Stanek in Vertretung des oberösterreichischen Landeshauptmanns sowie Generalstabschef General Rudolf Striedinger statt.

 

 

Es zeigt sich ein klarer Aufwärtstrend. Die Zahl der positiven Abschlüsse ist gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen: bei den Miliz-Unteroffizieren um sechs Prozent, bei den Berufsunteroffizieren sogar um zehn Prozent. Die Ausbildung dauert 18 Monate. Danach übernehmen die ausgemusterten Wachtmeister Verantwortung als Gruppenkommandanten – bei Einsätzen im In- und Ausland sowie in der Ausbildung der Rekruten.

371 Berufssoldaten, darunter 25 Frauen, und 102 Milizsoldaten, darunter zwei Frauen, schlossen die Unteroffiziersausbildung erfolgreich ab. Die meisten Absolventen stammen aus Niederösterreich: 131 Berufs- und Milizsoldaten, davon zehn Frauen. Es folgen die Steiermark mit 75 Teilnehmern (fünf Frauen), Salzburg mit 57 (drei Frauen), Wien mit 57 (eine Frau), Kärnten mit 51 (vier Frauen) und Oberösterreich mit 47 jungen Wachtmeistern. Aus dem Burgenland kommen 26 (eine Frau), aus Tirol 18 (zwei Frauen) und aus Vorarlberg 11, darunter eine Frau. 

Foto: Bundesheer/Flickr

 

https://www.flickr.com/photos/events-bundesheer/albums/72177720332198967


Die Unteroffiziersgesellschaft

Niederösterreich – Zweigverein St. Pölten

Gemeinsam helfen in der Adventzeit 🤝
Die Unteroffiziersgesellschaft Niederösterreich – Zweigverein St. Pölten hat auch 2025 die Einnahmen aus ihrem Punschstand für den guten Zweck gespendet. Geselligkeit und gelebte Solidarität gehören für unsere Soldatinnen und Soldaten ganz selbstverständlich zusammen – besonders in der Adventzeit.
Ich bin sehr stolz auf die zahlreichen Sozialprojekte, die mit großem Engagement in und außerhalb der Dienstzeit umgesetzt werden. Mit der Spende von 1.000 Euro an den Verein „Menschen in Not – Engel helfen“ unterstützt die Unteroffiziersgesellschaft Menschen aus unserer Region, die unverschuldet in Not geraten sind.
Gemeinsam mit Vizeleutnant Erwin Höllerer und Stabswachtmeister Thomas Harthold durfte ich den Betrag heute übergeben.
Obfrau Sabine Häupl, die den Wohltätigkeits-Shop in der St. Pöltner Innenstadt betreibt, brachte es auf den Punkt: „Wir helfen dort, wo andere wegsehen – gerade in der Weihnachtszeit sind wir besonders gefordert.“
🙏 Danke an alle, die mit ihrem Einsatz Nächstenliebe leben und Hoffnung schenken.

Wohltätigkeitspunsch in der

                     Dabsch-Kaserne                     

Advent in der Dabschkaserne:
Täglich gibt's eine andere Punschvariation, der Erlös wird gespendet.

 

Das ABC-Abwehrzentrum öffnete seine Tore für den traditionellen Weihnachtspunsch für die gute Sache. Gefolgt sind der Einladung Freunde und Partner des ABC-Abwehrzentrums.

Die Kameraden der Dabsch-Kaserne betreiben die Punschhütte den ganzen Dezember – einerseits für die Bediensteten selbst, andererseits für Kursteilnehmer und Übungsteilnehmer, die das weihnachtliche Flair am Gelände sehr genießen. So gibt es täglich andere Punschvariationen: Die Kasernenschläfer können sich durch alle Sorten durchkosten. Besonderes Highlight waren die Perchten, die ebenfalls vorbeischauten.

Der gesammelte Betrag wird heuer an jemanden gespendet, der durch Krankheit schwer getroffen wurde. Die Bediensteten der ABC-Abwehr freuen sich, einen kleinen Funken Hoffnung und Unterstützung geleistet zu haben – getreu dem Motto: mutig und hilfsbereit.

FOTO: ABC ABC-Abwehrzentrum

 

 

Die UOG NÖ erhielt einen Marsch komponiert von Vizeleutnant i. R. Karl Widhalm, ehemals bei der Militärmusik NÖ.

 

Ein besonderes musikalisches Highlight war die Uraufführung des „Marsches der Unteroffiziere“ beim Ganslessen der UOG NÖ mit dem Militärkommando NÖ in Langenlebarn.

siehe unter UOG NÖ - Marsch der UO, MP3 

Traditionelles Ganslessen am Fliegerhorst Langenlebarn zugunsten von „Licht ins Dunkel“

Am 08 11 2025  veranstaltete die Unteroffiziersgesellschaft (UOG) Langenlebarn gemeinsam mit dem „Partner des BH“ dem Militärkommando Niederösterreich das traditionelle Ganslessen am Fliegerhorst Leopold Figl, Flugplatz General Papisch. Zahlreiche Gäste aus Militär, Politik, Polizei, Feuerwehr und Justiz folgten der Einladung zu diesem festlichen Abend.

Moderator Claus Bruckmann begrüßte unter anderem den niederösterreichischen Militärkommandanten Brigadier Georg Härtinger, Landespolizeidirektor Generalmajor Franz Popp, die Leiterin der Flugpolizei Oberrätin Ulrike Hutsteiner, die Nationalratsabgeordneten Johann Höfinger und Fritz Ofenauer, den Präsidenten der Österreichischen Offiziersgesellschaft Peter Fender und den deutschen Verteidigungsattaché Oberst im Generalstab, Frank de Waele, Andreas Diemt von der Justizwache, Franz Schuster vom NÖ Feuerwehr und Sicherheitszentrum, Bundesrat Andreas Spanring, Landtagsabgeordneten Andreas Bors sowie den Bürgermeister der Garnisonsstadt Tulln, Peter Eisenschenk.

 

Eine besondere Ehre war die Anwesenheit von Mario Thaler, Geschäftsführer der Aktion „Licht ins Dunkel“, sowie zahlreicher Kommandanten, Lokalpolitikerinnen und Lokalpolitiker. Ebenso zählten Andrew Young und Willi Dussmann zu den Ehrengästen des Abends.

 

Buntes Rahmenprogramm

Für die musikalische Eröffnung sorgte der Sängerverein Langenlebarn, bevor der kulinarische Höhepunkt – das traditionelle Ganslessen – serviert wurde. Ein besonderes musikalisches Highlight war die Uraufführung des „Marsches der Unteroffiziere“, komponiert von Vizeleutnant i. R. Karl Widhalm. Für seine Verdienste erhielt er die Ehrenurkunde der Niederösterreichischen Unteroffiziere, ebenso Oberst Michael Lippert, der für sein Engagement und die enge Zusammenarbeit ausgezeichnet wurde.

 

Eine Tombola mit attraktiven Preisen sorgte für zusätzliche Spannung, und der gesamte Reinerlös des Abends kommt der Aktion „Licht ins Dunkel“ zugute. Gratulation an den Präsidenten der Österreichischen Unteroffiziere, Vizeleutnant Markus Auinger und seinem engagierten Team für die hervorragende Organisation und den rundum gelungenen Abend.

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