Als Blackout bezeichnet man den plötzlichen, überregionalen Stromausfall großer Stromnetze. Der Begriff „Blackout“ ist nicht wirklich klar definiert und wird daher auch oft falsch verwendet. Gerne wird er in Medien für gewöhnliche Stromausfälle verwendet. Das andere Extrem ist wiederum, dass man damit erst einen mehrwöchigen Stromausfall meint. Daher sollte man immer hinterfragen, was genau damit gemeint ist. In der Fachwelt spricht man auch von einer Großstörung.

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Mit großer Betroffenheit nehmen wir Abschied von

 

Franz Müllner.

 

 

 

Der langjährige Kulturfunktionär ist nach schwerer Krankheit verstorben. Mit ihm verliert das Tullnerfeld einen prägenden Gestalter.

Nach schwerer Krankheit ist am 29. Juni Franz Müllner im Alter von 68 Jahren verstorben. Mit ihm verliert Königstetten eine Persönlichkeit, die das kulturelle, gesellschaftliche und sportliche Leben der Gemeinde über Jahrzehnte entscheidend mitgestaltet hat.

 

Der am 15. September 1957 geborene Königstettner war ein Mensch voller Ideen, Tatkraft und außergewöhnlichem Engagement. Beruflich war er unter anderem als Bezirkssekretär der Tullner Volkspartei tätig. Dort erkannte er früh die Bedeutung von Kultur als verbindendes Element einer Region – eine Leidenschaft, die ihn sein weiteres Leben begleiten sollte.

Als langjähriger Funktionär des Tullnerfelder Kulturvereins setzte sich Franz Müllner mit großem Herzblut für Kunst und Kultur ein. Als Herausgeber des Donaukulturmagazins schuf er eine Plattform für Künstlerinnen und Künstler, Vereine und Kulturschaffende im gesamten Tullnerfeld. Unzählige Veranstaltungen tragen seine Handschrift. Ein besonderes Anliegen waren ihm karitative Projekte. Mit der von ihm initiierten Künstlergala und zahlreichen Benefizveranstaltungen sammelte er über viele Jahre beachtliche Spendensummen für soziale Zwecke. Für Franz Müllner war Kultur immer auch Verantwortung gegenüber jenen Menschen, die Unterstützung benötigen.

Mit ihm verliert das Tullnerfeld einen außergewöhnlichen Menschen, dessen Herz für die Gemeinschaft und seine Mitmenschen schlug. Sein unermüdlicher Einsatz für „Licht ins Dunkel für das Tullnerfeld“ war weit mehr als eine Benefizinitiative – er war Ausdruck seiner tiefen Überzeugung, dass Hilfe dort ankommen muss, wo sie am dringendsten gebraucht wird. Mit großem persönlichem Engagement und viel Herzblut konnte er über viele Jahre hinweg zahlreiche soziale Projekte und Familien in der Region unterstützen.

Franz war dem Bundesheer und der Unteroffiziersgesellschaft NÖ und ZV Langenlebarn eng verbunden, er war Mitglied beim ZV Langenlebarn und Sponsor. Immer wieder entstanden aus dieser Verbundenheit gemeinsame Projekte mit dem Fliegerhorst Leopold Figl - Flugplatz General Pabisch, bei denen Kameradschaft, Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt im Mittelpunkt standen. Diese Zusammenarbeit war ihm stets ein besonderes Anliegen und hat viele Menschen zusammengeführt.

 

Wir hatten Franz nicht nur als engagierten Organisator, sondern vor allem als guten Freund kennenlernen. Sein Handschlag hatte Gewicht, auf sein Wort war jederzeit Verlass. Mit seiner Hilfsbereitschaft, seinem Humor und seiner offenen Art hat er viele Menschen bereichert.

 

Sein Tod hinterlässt eine große Lücke. Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Familie, seinen Angehörigen und allen, die ihm verbunden waren.

Lieber Franz,

danke für deine Freundschaft, deinen unermüdlichen Einsatz um die UOG und alles, was du für so viele Menschen geleistet hast.

Wir werden dir stets ein ehrendes Andenken bewahren.

 

🕯️ Ruhe in Frieden.

Foto: UOG Langenlebarn

NÖN Tulln

Silbernes Komturkreuz mit dem Stern“ für Militär-Superintendent Trauner

60. Geburtstag hat der evangelische Militärsuperintendent Karl-Reinhart Trauner 

 

Militärsuperintendent Karl-Reinhart Trauner, der seit Jahrzehnten auch evangelischer Landesseelsorger des NÖ Kameradschaftsbundes ist, wurde bei der Ehrenzeichenverleihung am 23. Juni 2025 von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit dem „Silbernen Komturkreuz mit dem Stern des Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich“ ausgezeichnet. Damit wurde Trauners „langjähriges verdienstvollen Wirken“ als Theologe, Seelsorger und Historiker gewürdigt.

Foto: ÖKB NÖ Martin Pfleger 

 

 

Seinen 60. Geburtstag hat der evangelische Militärsuperintendent Karl-Reinhart Trauner am Mittwoch, 6. Mai, bei einem Empfang in der Wiener Maria-Theresien-Kaserne gefeiert. Vor den zahlreichen Festgästen würdigte die evangelisch-lutherische Bischöfin Cornelia Richter Trauners „unverzichtbaren“ Dienst an einer wichtigen Schnittstelle, dem gerade in krisenhaften Zeiten ebenso wie allen seelsorgerlichen Aufgaben in Polizei, Feuerwehr und anderen Blaulicht-Organisationen noch mehr Bedeutung zukomme. Richter, die seitens der evangelischen Kirchenleitung gemeinsam mit dem reformierten Landessuperintendenten Ralf Stoffers und Oberkirchenrätin Ingrid Bachler am Festempfang teilnahm, dankte Trauner und seinem Team für die Zusammenarbeit zwischen Kirche und Bundesheer, vor allem aber für den Einsatz, der eine „echte Übersetzungsleistung“ sei zwischen dem, was in Kirche, Gesellschaft und Politik passiere.

 

 Als besonderes Geschenk brachte die Gardemusik einen Marsch zur Erstaufführung, der eigens für den Geburtstag des Militärsuperintendenten komponiert wurde.

 

Foto: epd/M. Uschmann

Evangelische Militärseelsorge 

 

Soldatenfirmung in Allentsteig

„Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“ Soldatenfirmung in Allentsteig

 

Die Soldatenkirche am Truppenübungsplatz Allentsteig war am 19. Juni 2026 Schauplatz einer besonderen Feier: Zehn Rekruten aus verschiedenen Einheiten Niederösterreichs empfingen das Sakrament der Firmung.

Für zwei Kameraden markierte der Gottesdienst zudem wichtige Stationen auf ihrem Glaubensweg. Einer von ihnen wurde getauft und in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. Ein weiterer empfing als Vorbereitung auf die Taufe die Katechumenensalbung sowie die Übergabe des Glaubensbekenntnisses und des Vaterunsers.

Die Spendung der Sakramente erfolgte durch Militärdekan Oliver Hartl im Auftrag des Militärbischofs. Für die musikalische Gestaltung sorgte eine Combo der Militärmusik Niederösterreich.

Gemeinsam mit Patinnen und Paten, Kameraden, Angehörigen und Gästen feierte man diesen Tag in einem würdigen Rahmen. Möge dieser Tag noch lange für diese jungen Menschen als ein besonderer Abschnitt ihres Glaubensweges in Erinnerung bleiben.

 

Die Soldatenfirmung gehört zum Angebot der katholischen Militärseelsorge. Zahlreiche junge Soldatinnen und Soldaten nutzen jedes Jahr die Möglichkeit, in ihrer Präsenzdienstzeit das Sakrament der Firmung zu empfangen oder nachzuholen.

Tag der Miliz 2026

Tag der Miliz am Salzburgring:

 

In Plainfeld standen Engagement, Verantwortung und die gelebte Verbundenheit unserer Miliz im Mittelpunkt. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner ehrte im Rahmen der feierlichen Angelobung die stärksten Milizverbände und den besten Milizwerber des Jahres.

 

🏅 1. Platz: Aufklärungs- und Artilleriebataillon 3 (NÖ)

🥈 2. Platz: Panzergrenadierbataillon 13 (OÖ)

🥉 3. Platz: Jägerbataillon 19 (Bgld)

🏅Als bester Werber ausgezeichnet: Vzlt Michael Schreiner vom Panzergrenadierbataillon 13.

 

Ministerin Tanner betonte die Bedeutung der Miliz als unverzichtbares Fundament der Landesverteidigung und würdigte die hohe Einsatzbereitschaft aller Milizsoldatinnen und Milizsoldaten.

Der Tag der Miliz zeigt eindrucksvoll, was Verantwortung bedeutet: Verlässlichkeit, Wertebewusstsein und die Bereitschaft, einzuspringen, wenn es darauf ankommt. Die Geehrten stehen stellvertretend für viele, die mit Überzeugung zur Sicherheit Österreichs beitragen.

#Bundesheer #TagderMiliz #Milizsoldat #Salzburgring #Miliz #Salzburg

 

Alle Bilder: https://flic.kr/s/aHBqjCSqv2

 

(Bilder: Wolfgang Riedlsperger)

Militärmusikfestival 2026 mit großer Bühnenshow in Graz

 siehe unter  https://musik.bundesheer.at/

 Foto: BMLV/GREBIEN Wolfgang,  Foto: BMLV/MICKLA Anton

Kommandoübergabe der 4. Panzergrenadierbrigade

Im Beisein von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner erfolgte am 02 06 2026 die feierliche Kommandoübergabe der 4. Panzergrenadierbrigade am Fliegerhorst Vogler in Hörsching.. Der bisherige Kommandant, Brigadier Siegward Schier, übergab nach acht Jahren das Kommando der einzig mechanisierten Brigade an seinen Nachfolger, Brigadier Alexander Hönig.

Der Kommandant der Landstreitkräfte und Spezialeinsatzkräfte, Generalleutnant Martin Dorfer, übergab die Standarte an den neuen Kommandanten. Die stellvertretende Landeshauptfrau von Oberösterreich, Christine Haberlander, sowie weitere Ehrengäste nahmen an diesem Festakt teil.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: „Die 4. Panzergrenadierbrigade ist ein wesentlicher Pfeiler der militärischen Landesverteidigung und steht für Einsatzbereitschaft, Stärke und Professionalität. Ich danke Brigadier Siegward Schier für seinen langjährigen Einsatz und wünsche Brigadier Alexander Hönig viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe.“

Brigadier Siegward Schier dankte den Soldaten der Brigade für ihren Einsatz in den vergangenen Jahren. Nun ist er stellvertretender Leiter der Direktion 3. Brigadier Alexander Hönig gab einen ersten Ausblick auf die bevorstehende Zeit und bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Zuvor war er Referatsleiter der Abteilung 4 der Militärstrategie im Einsatzkoordinationsstab.

Die Bataillone der 4. Panzergrenadierbrigade präsentierten den Gästen ihre Kampf- und Gefechtsfahrzeuge, die die Schlagkraft dieses speziellen Verbandes auszeichnen – darunter der Kampfpanzer Leopard, der Schützenpanzer Ulan, die Panzerhaubitze M109 und der Husar.

"Foto: Bundesheer/Klaus Unterbuchberger

Bgdr Habersatter wird neuer MilKdt von Wien

Brigadier Christian Habersatter wurde als neuer Militärkommandant von Wien bestimmt. Die Bestellung in der neuen Funktion erfolgt ehestmöglich. Er folgt auf Brigadier Kurt Kurt Wagner, der diese Funktion in den vergangenen 14 Jahren innehatte. 

Der gebürtige Salzburger begann seine Offiziersausbildung an der Theresianischen Militärakademie 1989 im Jahrgang NOVARA und musterte 1992 zum Landwehrstammregiment 83 in Tamsweg aus. Nach verschiedenen Verwendungen absolvierte Habersatter von 1997 bis 2000 den 15. Generalstabslehrgang an der Landesverteidigungsakademie. In seiner bisherigen Laufbahn bekleidete er Führungsfunktionen auf unterschiedlichen Ebenen. Darüber hinaus war er in zentralen Stabsfunktionen tätig, unter anderem im Kommando Landstreitkräfte sowie im Bundesministerium für Landesverteidigung. 
Internationale Erfahrung sammelte er unter anderem als leitender Planungsoffizier und Verbindungsoffizier in Deutschland sowie bei mehreren Auslandseinsätzen am Balkan und in Afrika. Besonders hervorzuheben ist seine Funktion als erster österreichischer Mission Force Commander der EU-Trainingsmission in Mali im Jahr 2019. 
Seit 2015 war Brigadier Habersatter Kommandant der 3. Panzergrenadierbrigade, des Kommando Schnelle Einsätze (KSE) und der 3. Jägerbrigade (Brigade Schnelle Kräfte).

Zusatzprüfung für Unteroffiziere - eine berufliche Aufstiegschance

Alle Information zur Anmeldung, Voraussetzungen und Prüfungsablauf

Um Unteroffizieren, die nicht über die allgemeine Universitätsreife verfügen, den Zugang zur Truppenoffiziersausbildung zu ermöglichen, kann die „Zusatzprüfung für Unteroffiziere“ abgelegt werden. Damit eröffnet sich die Möglichkeit einer Karriere als Offizier. Ein neunwöchiger Lehrgang bereitet die Bewerberinnen und Bewerber an der Militärakademie auf die Zusatzprüfung vor.

 

Anmeldeschluss für den Vorbereitungslehrgang 2027: 16. November 2026

 

Die Meldung hat auf dem Dienstweg an die Theresianische Militärakademie zu erfolgen.

Zugangsvoraussetzungen für den Einstieg in die Truppenoffiziersausbildung als Unteroffizier:

·         Positiv abgeschlossene Grundausbildung zur „Militärperson Berufsunteroffizier“

·         Mindestdienstzeit von sechs Jahren im Jahr der Zusatzprüfung

·         Lebensalter von höchstens 36 Jahren im Jahr der Zusatzprüfung

·         Vorliegen einer Prüfbescheinigung der festgestellten Verlässlichkeit entsprechend den Bestimmungen des Erlasses GZ S93207/50-ndAbw/2022

·         Erfolgreich abgelegte Zusatzprüfung für den Fachhochschul-Bachelorstudiengang Militärische Führung oder Militärische informations- und kommunikationstechnolgische Führung

 

Die Zusatzprüfung umfasst:

·         einen Aufsatz über ein allgemeines Thema (schriftliche Prüfung, 4 Stunden) aus dem Bereich der Grundzüge der Geschichte der Republik, der gegenwärtigen Struktur Österreichs und seiner Stellung in der Welt

·         zwei Pflichtfächer in Form einer schriftlichen und mündlichen Prüfung in den Fächern:

·         -Lebende Fremdsprache Englisch 2 (schriftliche Prüfung, 90 Minuten, und mündliche Prüfung, ca. 15 Minuten)

-       Mathematik 1 (schriftliche Prüfung, 4 Stunden, und mündliche Prüfung, ca. 15 Minuten)

·         zwei Wahlpflichtfächer in Form einer schriftlichen (1 Stunde) oder mündlichen Prüfung (15 Minuten) aus folgenden Fächern:

o   Geographie und Wirtschaftskunde 2 (mündliche Prüfung)

o   Geschichte 2 (mündliche Prüfung)

o   Darstellende Geometrie (schriftliche Prüfung oder mündliche Prüfung)

o   Biologie und Umweltkunde (mündliche Prüfung)

o   Physik 1 (schriftliche oder mündliche Prüfung)

o   Chemie 1 (schriftliche oder mündliche Prüfung)

 

Bei Vorlage entsprechender Nachweise können einzelne Prüfungen angerechnet werden.

 

Nähere Informationen finden Sie unter:

 

https://www.milak.at/ausbildung/offiziersausbildung/zugangsvoraussetzungen/zusatzpruefung 

Besuch der UOG NÖ im NÖ – Landhaus

Am Donnerstag den 12. März 2026 besuchten 32 Mitglieder der UOG NÖ (der Vorstand und die Mitglieder der Zweigvereine) das Landhaus in St. Pölten.

Das Programm beinhaltete:

Führung durch das Haus der Geschichte im Museum NÖ mit Sonderausstellung „Kinder des Krieges- Aufwachsen zwischen 1938 und 1955“, Besuch der Aussichtsebene am Klangturm,

Landeshausführung mit Besuch der Landhauskapelle. Der Besuch des Besucherzentrums „Forum Landtag“ ist ein Ort zum Vor- und Mitdenken, ein Begegnungsraum mit der Zukunft und keine Sammlung von Andachtsgegenständen der Landespolitik.“ Die Abordnung der UOG NÖ erhielt einen lebendigen Einblick in die Bedeutung und Funktionsweise des Landtages als Träger der demokratischen Abläufe in unserem Bundesland. Zahlreiche interaktive Stationen informieren Sie über die Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung, die Landtagsabgeordneten, die Wahl, die Aufgaben und die Geschichte des Landtages – und das direkt zum Mitmachen.

Herr LAbg Bernhard Heinrichsberger, MA,  berichtete über die Arbeit im Landtag und die Aufgaben als LAbg. Weiter berichtet er über die aktuellen Themen des Landtages.

Anschließend gab es Gespräch mit der der Frau Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner.

 

Es war für die Delegation der UOG NÖ ausführliches Gespräch mit der Frau LH und ein  interessanter Besuchertag im NÖ – Landhaus.

Foto: UOG NÖ

Gemeinsame Erklärung

Erweiterter Vorstand der ÖUOG und Kommandounteroffiziere des Österreichischen Bundesheeres

Im Rahmen der erweiterten Vorstandssitzung der Österreichischen Unteroffiziersgesellschaft (ÖUOG) fand erstmals ein strukturierter Dialog mit den Kommandounteroffizieren des Österreichischen Bundesheeres am 26. Februar im Rahmen der Ausmusterung der Wachtmeister an der Heeresunteroffiziersakademie in Enns statt.

Dieses erstmalige Zusammentreffen markiert einen wichtigen Schritt hin zu einer engeren Abstimmung zwischen Interessenvertretung und militärischer Führungsebene im Bereich der Unteroffiziere. In einem offenen, sachlichen und von gegenseitigem Respekt getragenen Austausch wurde Einvernehmen darüber erzielt, künftig in zentralen Fragen abgestimmt und koordiniert vorzugehen.

Im Mittelpunkt der Gespräche stand die aktuell besonders angespannte Personalsituation – insbesondere im Bereich der Unteroffiziere. Einigkeit bestand darin, dass die personelle Entwicklung die entscheidende Voraussetzung für Einsatzbereitschaft, Ausbildungsqualität und Führungsfähigkeit des Bundesheeres darstellt.

Der Aufbauplan „Bundesheer 2032+“ und die laufenden Modernisierungsschritte erhöhen die Anforderungen an Qualifikation, Verfügbarkeit und Führungsstärke der Unteroffiziere erheblich. Ohne eine nachhaltige Stabilisierung und Stärkung der personellen Basis besteht die Gefahr, dass materielle Investitionen ihre volle Wirkung nicht entfalten können.

Beide Seiten vereinbarten, den begonnenen Dialog in regelmäßigen Abständen fortzuführen und konkrete Vorschläge zur Verbesserung der personellen Situation zu erarbeiten. Ziel ist es, die Rolle des Unteroffiziers als Rückgrat des Bundesheeres nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln.

Dieses erste Gespräch ist nicht Abschluss, sondern Ausgangspunkt einer vertieften Zusammenarbeit.

Gemeinsam tragen wir Verantwortung für die Zukunft des Unteroffizierskorps und damit für die Einsatzbereitschaft unseres Bundesheeres.

 

Foto: ÖUOG


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