Am 27. Mai 2021  fand die feierliche Kommandoübergabe der Heeresunteroffiziersakademie im Beisein von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner statt. Nach seiner fast neunjährigen Leitung der Unteroffiziersakademie übergab Brigadier Nikolaus Egger heute das Kommando an Oberst des Generalstabsdienstes Klaus Klingenschmid. Der Festakt fand in der Towarek-Schulkaserne in Enns statt.

 

Weiterentwicklung der Heeresunteroffiziersakademie

 

 

 "Ich bedanke mich bei Brigadier Egger für die umsichtige Führung und Weiterentwicklung der Heeresunteroffiziersakademie. Er hat den Bildungsauftrag für die künftigen Unteroffiziere maßgeblich vorangebracht. Herrn Oberst Klingenschmid wünsche ich für seine neue Funktion alles Gute und viel Erfolg! Ich bin mir sicher, dass er dieses Kompetenzzentrum ausgezeichnet führen wird und seine langjährige Erfahrung im Bereich der Ausbildung optimal in die neue Aufgabe integrieren kann", so Verteidigungsministerin Tanner.

 

 

Oberst des Generalstabsdienstes Klaus Klingenschmid

 

Oberst des Generalstabsdienstes Klaus Klingenschmid wurde in Hall, Tirol, geboren und rückte 1997 als Einjährig-Freiwilliger zum Bundesheer ein. Er absolvierte die Theresianische Militärakademie und musterte 2001 als Panzergrenadier zum Panzergrenadierbataillon 13 nach Ried im Innkreis aus. Von 2007 bis 2010 nahm er am 18. Generalstabslehrgang teil und leistete in seiner militärischen Laufbahn mehrere Auslandseinsätze. Zuletzt arbeitete er im Ministerium in der Ausbildungsabteilung. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern. 

 

 

Ausbildung zu Führungskräften

Die Heeresunteroffiziersakademie in Enns ist verantwortlich für die Aus-, Weiter- und Fortbildung der Unteroffiziere des Österreichischen Bundesheeres zu künftigen Führungskräften. Die Heeresunteroffiziersakademie hat seit 1995 mehr als 55.000 Absolventen in 60 Fachbereichen ausgebildet.

 

 

"Foto: Bundesheer/Pusch"

 

Ausmusterung in Enns

654 neue Unteroffiziere für das Bundesheer

 

 

Am 26. Februar 2021 fand in Enns der militärische Festakt zur Ausmusterung der Wachtmeister statt. 654 Soldaten, davon 41 Frauen, haben damit ihre 18-monatige Ausbildung abgeschlossen. Der Festakt für die Berufs- und Milizsoldaten erfolgte im Beisein von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, dem Landtagspräsidenten von Oberösterreich, Wolfgang Stanek und Generalstabschef Robert Brieger auf dem Sportplatz der Towarek-Schulkaserne. Nach einer eineinhalbjährigen Ausbildung übernehmen die ausgemusterten Wachtmeister Verantwortung für die Truppe als Gruppenkommandanten bei Einsätzen im In- und Ausland oder um neue Rekruten des Bundesheers auszubilden.

 

Tanner: "Sie sind das Vorbild für alle zukünftigen Soldatinnen und Soldaten"

 

"Ich gratuliere den Soldatinnen und Soldaten herzlich zum Abschluss und somit zum Dienstgrad 'Wachtmeister' den sie ab heute tragen werden. Die Soldatinnen und Soldaten des Unteroffizierskorps sind die Stützen im täglichen Dienstbetrieb, bei Ausbildungen, Übungen und vor allem bei den nationalen und internationalen Einsätzen des Österreichischen Bundesheeres. Sie übernehmen ab heute große Verantwortung für ihre Einheit und sind das Vorbild für alle zukünftigen Soldatinnen und Soldaten des Heeres. Ab heute können Sie zeigen und anwenden, was Sie gelernt haben und Führungsstärke beweisen. Ich wünsche Ihnen dabei alles Gute, viel Erfolg und viel Soldatenglück!", sprach Verteidigungsministerin Tanner in ihrer Rede.

654 neue Unteroffiziere, davon 553 Berufssoldaten und 101 Milizsoldaten, musterten im heurigen Jahr als Wachtmeister aus. 169 der Berufs- und Milizsoldaten (davon zwölf Frauen) stammen aus Niederösterreich, 89 Teilnehmer (davon fünf Frauen) kommen aus dem Bundesland Wien und 88 Soldaten, davon sechs Frauen, aus der Steiermark. Gefolgt von den Bundesländern Kärnten mit 80 Teilnehmern (davon zwei Frauen), Oberösterreich mit 72 Soldaten (sechs Frauen) und 58 Männer und fünf Frauen aus Salzburg. Die restlichen Unteroffiziere stammen aus Tirol (45 Soldaten, davon eine Frau), Burgenland mit 25 Männern und vier Frauen sowie Vorarlberg mit 19 Männern. Stellvertretend für den Lehrgang werden fünf Lehrgangssprecher, Frauenbeauftragte, Vertreter der Miliz und der Lehrgangsbeste befördert.

Der gebürtige Oberösterreicher Zugsführer Jonas Kager, vom Panzerstabsbataillon 4 aus Hörsching, konnte mit neun Auszeichnungen als Bester seines Jahrganges seine Ausbildung abschließen. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner zeichnete diese herausragende Leistung mit dem traditionellen Ehrenring aus.

Präventionsmaßnahmen

Um die Veranstaltung so sicher wie möglich abzuhalten, wurde ein eigens aufgestelltes Covid-19-Präventionskonzept erstellt. So wurde beispielsweise eine größere Fläche zum Parken bereitgestellt und geschultes Personal sorgte vor Ort für die Einhaltung aller Vorsorgemaßnahmen (Maskenkontrolle, Abstand) und somit für die Sicherheit aller Teilnehmer. Weiters mussten alle Anwesenden einen negativen Corona-Test vorweisen. Wer kein gültiges Attest vorzeigen konnte, hatte die Möglichkeit, vor Ort einen Schnelltest zu machen.

 

Jahrgangsname: "Gendarmerieschule Oberösterreich II"

Der Jahrgangsname der Ausgemusterten geht zurück auf den 7. September 1955, den Tag der offiziellen Gründung des Bundesheeres der Zweiten Republik Österreich. Die Bewaffnete Formation, die sogenannte "B-Gendarmerie" im Bundesministerium für Inneres, entstand aus den 1949 eingerichteten Alarmformationen. Diese wurden 1952 in sechs "Gendarmerieschulen" übergeführt. Eine davon: die Gendarmerieschule Oberösterreich II. Am 21. Juli 1955 wurden die Gendarmerieschulen dem Amt für Landesverteidigung unterstellt. Am 27. Juli erfolgte die Umbenennung in "Provisorische Grenzschutz-Abteilungen".

 

25 Jahre Heeresunteroffiziersakademie

Im Jahr 2020 feierte die Heeresunteroffiziersakademie ihr 25 Jahr-Jubiläum. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die Feierlichkeiten abgesagt werden. Im Rahmen der Ausmusterung wurde stattdessen ein Erinnerungsband durch Bundesministerin Tanner übergeben. Die Heeresunteroffiziersakademie hat seit 1995 mehr als 55.000 Absolventen in 60 Fachbereichen ausgebildet.

 

 

"Foto: Bundesheer/Daniel TRIPPOLT"

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60 Jahre Unteroffiziersausbildung in Enns

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Am Donnerstag, 28. Februar, um 15 Uhr wurden bei einem Festakt am Ennser Hauptplatz 769 „frischgebackene“ Unteroffiziere dem Bundesheer übergeben.

 

ENNS.  Unter den 769 Personen waren 54 Frauen, die sich der Ausbildung zum Unteroffizier an der Heeresunteroffiziersakademie in Enns unterzogen.
Akademiekommandant Brigadier Nikolaus Egger gratulierte....weiter

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