Am 08. April 2022 übergaben Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Staatssekretärin Claudia Plakolm bei einem Festakt in Enns die neuen Flecktarnuniformen an das Kaderpersonal der Heeresunteroffiziersakademie. Staatssekretärin Plakolm unterstützte dabei mit ihrer Posaune die Militärmusik Oberösterreich, die den Festakt musikalisch begleitete.

Moderner Tarnanzug

"Neben dem modernen Tarnanzug, wie wir ihn heute an das Kaderpersonal übergeben haben, braucht es auch zahlreiche Verbesserungen in der Mannesausrüstung, Waffen und Gerät, dazu zählen auch Großinvestitionen in geschützte Mobilität genauso wie die Beschaffung von Mehrzweckhubschraubern oder die Investitionen in die Infrastruktur, um für aktuelle und zukünftige Herausforderungen gut gerüstet zu sein", sagte Verteidigungsministerin bei der Übergabe."

Die Pandemie, die Umweltkatastrophen der letzten Jahre und nicht zuletzt der Krieg in der Ukraine haben uns deutlich gezeigt, dass ein funktionierendes und gut ausgerüstetes Bundesheer kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit ist. Gerade auch für junge Menschen, für den Nachwuchs, müssen wir das Heer auf den neuesten Stand bringen und ordentlich ausrüsten. Wenn junge Frauen und Männer ein halbes Jahr ihres Lebens dort verbringen, soll das möglichst eine spannende Schnupperlehre mit entsprechender Ausrüstung für eine Laufbahn in der Landesverteidigung sein", so Jugendstaatssekretärin Plakolm.

Absolventinnentreffen

Anschließend stießen die beiden Politikerinnen zum Absolventinnentreffen und trafen mit Soldatinnen aus ganz Österreich zum Erfahrungsaustausch zusammen. An dem Treffen nahmen rund 130 Soldatinnen aller Dienstgrade teil, die die Offiziers- oder die Unteroffiziersausbildung an einer der drei Akademien des Bundesheeres (Landesverteidigungs-, Militär-, Heeresunteroffiziersakademie) absolviert haben."

Jüngere Soldatinnen können von den Erfahrungen von länger dienenden Frauen profitieren. Neue Ideen der jüngeren Generation wiederum ergänzen den Erfahrungsschatz der Gesamtheit der weiblichen Angehörigen unseres Ressorts. Daher freue ich mich, dass es hier einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch unter den Frauen des Bundesheers gibt", ergänzte die Ministerin bei ihrem Besuch.

Tarnanzug für breites Einsatzspektrum 

Es ist geplant, zwischen 3.000 und 4.000 Soldatinnen und Soldaten pro Jahr mit der neuen Tarnuniform auszustatten. Das jährliche Beschaffungsvolumen dafür beträgt rund 1,6 Millionen Euro. Begonnen wurde mit der Neuausstattung bereits 2019 beim Jägerbataillon 18. International gehört der Tarndruck zum Standard - Österreich folgt somit dem weltweiten militärischen Trend. Das moderne, eigens für Österreich geprüfte Tarnmuster ist an die österreichische Vegetation angepasst.

Der neue Flächentarndruck eignet sich für ein breites Einsatzspektrum sowohl in der Natur als auch im urbanen Gelände. Durch die speziellen Infrarot-Remissionswerte der einzelnen Farben wird eine Aufklärung mit optronischen Aufklärungsmitteln (z.B. Nachtsichtgeräte) erschwert. Zudem wurden Vorkehrungen getroffen, um Knie- und Ellbogenschutzprotektoren einzuschieben, was mehr Körperschutz für die Soldatinnen und Soldaten bedeutet.

Frauen beim Heer

 

Gemäß Frauenförderungsplan des Bundesministeriums für Landesverteidigung wurde die Heeresunteroffiziersakademie für das Treffen der Absolventinnen der Landesverteidigungs-, der Theresianischen Militär- und der Heeresunteroffiziersakademie im Jahr 2022 auserwählt. Die Absolventinnentreffen sind eine dienstliche Maßnahme in Umsetzung der Verordnung des Verteidigungsministeriums zum Frauenförderungsplan. Ziel dieses Treffens ist, die Vernetzung unter den Absolventinnen zu fördern und den Erfahrungsaustausch zu ermöglichen. 

"Foto: Bundesheer/Laura Heinschink"

Enns, 25. Februar 2022  - Heute musterten 302 Berufs- und 68 Milizsoldaten des Jahrganges "Karl Urban" als Wachtmeister an der Heeresunteroffiziersakademie aus. Generalmajor Rudolf Striedinger überbrachte die Glückwünsche und die Grußbotschaft von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, die, wie Generalstabschef General Robert Brieger, aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Ukraine verhindert war, persönlich an dem Festakt teilzunehmen.

Grußbotschaft der Ministerin

In ihrer Grußbotschaft hob Verteidigungsministerin Tanner hervor, dass die jungen Wachtmeister große Verantwortung für ihre Einheit übernehmen und Vorbild für alle zukünftigen Soldaten des Heeres seien. Sie forderte die jungen Wachtmeister weiters auf, zu zeigen und anzuwenden, was sie gelernt haben und Führungsstärke zu beweisen.

Generalmajor Rudolf Striedinger betonte, die Hauptaufgabe des Heeres sei die militärische Landesverteidigung. Das Heer sei die strategische Reserve der Republik und die Bevölkerung verlasse sich auf die Hilfe, wenn andere nicht mehr können. Eine Pandemie sei nur zu bewältigen, wenn alle zusammenhielten. "Die jungen Unteroffiziere können ihre exzellente Ausbildung nun unter Beweis stellen und ihre Expertise einbringen und weiterentwickeln".

Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander gratulierte, auch im Namen des oberösterreichischen Landeshauptmannes Stelzer, zur erfolgreich absolvierten Ausbildung am Kompetenzzentrum der Unteroffizersausbildung in Enns. Sie betonte, dass "das Heer für den Schutz der Demokratie und der Menschenrechte stehe". Da Friede und Freiheit nicht selbstverständlich seien, blicke man heute in die Ukraine, die keine 1.000 Kilometer von Enns entfernt ist.

Eine gute Ausbildung der Soldaten sei wichtig für die Landesverteidigung, für die Leistungsbereitschaft und sachkundige Hilfe auf vielfältige Weise. Die letzten beiden Jahre seien Beweis für die gute Zusammenarbeit zwischen dem Bundesheer und dem Land und hätten Diskussionen über die Sinnhaftigkeit des Bundesheeres verschwinden lassen. "Herzliche Gratulation zum Abschluss Ihrer Ausbildung und alles Gute für die Zukunft", so Christine Haberlander.

Bester seines Jahrganges

Jahrgangsbester Wachtmeister Philipp Eibl vom Heeressportzentrum sagte, es hätten "alle Teilnehmer der Ausbildung gemeinsam Höhen und Tiefen erlebt". Die Stimmung sei gut gewesen und alle seien durch diese Ausbildung und die damit verbunden Erfahrungen geprägt worden. Eibl betonte, "man müsse nicht Weltmeister sein, um anzufangen, aber anfangen, um Weltmeister werden zu können".

Akademiekommandant Oberst des Generalsstabsdienstes Klaus Klingenschmid übergab die Wachtmeister in die Hände ihrer Kommandanten, wünschte allen viel Soldatenglück und forderte sie auf, durch aktive Mitarbeit Vorbild zu sein, mutig zu führen und "dadurch beizutragen, wie das Bundesheer sein sollte".

 

"Foto: Bundesheer/MICKLA Anton"

https://youtu.be/l8MBPMqBGtE 

 

 Am 27. Mai 2021  fand die feierliche Kommandoübergabe der Heeresunteroffiziersakademie im Beisein von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner statt. Nach seiner fast neunjährigen Leitung der Unteroffiziersakademie übergab Brigadier Nikolaus Egger heute das Kommando an Oberst des Generalstabsdienstes Klaus Klingenschmid. Der Festakt fand in der Towarek-Schulkaserne in Enns statt.

 

Weiterentwicklung der Heeresunteroffiziersakademie

 

 

 "Ich bedanke mich bei Brigadier Egger für die umsichtige Führung und Weiterentwicklung der Heeresunteroffiziersakademie. Er hat den Bildungsauftrag für die künftigen Unteroffiziere maßgeblich vorangebracht. Herrn Oberst Klingenschmid wünsche ich für seine neue Funktion alles Gute und viel Erfolg! Ich bin mir sicher, dass er dieses Kompetenzzentrum ausgezeichnet führen wird und seine langjährige Erfahrung im Bereich der Ausbildung optimal in die neue Aufgabe integrieren kann", so Verteidigungsministerin Tanner.

 

 

Oberst des Generalstabsdienstes Klaus Klingenschmid

 

Oberst des Generalstabsdienstes Klaus Klingenschmid wurde in Hall, Tirol, geboren und rückte 1997 als Einjährig-Freiwilliger zum Bundesheer ein. Er absolvierte die Theresianische Militärakademie und musterte 2001 als Panzergrenadier zum Panzergrenadierbataillon 13 nach Ried im Innkreis aus. Von 2007 bis 2010 nahm er am 18. Generalstabslehrgang teil und leistete in seiner militärischen Laufbahn mehrere Auslandseinsätze. Zuletzt arbeitete er im Ministerium in der Ausbildungsabteilung. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern. 

 

 

Ausbildung zu Führungskräften

Die Heeresunteroffiziersakademie in Enns ist verantwortlich für die Aus-, Weiter- und Fortbildung der Unteroffiziere des Österreichischen Bundesheeres zu künftigen Führungskräften. Die Heeresunteroffiziersakademie hat seit 1995 mehr als 55.000 Absolventen in 60 Fachbereichen ausgebildet.

 

 

"Foto: Bundesheer/Pusch"

 

Ausmusterung in Enns

654 neue Unteroffiziere für das Bundesheer

 

 

Am 26. Februar 2021 fand in Enns der militärische Festakt zur Ausmusterung der Wachtmeister statt. 654 Soldaten, davon 41 Frauen, haben damit ihre 18-monatige Ausbildung abgeschlossen. Der Festakt für die Berufs- und Milizsoldaten erfolgte im Beisein von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, dem Landtagspräsidenten von Oberösterreich, Wolfgang Stanek und Generalstabschef Robert Brieger auf dem Sportplatz der Towarek-Schulkaserne. Nach einer eineinhalbjährigen Ausbildung übernehmen die ausgemusterten Wachtmeister Verantwortung für die Truppe als Gruppenkommandanten bei Einsätzen im In- und Ausland oder um neue Rekruten des Bundesheers auszubilden.

 

Tanner: "Sie sind das Vorbild für alle zukünftigen Soldatinnen und Soldaten"

 

"Ich gratuliere den Soldatinnen und Soldaten herzlich zum Abschluss und somit zum Dienstgrad 'Wachtmeister' den sie ab heute tragen werden. Die Soldatinnen und Soldaten des Unteroffizierskorps sind die Stützen im täglichen Dienstbetrieb, bei Ausbildungen, Übungen und vor allem bei den nationalen und internationalen Einsätzen des Österreichischen Bundesheeres. Sie übernehmen ab heute große Verantwortung für ihre Einheit und sind das Vorbild für alle zukünftigen Soldatinnen und Soldaten des Heeres. Ab heute können Sie zeigen und anwenden, was Sie gelernt haben und Führungsstärke beweisen. Ich wünsche Ihnen dabei alles Gute, viel Erfolg und viel Soldatenglück!", sprach Verteidigungsministerin Tanner in ihrer Rede.

654 neue Unteroffiziere, davon 553 Berufssoldaten und 101 Milizsoldaten, musterten im heurigen Jahr als Wachtmeister aus. 169 der Berufs- und Milizsoldaten (davon zwölf Frauen) stammen aus Niederösterreich, 89 Teilnehmer (davon fünf Frauen) kommen aus dem Bundesland Wien und 88 Soldaten, davon sechs Frauen, aus der Steiermark. Gefolgt von den Bundesländern Kärnten mit 80 Teilnehmern (davon zwei Frauen), Oberösterreich mit 72 Soldaten (sechs Frauen) und 58 Männer und fünf Frauen aus Salzburg. Die restlichen Unteroffiziere stammen aus Tirol (45 Soldaten, davon eine Frau), Burgenland mit 25 Männern und vier Frauen sowie Vorarlberg mit 19 Männern. Stellvertretend für den Lehrgang werden fünf Lehrgangssprecher, Frauenbeauftragte, Vertreter der Miliz und der Lehrgangsbeste befördert.

Der gebürtige Oberösterreicher Zugsführer Jonas Kager, vom Panzerstabsbataillon 4 aus Hörsching, konnte mit neun Auszeichnungen als Bester seines Jahrganges seine Ausbildung abschließen. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner zeichnete diese herausragende Leistung mit dem traditionellen Ehrenring aus.

Präventionsmaßnahmen

Um die Veranstaltung so sicher wie möglich abzuhalten, wurde ein eigens aufgestelltes Covid-19-Präventionskonzept erstellt. So wurde beispielsweise eine größere Fläche zum Parken bereitgestellt und geschultes Personal sorgte vor Ort für die Einhaltung aller Vorsorgemaßnahmen (Maskenkontrolle, Abstand) und somit für die Sicherheit aller Teilnehmer. Weiters mussten alle Anwesenden einen negativen Corona-Test vorweisen. Wer kein gültiges Attest vorzeigen konnte, hatte die Möglichkeit, vor Ort einen Schnelltest zu machen.

 

Jahrgangsname: "Gendarmerieschule Oberösterreich II"

Der Jahrgangsname der Ausgemusterten geht zurück auf den 7. September 1955, den Tag der offiziellen Gründung des Bundesheeres der Zweiten Republik Österreich. Die Bewaffnete Formation, die sogenannte "B-Gendarmerie" im Bundesministerium für Inneres, entstand aus den 1949 eingerichteten Alarmformationen. Diese wurden 1952 in sechs "Gendarmerieschulen" übergeführt. Eine davon: die Gendarmerieschule Oberösterreich II. Am 21. Juli 1955 wurden die Gendarmerieschulen dem Amt für Landesverteidigung unterstellt. Am 27. Juli erfolgte die Umbenennung in "Provisorische Grenzschutz-Abteilungen".

 

25 Jahre Heeresunteroffiziersakademie

Im Jahr 2020 feierte die Heeresunteroffiziersakademie ihr 25 Jahr-Jubiläum. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die Feierlichkeiten abgesagt werden. Im Rahmen der Ausmusterung wurde stattdessen ein Erinnerungsband durch Bundesministerin Tanner übergeben. Die Heeresunteroffiziersakademie hat seit 1995 mehr als 55.000 Absolventen in 60 Fachbereichen ausgebildet.

 

 

"Foto: Bundesheer/Daniel TRIPPOLT"

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60 Jahre Unteroffiziersausbildung in Enns

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Am Donnerstag, 28. Februar, um 15 Uhr wurden bei einem Festakt am Ennser Hauptplatz 769 „frischgebackene“ Unteroffiziere dem Bundesheer übergeben.

 

ENNS.  Unter den 769 Personen waren 54 Frauen, die sich der Ausbildung zum Unteroffizier an der Heeresunteroffiziersakademie in Enns unterzogen.
Akademiekommandant Brigadier Nikolaus Egger gratulierte....weiter

Die Ausbildungsphasen KA neu

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