Erfolgreiche 14. Künstlergala für Licht ins Dunkel
Vzlt Markus Auinger (UOG NÖ), Ines Stilling, Bgdr Georg Härtinger (Militärkommandant NÖ)
FOTO:(c) Öllerer
Bereits zum 14. Mal fand am 6. Dezember die Künstlergala statt. Im wunderbaren Ambiente des Berghotel Tulbingerkogel zeigten Künstlerinnen und Künstler ihr Können für den guten Zweck.
Die Donaukultur KG vereinte ein weiteres Mal Menschen aus Kunst, Kultur, Wirtschaft, Sport und Unterhaltung und präsentierte den Gästen ein stimmiges Programm. Seit Jahren ist Franz Müllner, GF der Donaukultur – in diesem Jahr vertreten durch Willi Dussmann – bemüht, Spendengelder für Licht ins Dunkel zu sammeln. Im Vordergrund steht dabei, dass die Spender erfahren und wissen, wo die Gelder hinfließen.
Mit den Spendengeldern werden folgende Organisationen und Projekte unterstützt:
Licht ins Dunkel Soforthilfefond für Familien in Not und die drei Pro Juventute Häuser der Region. Weiters ist Hilfe im eigenen Land ein Partner. Sämtliche Gelder (private Spender, Einnahmen aus Veranstaltungen, wie etwa die alljährliche Weintaufe sowie Spender aus der Wirtschaft – Autohaus Baumgartner, das Berghotel Tulbingerkogel, die Unteroffiziersgesellschaft uvm.) fließen in die Gesamtspendensumme, die im Rahmen der Künstlergala am 6. Dezember an Licht ins Dunkel übergeben wurde. In diesem Jahr konnte eine großartige Spende von € 47.000,00 an die Präsidentin von Licht ins Dunkel, Mag. Ines Stilling übergeben werden.
Medial begleitet wurde die Veranstaltung vom ORF Landesstudio NÖ und dem Team der ORF Seitenblicke. Charmant und kurzweilig führten Claus Bruckmann und Larissa Robitschko (ORF) durch den Abend; die Moderatoren wurden von Suchodolski Trachten ausgestattet.
Die UOG NÖ könnte gemeinsam mit dem Partner Militärkommando NÖ einen Scheck über ´€11.600,00 aus den Einnahmen des „Charityganslessen für Licht ins Dunkel“ überreichen.
Auch heuer zeigte sich die Unteroffiziersgesellschaft (UOG) Langenlebarn wieder von ihrer besonders großzügigen Seite.
LANGENLEBARN. Die UOG übergab eine Spende in Höhe von 1.254, 29 Euro an den gemeinnützigen Verein „wert.volles.schaffen“, der sich
engagiert für Menschen mit Beeinträchtigungen einsetzt. Der Betrag stammt aus dem Erlös des traditionellen Getränkestandes beim Faschingsumzug in Tulln.
„Spendenbereitschaft und soziales Engagement gehören für uns einfach dazu“, betonte Vizeleutnant Markus Auinger, Präsident der Unteroffiziersgesellschaft. „Es ist uns ein besonderes
Anliegen, mit unseren Aktivitäten jene zu unterstützen, die Hilfe brauchen.“
Die Unteroffiziersgesellschaft organisiert über das Jahr hinweg zahlreiche Feste und Veranstaltungen, deren Einnahmen regelmäßig wohltätigen Zwecken zugutekommen. Der Verein „wert.volles.schaffen“ bedankte sich herzlich für die großzügige Unterstützung und betonte, dass Spenden wie diese helfen, wichtige Projekte für Menschen mit Beeinträchtigungen weiterzuführen.
Erst kürzlich wurde die niederösterreichische Landesgesundheitsagentur (NÖ LGA) mit dem Miliz-Gütesiegel des Österreichischen Bundesheeres ausgezeichnet. Nun wurde eine weitere Kooperation mit dem Verteidigungsministerium (BMLV) zur Ausbildung von Militärärztinnen und -ärzten vereinbart. Eine Ärztin startete bereits Anfang Oktober im UK Tulln und absolviert dort ihre Ausbildungszeit.
FOTOS©Bundesheer, NLK Burchhart
Awards „Militär des Jahres 2025“
Heute wurden in Fernitz bei Graz die Awards „Militär des Jahres 2025“ verliehen.
Mit dieser Auszeichnung würdigt das Bundesministerium für Landesverteidigung herausragende Leistungen von Soldatinnen und Soldaten, militärischen Einheiten sowie zivilen Bediensteten. Die Awards wurden in vier Kategorien vergeben.
Zudem wurde ein „Special Awards“ überreicht.
Soldat des Jahres
Oberstabswachtmeister David Ploder vom Jägerbataillon 17 überzeugt durch seine konstant hervorragenden Leistungen, sein lösungsorientiertes Handeln sowie seine Ruhe und Führungsstärke selbst in dynamischen Situationen. Er gilt als Vorbild in seinem Verband und steht beispielhaft für soldatische Tugenden und Teamfähigkeit.
Einheit des Jahres
Die Fliegerwerft 4 hat mit der Einführung des Mehrzweckhubschraubers AW169 „Leonardo“ eine umfassende Neuausrichtung der technischen Aufbauorganisation erfolgreich umgesetzt. Innerhalb eines Jahres baute die Fliegerwerft 4 ein hochleistungsfähiges Team auf, verdoppelte die Personalstärke und stellte die gesamte Materialerhaltung für 36 Luftfahrzeuge autark.
Zivilbediensteter des Jahres
Mag. Wolfgang Hacker, Bereichsleiter und CTO IKT wird für seine langjährige, außergewöhnliche Führungs- und Gestaltungskraft geehrt. Er bringt ambitionierte Zielsetzungen und begrenzte Ressourcen in ausgewogenem Gleichklang und prägt die Weiterentwicklung der militärischen Informations- und Kommunikationstechnologie.
Grundwehrdiener des Jahres
Gefreiter Susannah Gabriel vom Jägerbataillon 23 beeindruckt durch ihre außerordentliche körperliche und geistige Leistungsfähigkeit sowie hohe Motivation und Disziplin. In der anspruchsvollen Ausbildung zum Scharfschützen zählt sie durchgehend zu den Besten.
Special Award
Die Pionierkompanie / Militärkommando Steiermark erhielt den Preis für ihren außergewöhnlichen Einsatz während der Starkregenereignisse in Niederösterreich im September 2024. Als erste Miliz-Kompanie wurde sie direkt aus einer beorderten Übung ohne zusätzliche Vorbereitung in den Katastropheneinsatz entsandt.
Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträgerinnen und -träger!
Die UOG NÖ gratuliert allen Ausgezeichneten für die außergewöhnlichen Leistungen.
(Fotos: Karlovits)
Totengedenken zu Allerheiligen
Totengedenken zu Allerheiligen am St. Pöltner Hauptfriedhof
"Foto: Bundesheer/PAUL KULEC"
Militärakademie: Wechsel in der Führung des Akademikerbataillons
Totengedenken zu Allerheiligen
3. Jägerbrigade (BSK) und des Stabsbataillon 3
Nationalfeiertag 2025 mit
großer Leistungsschau in Wien
Militärkommandant Georg Härtinger, Julius Janoska, Roland Neuwirth, Frantisek Janoska und UOG NÖ Präsident Vzlt. Markus Auinger
Wann und wie dürfen Drohnen in Österreich abgeschossen werden? Das Bundesministerium für Landesverteidigung hat die folgenden rechtlichen Rahmenbedingungen für militärische Kräfte und Mittel zur „Drohnenabwehr“ festgelegt:
Jede unerlaubte Benützung des österreichischen Luftraumes durch Luftfahrzeuge und Drohnen kann auf der Grundlage des § 26 des Militärbefugnisgesetzes (MBG) unter Einsatz geeigneter Mittel durch die militärische Luftraumüberwachung selbstständig geahndet werden, auch wenn damit keine „Gefährdung der Einsatzbereitschaft des Bundesheeres“ verbunden ist.
Im Falle der unerlaubten Luftraumbenützung durch Drohnen ist im Regelfall zu deren Identitätsfeststellung ein gezieltes Zum-Absturz-Bringen erforderlich, da diesbezüglich im Gegensatz zu von Menschen gesteuerten Fluggeräten keine direkte Kontaktaufnahme möglich ist. Dies ist durch das Militärbefugnisgesetz im Rahmen der „unmittelbaren Ausübung von Zwangsgewalt gegen Sachen“ zulässig. Dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit (z.B. Vermeidung von Kollateralschäden) kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Die Wahl der zur Beendigung der unerlaubten Benützung des Luftraumes einzusetzenden Mittel (elektronisch oder kinetisch) hängt von den konkreten Umständen des Einzelfalles ab.
Hochgebirgslandelehrgang Sommer in Hochfilzen
Beim Hochgebirgslandelehrgang Sommer in Hochfilzen trainieren unsere Hubschrauber-Staffeln den Einsatz unter anspruchsvollsten Bedingungen. Fliegen im hochalpinen Gelände bedeutet: wechselhaftes Wetter, enge Täler, extreme Höhen. Präzision, Teamarbeit und höchste Konzentration sind bei jeder Landung im Hochgebirge gefragt.
Zweitgrößte Angelobung Österreichs fand am letzten Donnerstag in Michelhausen statt.
360 Grundwehrdiener des Einrückungstermins Juni 2025 aus Niederösterreich, Oberösterreich und Wien leisteten bei der feierlichen Angelobung des österreichischen Bundesheeres in Michelhausen eindrucksvoll und lautstark ihr Treuegelöbnis auf die Republik Österreich.
Bürgermeister Bernhard Heinl konnte zahlreiche Ehrengäste begrüßen. An der Spitze Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, Landtagsabgeordneter Bernhard Heinreichsberger, Bürgermeister Leopold Figl aus Langenrohr sowie vom Bundesheer unter anderem Brigadier Wolfgang Luttenberger, Kommandant des Luftunterstützungskommandos, und Oberst Wolfgang Rafetseder vom Luftunterstützungsgeschwader Langenlebarn. Auch Vertreter der katholischen, evangelischen und islamischen Militärseelsorge waren anwesend.
„Möge euer Dienst ein Beispiel für Mut, Ehre und Menschlichkeit sein. Viel Soldatenglück und Gottes Segen!“
Foto: NÖN
Gemeinsam stark: Aufklärungs- und Artilleriebataillon 3 trainierte in Niederösterreich
In der ersten Juliwoche absolvierte das Aufklärungs- und Artilleriebataillon 3 eine umfassende Übung im Wein- und Waldviertel. Insgesamt 350 Soldaten, darunter 260 Milizangehörige, trainierten das Zusammenwirken zweier entscheidender Waffengattungen: Aufklärung und Artillerie.
Milizsoldaten im scharfen Schuss
Ein zentrales Element der Übung war das Scharfschießen mit dem Sturmgewehr 77 und der Pistole 80. Dabei konnten die Milizsoldaten ihre Schießfertigkeiten sowohl im Schulschießen als auch im Einzelgefechtsschießen auffrischen und festigen. Diese praxisnahen Ausbildungsabschnitte sind essenziell, um im Ernstfall schnell, sicher und zielgerichtet handeln zu können.
Feuerkraft im Fokus: schießen mit der Panzerhaubitze M-109
Der Höhepunkt der Übung war ein Scharfschießen mit der Panzerhaubitze M-109 A5Ö. Dabei wurde das koordinierte Zusammenwirken von Aufklärung, Zielidentifikation, Feuerleitung und Wirkungsfeuer trainiert. Diese Gefechtsform ist ein wesentlicher Bestandteil moderner militärischer Einsatzführung, wie aktuelle sicherheitspolitische Entwicklungen weltweit zeigen.