Volles Haus beim Neujahrsempfang des

 

Militärkommandos NÖ in der

Hesser-Kaserne

Das Militärkommando NÖ lud gemeinsam mit Offiziers- und Unteroffiziersgesellschaft NÖ zum traditionellen Neujahrsempfang.

 

Das Militärkommando Niederösterreich, die Offiziersgesellschaft und die Unteroffiziersgesellschaft Niederösterreich, luden zum alljährlichen Zusammentreffen. Behördenvertreter, Angehörige der Blaulichtorganisationen sowie zahlreiche Bundesheerangehörige des Aktiv- und Milizstandes erfuhren dabei den neuesten Stand der Dinge in Bezug auf die Landesverteidigung.

 

Viele Besucher aus dem Waldviertel frequentierten den diesjährigen Neujahrsempfang in St.Pölen. TÜPl-Kommandant Christian Riener, sein Stellvertreter Konstantin Oberleitner wurden ebenso gesehen wie Franz Teszar, Christof Kastner und Agnes Schierhuber. Die Bezirkshauptleute Stefan Grusch aus Horn und Günter Stöger aus Krems zeigten ebenfalls ihre Verbundenheit mit dem Bundesheer auf. NÖN-Chefredakteur Daniel Lohninger sprach mit Generalstabschef Rudolf Striedinger über die neuesten Pläne zum Thema Wehrdienst.

 

Militärkommandant Georg Härtinger legte in seinem Jahresrückblick eine eindrucksvolle Bilanz des Bundesheeres in Niederösterreich vor. Der Truppenübungsplatz Allentsteig als größter Übungsplatz Österreichs spielte dabei ebenfalls eine zentrale Rolle. Sei es als Austragungsort für Großübungen oder als Übungsplatz für groß angelegte Löscheinsätze im Zuge von Waldbränden – die Hauptaufgabe dieses einzigartigen Landschaftsraumes liegt eindeutig im militärischen Bereich. Die Vorbereitungen zur Brandvermeidung und zur Brandbekämpfung trugen bereits Früchte: Heuer kam es zu keinerlei Ausbreitung von Kleinbränden durch Übungstätigkeit.

 

Meinungen zur Wehrdienstreform

Großes Interesse fanden die Ausführungen des Präsidenten der Offiziersgesellschaft Niederösterreich zur laufenden Wehrdienstreform. „Die Offiziersgesellschaft, die Unteroffiziersgesellschaft und viele weitere Interessensgemeinschaften fordern einen achtmonatigen Wehrdienst samt zweimonatiger Übungsverpflichtung. Nur so ist es möglich, eine aktive Neutralität zu verteidigen“, sagte Peter Fender zu den unlängst präsentierten Vorschlägen der Wehrdienstkommission.

 

 

Generalstabschef Rudolf Striedinger, der als ehemaliger Militärkommandant von Niederösterreich die lokalen Verhältnisse genau kennt, zeigte sich hinsichtlich zur Verlängerung der Wehrpflicht optimistisch. „Ich bin überzeugt, dass Frau Bundesministerin Tanner die Reform des Wehrdienstes innerhalb eines Jahres umgesetzt haben wird.“

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