Der Nationalfeiertag am 26. Oktober2022

720.000 Menschen strömten zur Leistungsschau

 

Der Nationalfeiertag am 26. Oktober2022 wird nach zweijährigem Corona-Modus wieder in alter Normalität begangen. Das Bundesheer kehrt in vollem Ausmaß zu seiner Leistungsschau auf den Wiener Heldenplatz zurück. Das nebelige Wetter machte allerdings dem Überflug der C-130 Hercules und Eurofightern einen Strich durch die Rechnung.

 

Der Nationalfeiertag begann traditionell mit Kranzniederlegungen durch Alexander Van der Bellen, weitere Regierungsmitglieder und hochrangige Militärs im Weihraum des Burgtors. „Im stillen Gedenken an die für Österreichs Freiheit gefallenen Soldaten und die Opfer des Faschismus“, verlautbarte der Bundespräsident.

Der nächste Höhepunkt der Feierlichkeiten war die Großangelobung von über 1000 Rekruten am Heldenplatz und ein Überflug mit zwei Eurofightern und einer C-130 Hercules. „Die Flugzeuge werden sich im Raum Tulln formieren und um 10.56 Uhr in 300 Metern Höhe den Heldenplatz überfliegen“.

Als es dann aber so weit war, konnten die Zuschauer zwar das Brummen der Motoren der C-130 Hercules und Tosen der Eurofighter-Jets hören, zu sehen waren die Fluggeräte aber nicht. Zu tief hing der Nebel noch über der Stadt und versperrte die Sicht.

Inhaltlich war der Nationalfeiertag am Mittwoch vom Krieg in der Ukraine geprägt. Im Mittelpunkt der politischen Ansprachen stand wieder die militärische Landesverteidigung. Bundespräsident Alexander Van der Bellen begrüßte die Erhöhung des Heeresbudgets, denn das Bundesheer sei derzeit nicht in der Lage, die Neutralität mit der Waffe zu verteidigen. Er rief die österreichische Bevölkerung zu einem „gesamtstaatlichen Schulterschluss“ auf, um die viele Krisen gemeinsam zu überwinden.

 

Mit dem Krieg in der Ukraine habe der russische Präsident Wladimir Putin „die europäische Sicherheitsarchitektur erschüttert“, so Van der Bellen. Das Entscheidende sei der zweite Satz des Neutralitätsgesetzes, wonach Österreich seine Neutralität „mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln aufrechterhalten und verteidigen wird“. Dazu sei das Bundesheer derzeit nicht in der Lage, so Van der Bellen. Die „rigorose“ Sparpolitik der vergangenen Jahrzehnte habe „sichtbare Spuren hinterlassen“ und nicht nur die Sicherheit des Landes, sondern auch die Sicherheit der Soldaten gefährdet.

Auf die Erhöhung der finanziellen Mittel für das Militär und den Krieg ging auch Kanzler Karl Nehammer (ÖVP) in seiner Ansprache ein. „Diese Bundesregierung hat ihre Lektion gelernt.“ Das erhöhte Budget werde das Land sicherer machen. „Die umfassende Landesverteidigung, das sind wir als Gesellschaft“, so Nehammer. „Sicherheit bedeutet auch Freiheit.“

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) rief in ihrer Rede „die Mission Vorwärts“ aus. Das Bundesheer werde mit dem zusätzlichen Geld, das es bekommt, in den Schutz von Land und Leute investieren. Man müsse das Heer völlig neu denken. Für ein geeintes Europa im Kampf um den Frieden plädierte der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ). Europa sei stärker als viele geglaubt hätten und die Europäische Union sei das größte Friedensprojekt der Geschichte.

 

Leistungsschau mit vielen Attraktionen

 

7 Themenbereiche

Soldatinnen und Soldaten aus ganz Österreich präsentierten ihre Fähigkeiten in sieben Themenbereichen: Landesverteidigung, Schutz der Bevölkerung, Katastrophenhilfe, Luftraumüberwachung, Auslandseinsätze, Karrieremöglichkeiten sowie Karriere bei der Miliz. Zu sehen war das Heer am Heldenplatz, Am Hof sowie beim Burgtheater. Vor allem die dynamischen Vorführungen wurden von den Besuchern bestaunt.

Resümee des Wiener Militärkommandanten

Der Wiener Militärkommandant, Brigadier Kurt Wagner, zog zufrieden Resümee: "Die heurige Informations- und Leistungsschau des Bundesheeres war außerordentlich. Grandios war schon gestern beim Tag der Schulen die Teilnahme von sehr vielen Schülerinnen und Schülern. Auch die dynamischen Vorführungen unserer Soldatinnen und Soldaten fanden regen Anklang bei den zahlreichen Besuchern. Heute war wirklich alles gut."

 

Pünktlich zu Beginn der politischen Ansprachen setzte zudem Nieselregen ein. Die Besucher ließen sich aber auch davon nicht vertreiben. Zu sehen gab es einiges: Neben drei Hubschraubern wurden auch zahlreiche Fahrzeuge ausgestellt. Es gab Vorführungen der Heeressportler und andere Attraktionen. Das Bundesheer präsentiert sich zudem auf zwei weiteren Plätzen: Am Hof werden die Auslandseinsätze und beim Burgtheater Katastrophenhilfe und ABC-Einheiten vorgestellt. Darüber hinaus findet am Rathausplatz das Sicherheitsfest der Stadt Wien statt.

 

Zapfenstreich vom Burgtor

 

Pünktlich um 17:00 Uhr beendete ein Solotrompeter der Gardemusik mit dem "Zapfenstreich" am Dach der Krypta des Burgtores traditionell die Veranstaltung des Bundesheeres in der Wiener Innenstadt. 

 

Foto: APA Florian Wieser

"Foto: Bundesheer/Rainer Zisser"

"Foto: Bundesheer/Pusch

Der Nationalfeiertag am 26. Oktober2021

 

Zum 26. Mal fand heuer am Nationalfeiertag die traditionelle Informations- und Leistungsschau des Österreichischen Bundesheeres statt: Diesmal – wie schon im Vorjahr – jedoch nicht wie gewohnt unter Einladung der breiten Öffentlichkeit am Heldenplatz, sondern als sogenannter "Hybrid-Event" mit Live-Berichterstattung des ORF und privater TV-Sender sowie auch virtuell unter "www.nationalfeiertag21.at".

 

Leistungsschau unter Corona-Einschränkungen

 

Das Österreichische Bundesheer präsentierte sich unter dem Motto "Wir schützen Österreich!" mit einem speziell gestalteten virtuellen Heldenplatz, der allen interessierten Österreicherinnen und Österreichern einen Besuch via PC, Smart-Phone oder Tablet ermöglichte. Leistungssportlerinnen und Leistungssportler des Bundesheeres sowie Soldaten der Garde beim Showexerzieren zeigten ihr Können.

 

Die traditionellen Kranzniederlegungen am Äußeren Burgtor durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Bundeskanzler Alexander Schallenberg standen ebenfalls am Programm.

 

Angelobung und Eurofighter-Überflug

 

Der Höhepunkt am Wiener Heldenplatz war die Angelobung von 100 Rekruten, die lautstark ihr Treuegelöbnis auf die Republik Österreich sprachen. Der Überflug einer C-130 "Hercules"-Transportmaschine in Begleitung zweier Eurofighter sowie ein Fahnenabsprung von Soldaten des Jagdkommandos beendeten die diesjährige Veranstaltung.

 

Das Bundesheer wünscht allen Österreicherinnen und Österreichern einen schönen Nationalfeiertag 2021. Wir freuen uns schon heute, Sie im kommenden Jahr hoffentlich wieder persönlich begrüßen zu dürfen!

 

https://youtu.be/W56X6tI29bQ

https://www.flickr.com/photos/bundesheer/51613331566/in/album-72157720034313324/

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