Am 08 11 2025 veranstaltete die Unteroffiziersgesellschaft (UOG) Langenlebarn gemeinsam mit dem „Partner des BH“ dem Militärkommando Niederösterreich das traditionelle Ganslessen am Fliegerhorst Leopold Figl, Flugplatz General Papisch. Zahlreiche Gäste aus Militär, Politik, Polizei, Feuerwehr und Justiz folgten der Einladung zu diesem festlichen Abend.
Moderator Claus Bruckmann begrüßte unter anderem den niederösterreichischen Militärkommandanten Brigadier Georg Härtinger, Landespolizeidirektor Generalmajor Franz Popp, die Leiterin der Flugpolizei Oberrätin Ulrike Hutsteiner, die Nationalratsabgeordneten Johann Höfinger und Fritz Ofenauer, den Präsidenten der Österreichischen Offiziersgesellschaft Peter Fender und den deutschen Verteidigungsattaché Oberst im Generalstab, Frank de Waele, Andreas Diemt von der Justizwache, Franz Schuster vom NÖ Feuerwehr und Sicherheitszentrum, Bundesrat Andreas Spanring, Landtagsabgeordneten Andreas Bors sowie den Bürgermeister der Garnisonsstadt Tulln, Peter Eisenschenk.
Eine besondere Ehre war die Anwesenheit von Mario Thaler, Geschäftsführer der Aktion „Licht ins Dunkel“, sowie zahlreicher Kommandanten, Lokalpolitikerinnen und Lokalpolitiker. Ebenso zählten Andrew Young und Willi Dussmann zu den Ehrengästen des Abends.
Buntes Rahmenprogramm
Für die musikalische Eröffnung sorgte der Sängerverein Langenlebarn, bevor der kulinarische Höhepunkt – das traditionelle Ganslessen – serviert wurde. Ein besonderes musikalisches Highlight war die Uraufführung des „Marsches der Unteroffiziere“, komponiert von Vizeleutnant i. R. Karl Widhalm. Für seine Verdienste erhielt er die Ehrenurkunde der Niederösterreichischen Unteroffiziere, ebenso Oberst Michael Lippert, der für sein Engagement und die enge Zusammenarbeit ausgezeichnet wurde.
Eine Tombola mit attraktiven Preisen sorgte für zusätzliche Spannung, und der gesamte Reinerlös des Abends kommt der Aktion „Licht ins Dunkel“ zugute. Gratulation an den Präsidenten der Österreichischen Unteroffiziere, Vizeleutnant Markus Auinger und seinem engagierten Team für die hervorragende Organisation und den rundum gelungenen Abend.
Volles Haus beim Neujahrsempfang des
Militärkommandos NÖ in der
Hesser-Kaserne
Das Militärkommando NÖ lud gemeinsam mit Offiziers- und Unteroffiziersgesellschaft NÖ zum traditionellen Neujahrsempfang.
Das Militärkommando Niederösterreich, die Offiziersgesellschaft und die Unteroffiziersgesellschaft Niederösterreich, luden zum alljährlichen Zusammentreffen. Behördenvertreter, Angehörige der Blaulichtorganisationen sowie zahlreiche Bundesheerangehörige des Aktiv- und Milizstandes erfuhren dabei den neuesten Stand der Dinge in Bezug auf die Landesverteidigung.
Viele Besucher aus dem Waldviertel frequentierten den diesjährigen Neujahrsempfang in St.Pölen. TÜPl-Kommandant Christian Riener, sein Stellvertreter Konstantin Oberleitner wurden ebenso gesehen wie Franz Teszar, Christof Kastner und Agnes Schierhuber. Die Bezirkshauptleute Stefan Grusch aus Horn und Günter Stöger aus Krems zeigten ebenfalls ihre Verbundenheit mit dem Bundesheer auf. NÖN-Chefredakteur Daniel Lohninger sprach mit Generalstabschef Rudolf Striedinger über die neuesten Pläne zum Thema Wehrdienst.
Militärkommandant Georg Härtinger legte in seinem Jahresrückblick eine eindrucksvolle Bilanz des Bundesheeres in Niederösterreich vor. Der Truppenübungsplatz Allentsteig als größter Übungsplatz Österreichs spielte dabei ebenfalls eine zentrale Rolle. Sei es als Austragungsort für Großübungen oder als Übungsplatz für groß angelegte Löscheinsätze im Zuge von Waldbränden – die Hauptaufgabe dieses einzigartigen Landschaftsraumes liegt eindeutig im militärischen Bereich. Die Vorbereitungen zur Brandvermeidung und zur Brandbekämpfung trugen bereits Früchte: Heuer kam es zu keinerlei Ausbreitung von Kleinbränden durch Übungstätigkeit.
Meinungen zur Wehrdienstreform
Großes Interesse fanden die Ausführungen des Präsidenten der Offiziersgesellschaft Niederösterreich zur laufenden Wehrdienstreform. „Die Offiziersgesellschaft, die Unteroffiziersgesellschaft und viele weitere Interessensgemeinschaften fordern einen achtmonatigen Wehrdienst samt zweimonatiger Übungsverpflichtung. Nur so ist es möglich, eine aktive Neutralität zu verteidigen“, sagte Peter Fender zu den unlängst präsentierten Vorschlägen der Wehrdienstkommission.
Generalstabschef Rudolf Striedinger, der als ehemaliger Militärkommandant von Niederösterreich die lokalen Verhältnisse genau kennt, zeigte sich hinsichtlich zur Verlängerung der Wehrpflicht optimistisch. „Ich bin überzeugt, dass Frau Bundesministerin Tanner die Reform des Wehrdienstes innerhalb eines Jahres umgesetzt haben wird.“