Partnerschaftsbegründung und neues Simulationszentrum am Truppenübungsplatz Allentsteig

Am 26. Februar 2024  verlieh Verteidigungsministerin Klaudia Tanner im Zuge eines Festaktes die Auszeichnung "Partner des Bundesheeres" an die Kleinregion "Herz des Waldviertels". Im Anschluss fand die feierliche Eröffnung des neu errichteten Simulationszentrums des Truppenübungsplatzes Allentsteig statt.

 

Wichtiger Schritt zur Weiterentwicklung des Truppenübungsplatzes

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: "Es ist meine Pflicht, der Truppe Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, um Ausbildungs- und Übungsvorhaben zu ermöglichen. Das neu errichtete Simulationszentrum leistet einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung unserer Soldatinnen und Soldaten. Für unsere Soldatinnen und Soldaten ist es essenziell, verschiedene Szenarien zu trainieren und qualifizierte Rückmeldungen zu erhalten. Für das Bundesheer sind auch die Partnerschaften mit zivilen Organisationen von großer Bedeutung. Daher freue ich mich, dass die Kleinregion 'Herz des Waldviertels' Partner des Bundesheeres ist und ich sie dafür auszeichnen darf!"

 

Neues Simulationszentrum

Mit dem neu errichtete Simulationszentrum am Truppenübungsplatz Allentsteig wurde ein moderner Infanterie-Schießsimulator in Betrieb genommen. Dieser dient zum Erlernen, Trainieren und Anwenden der Schieß- und Gefechtsausbildung im Trupp- bis Gruppen-Rahmen. Mit dem System können Grenz-Situationen, die im Frieden aus Sicherheitsbestimmungen nicht möglich sind, trainiert und evaluiert werden. Nach jedem Szenario erhalten die übenden Soldaten ein qualitatives Feedback sowie eine Analyse zum Übungsverlauf, zur Effektivität der Trefferleistung und eine Fehlerkorrektur zur Verbesserung ihres Trainings.

 

Partner des Bundesheeres

Auch wurde der Kleinregion "Herz des Waldviertels" durch Verteidigungsministerin Klaudia Tanner die Auszeichnung "Partner des Bundesheeres" für die jahrelange, enge Kooperation mit dem Truppenübungsplatz Allentsteig und ihrem positiven Beitrag zur Geistigen Landesverteidigung in der Region verliehen.

Die Kleinregion "Herz des Waldviertels" besteht aus den Gemeinden Allentsteig, Echsenbach, Göpfritz an der Wild, Pölla und Schwarzenau. Der Truppenübungsplatz Allentsteig nimmt knapp die Hälfte der Regionsfläche ein und prägt damit die Region stark. Die Kleinregion betrachtet den Truppenübungsplatz als wichtiges verbindendes Element. Ziel der Kleinregion „Herz des Waldviertels“ ist eine gemeindeübergreifende Zusammenarbeit. Dabei werden gemeinsam Projekte mit (über)regionaler Wirkung entwickelt und gemeinsam Lösungen für herausfordernde Themen gefunden.

 

Truppenübungsplatz Allentsteig

Der Truppenübungsplatz Allentsteig ist der größte Truppenübungsplatz Österreichs. Er dient dem Österreichischen Bundesheer auf einer Gesamtfläche von 157 Quadratkilometern zur Vorbereitung für Einsätze im In- und Ausland, einschließlich Scharfschießen mit allen im Bundesheer eingeführten Waffensystemen. Auf den Schießbahnen des Truppenübungsplatzes wird an mehr als 200 Tagen pro Jahr geschossen. Soldatinnen und Soldaten aus ganz Österreich sorgen mit etwa 100.000 Nächtigungen pro Jahr für eine hohe Auslastung der Unterkünfte.

 

Foto: Pusch

 

 

40.000 Kilo Kriegsrelikte durch Sprengung vernichtet

Kriegsrelikte aus den beiden Weltkriegen werden in Österreich vom Entminungsdienst sichergestellt und zweimal im Jahr bei Sprengungen vernichtet

In der vergangenen Woche konnte man an drei Tagen im Umkreis vom TÜPL Allentsteig Knall und Erschütterung wahrnehmen.

Grund dafür waren die Sprengungen von insgesamt über 40.000 Kilogramm Weltkriegsmunition, wobei nicht nur Infanteriemunition, sondern auch zahlreiche schwere Fliegerbomben darunter sind. So wurde bei der Sprengung am 9. November, an der auch die Medien teilnehmen durften, etwa 14 Tonnen Kriegsmaterial durch Sprengung vernichtet. Gemeinsam mit einigen Tonnen Kleinmunition sowie Bomben, war auch eine 500 kg Fliegerbombe dabei. Live beobachten konnte man die Sprengung aus einem ca. 400 Meter entfernten Punker, wo man den enormen Knall und auch die Druckwelle verspüren konnte. Wie ein Ungeheuer bäumte sich meterhoch eine Rauch- und Staubpartikelsäule auf und Gesteinsbrocken und Splitter in allen Größen prasselten wie Regen im näheren Umkreis zu Boden.

Die für solche Funde zuständigen Experten sind Mitglieder des EMD (Entminungsdienst) des Österreichischen Bundesheeres, welche in diesem Jahr bereits 990 Einsätze bei Funden von Kriegsmaterialien in ganz Österreich durchgeführt haben. Bis zu zweimal im Jahr werden diese Funde auf mehreren Etappen auf dafür geeigneten Sprengplätzen unter höchsten Sicherheitsmaßnahmen vernichtet.

Dazu eignet sich der Truppenübungsplätze in Allentsteig mit seinen 15.700 ha Fläche besonders. Hier wird von einem Spezialbagger eine etwa zwei Meter tiefe Künette ausgehoben, in die von den Sprengexperten die zu vernichtende Munition vorsichtig eingeschichtet wird. In den Zwischenräumen wird Sprengstoff (TNT-Würfel) hinzugegeben, nach Anbringung eines elektrischen Zünders wir die Grube wieder mit Erde zugeschüttet.

Bereits 29 Mal stieß der EMD in diesem Jahr auf Munition, die nicht sicher abtransportiert werden konnte, sodass diese vor Ort und Stelle gesprengt werden musste. Solche Einsätze im Ortsgebiet sind immer wieder eine besondere Herausforderung da viele Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden müssen.

Die Mitarbeiter des EMD sind Experten für jede Art von Munition, die aus der Zeit vor 1955 stammt und auf österreichischem Bundesgebiet aufgefunden wird. Der EMD wurde als selbstständige Dienststelle am 1. Jänner 2013 vom Bundesministerium für Inneres zum Bundesministerium für Landesverteidigung transferiert. Aufgrund der Dienststellen in Wien, Graz und Linz-Hörsching sowie einer 24-Stunden-Rufbereitschaft können die Entminungsspezialisten innerhalb kürzester Zeit vor Ort sein, um verdächtige Gegenstände zu untersuchen und Gefahren aus vergangenen Kriegen zu beseitigen.

 

Foto: Foto: DOKU-NÖ

Tödlicher Panzerunfall in Allentsteig

Beim Truppenübungsplatz in Allentsteig (Bezirk Zwettl) ist am Montagnachmittag ein schwerer Panzerunfall passiert. Ein 24-Jähriger Soldat aus Oberösterreich ist dabei ums Leben gekommen, drei weitere wurden leicht verletzt, bestätigte das Bundesheer.

Gegen 17.00 Uhr dürfte ein Leopard-Kampfpanzer des Panzerbataillons 14 aus Wels im Bereich der Seebrücke von der Straße abgekommen und über eine Böschung gestürzt sein. In dem Panzer befanden sich laut Bundesheer-Sprecher Michael Bauer vier Soldaten. Ein Berufssoldat und Unteroffizier kam bei dem Unfall ums Leben, er war im Panzer eingeklemmt worden. Es handelt sich dabei um einen 24-jährigen Unteroffizier aus dem Bezirk Ried im Innkreis.

Die drei anderen Soldaten, ein 23-jähriger Unteroffizier aus Grieskirchen und zwei Grundwehrdiener (19 und 20 Jahre alt, beide aus dem Bezirk Wels-Land), wurden leicht verletzt und mit der Rettung ins Krankenhaus in Horn gebracht. Die Rettungskette wurde laut Bundesheer „sofort in Gang gesetzt“, mehrere Notarztwagen und mindestens ein Hubschrauber waren im Einsatz.

Untersuchungskommission soll Unfallursache klären

Wie es zu dem Unfall gekommen und ob er bei einer Übung passiert ist, ist noch unklar. Letzteres hält der Bundesheer-Sprecher für unwahrscheinlich, da die Seebrücke außerhalb des militärischen Übungsgeländes liege und dort normalerweise keine Übungen stattfänden.

Die Soldaten des Panzerbataillons 14, das normalerweise in Wels stationiert ist, seien die dritte Woche auf dem Truppenübungsplatz in Allentsteig. Die Grundwehrdiener seien im Juli eingerückt, informierte das Bundesheer in einer Aussendung. Die Untersuchungskommission des zuständigen Militärkommandos Niederösterreich sei auf dem Weg nach Allentsteig, um die Unfallursache zu untersuchen.

„Trauriger Tag für das Bundesheer“

Verteidigungsminister Klaudia Tanner (ÖVP) sprach in einer Aussendung von einem „traurigen Tag für das Bundesheer“: „Meine Gedanken sind bei der Familie und den Freunden des verstorbenen Soldaten.“ Die Betroffenen würden seitens des Bundesheeres Unterstützung und Betreuung erhalten.

Der Leopard 2 ist das Hauptwaffensystem der österreichischen Panzertruppe. Im Bundesheer ist er in der Version A4 eingeführt. Als Hauptwaffe verfügt das Kettenfahrzeug laut der Aussendung über eine 120-Millimeter-Kanone. Der Panzer hat vier Mann Besatzung, wiegt 55 Tonnen, erbringt eine Motorleistung von 1.500 PS und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 72 km/h. Das Bundesheer verfügt über 58 Leopard-Kampfpanzer.

 

 

Investitionspaket für den Truppenübungsplatz Allentsteig

 

Am Samstag, den 7. Oktober 2023, eröffnete Verteidigungsministerin Klaudia Tanner die ersten drei generalsanierten Mannschaftsunterkünfte (M1 bis M3) am Truppenübungsplatz Allentsteig und übergab diese zur Nutzung an die übende Truppe. Gleichzeitig leitete Verteidigungsministerin Tanner die zweite Bauphase ein. Bis 2025 werden zwei weitere Mannschaftsunterkünfte (M4 und M5) ebenfalls generalsaniert.

 

Moderne Kasernen und Übungsplätze

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner: "Nur ein modernes Bundesheer kann den Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht werden. Wir wollen ein attraktiver Arbeitgeber für unsere Soldaten, Soldatinnen und Zivilbedienstete sein! Dazu brauchen wir moderne Kasernen und Übungsplätze. Diese neue Infrastruktur schafft die Möglichkeiten dazu, gemeinsam mit weiteren Maßnahmen für das Personal wie verschiedene Gehaltserhöhungen, Prämien und zeitgemäße dienst- und besoldungsrechtlichen Anpassungen wollen wir damit die optimalen Rahmenbedingungen schaffen, damit unser Bundesheer seinen Auftrag zum Schutz der Bevölkerung bestmöglich erfüllen kann."

 

Mit der abgeschlossenen Generalsanierung der Mannschaftsunterkünfte M1 bis M3 stehen den übenden Soldatinnen und Soldaten nun zeitgemäße Unterkünfte zur Verfügung. In einer Bauzeit von 17 Monaten investierte das Bundesheer hier gesamt 16 Millionen Euro inklusive der dazugehörigen Infrastruktur und Möblierung.

 

Im Zuge der Bauführung wurde die komplette Infrastruktur von der Wurzel bis zu den Objektanschlüssen erneuert. Besonderes Hauptaugenmerk wurde bei der Generalsanierung auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit gelegt. Es erfolgte eine wärmetechnische Dämmung und die Installation von Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern. In der zweiten Bauphase werden bis 2025 zwei weitere Mannschaftsunterkünfte (M4 und M5) ebenfalls generalsaniert und auf den selben, modernen Stand gebracht. Dazu werden rund zehn Millionen Euro investiert.

 

Größter Truppenübungsplatz Österreichs

 

Der Truppenübungsplatz Allentsteig ist der größte Truppenübungsplatz Österreichs. Er dient dem Österreichischen Bundesheer auf einer Gesamtfläche von 157 Quadratkilometern zur Vorbereitung für Einsätze im In- und Ausland, einschließlich Scharfschießen mit allen im Bundesheer eingeführten Waffensystemen. Auf den Schießbahnen des Truppenübungsplatzes wird an mehr als 200 Tagen pro Jahr geschossen. Soldatinnen und Soldaten aus ganz Österreich sorgen mit etwa 100.000 Nächtigungen pro Jahr für eine hohe Auslastung der Unterkünfte.

Angelobung von Rekruten in Vitis

Am 04. August 2023 fand die Angelobung von rund 150 Soldaten vom Aufklärungs- und Artilleriebataillon 4 und der der Flieger- u. Fliegerabwehrtruppenschule in Vitis statt.

 Am 10. Juli rückten beim Aufklärungs- und Artilleriebataillon 4 rund 150 Soldaten zur Ableistung ihres Grundwehrdienstes ein. Diese werden in den kommenden Monaten beim Bataillon zu Aufklärern, Artilleristen, Führungsunterstützern und Versorgern ausgebildet. Mit dabei waren auch Rekruten der Flieger- u. Fliegerabwehrtruppenschule aus Langenlebarn. Die feierliche Angelobung für diesen Einrückungstermin fand am Hauptplatz der Marktgemeinde Vitis statt.

Informationsschau

Die Veranstaltung startete am Nachmittag mit einer Informationsschau, bei welcher militärisches Gerät und Ausrüstung des Bataillons und der Flieger- und Fliegerabwehrtruppenschule präsentiert wurde. Dabei gab es die Möglichkeit, Kostproben aus der Truppenküche zu gustieren.

Auch die Einsatzorganisationen aus dem Gemeindegebiet schlossen sich an und so konnte sich das Publikum über die Polizei, Rotes Kreuz, Feuerwehr und Zivilschutz informieren. Vor Beginn des eigentlichen Festakts führte die Militärmusik noch ein Platzkonzert auf. Diese umrahmte auch den eigentlichen Festakt.

Festakt

Mit der Meldung an den militärischen Höchstanwesenden, Oberst Michael Lippert, begann pünktlich um 18:00 Uhr der Festakt der Angelobung. Bürgermeisterin Anette Töpfl leitete mit der Begrüßung der Gäste, der Soldaten sowie der anwesenden Bevölkerung die Angelobung ein. Die Grußworte der Landeshauptfrau überbrachte die im Bezirk Waidhofen an der Thaya ansässige Bundesrätin Victoria Hutter.

Nach dem geistlichen Segen und den Ansprachen legten die jungen Soldaten in Anwesenheit ihrer Angehörigen lautstark die Gelöbnisformel ab, gefolgt von Salutschüssen des Bürgerkorps Waidhofen an der Thaya. Das Publikum und die Gäste drückten den jungen Rekruten durch einen lautstarken Applaus ihre Wertschätzung aus.

 

"Foto: Bundesheer/Gerald Grestenberger"

Durch Verteidigungsministerin Klaudia Tanner wurde heute 10. März 2022  die Generalsanierung von drei Mannschaftsunterkünften am Truppenübungsplatz Allentsteig gestartet. Nach Abschluss der Arbeiten im Herbst 2023 stehen der übenden Truppe somit moderne, dem heutigen Standard entsprechende Unterkünfte, zur Verfügung.

 

Zeitgemäße Unterkünfte

"Die Einsatzvorbereitung für Einsätze im In- und Ausland erfordert von unseren Soldatinnen und Soldaten ein Höchstmaß an körperlicher und geistiger Anstrengung. Daher ist es mir wichtig, dass für die übende Truppe in den wenigen Erholungsphasen zeitgemäße Unterkünfte zur Verfügung stehen. Dazu läuft derzeit ein umfassendes Neubau- und Renovierungsprogramm im Bundesheer, das mit der Generalsanierung der drei M-Blöcke fortgesetzt wird", sagt Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

 

Im Lager Kaufholz des Truppenübungsplatzes Allentsteig werden drei Mannschaftsblöcke (M1, M2 und M3) samt der dazugehörigen Infrastruktur generalsaniert. Nach der Bauzeit von 17 Monaten werden die Mannschaftsgebäude in moderne, dem heutigen Standard entsprechende Unterkünfte umgebaut sein. Jedes Gebäude wird zusätzlich zu den Unterkünften mit Kanzleien, einem Speisesaal sowie Aufenthalts-, Sanitär- und Lagerräumen versehen.

 

Das Bundesheer investiert dabei für die Generalsanierung der drei Mannschaftsunterkünfte etwa 14 Millionen Euro. Neben einer wärmetechnischen Sanierung der Außenhülle der Gebäude werden auf den Dächern Photovoltaik-Anlagen installiert. Damit wird der Energiebedarf der Mannschaftsblöcke deutlich sinken und ein Beitrag zur nachhaltigen Ressourcenschonung geleistet.

 

Größter Truppenübungsplatz Österreichs

Der Truppenübungsplatz Allentsteig ist der größte Truppenübungsplatz Österreichs. Er dient dem Österreichischen Bundesheer auf einer Gesamtfläche von 157 Quadratkilometern zur Vorbereitung für Einsätze im In- und Ausland, einschließlich Scharfschießen mit allen im Bundesheer eingeführten Waffensystemen. Auf den Schießbahnen des Truppenübungsplatzes wird an mehr als 200 Tagen pro Jahr geschossen. Soldatinnen und Soldaten aus ganz Österreich sorgen mit etwa 100.000 Nächtigungen pro Jahr für eine hohe Auslastung der Unterkünfte.

 

Der Truppenübungsplatz verfügt im Lager Kaufholz über sieben baugleiche Mannschaftsunterkünfte für die übende Truppe. Die ersten fünf davon wurden 1976 dem Bundesheer zur Verwendung übergeben, im Jahr 1984 kamen zwei weitere hinzu. Die Generalsanierung der weiteren Mannschaftsunterkünfte ist im Anschluss an die Fertigstellung der Generalsanierung der Mannschaftsblöcke M1 bis M3 geplant.

 

"Foto: Bundesheer/CARINA KARLOVITS"

 

Allentsteig, 01. Oktober 2021  - Oberst Michael Vitovec übernahm nach über drei Jahren interimistischer Führung nun mit Wirkung von 1. September offiziell das Kommando über das Aufklärungs- und Artilleriebataillon 4. Bei einem Festakt in der Liechtenstein-Kaserne übertrug der Kommandant der 4. Panzergrenadierbrigade, Brigadier Siegward Schier, das Kommando an Oberst Michael Vitovec.

 

Festakt

 

Die Verantwortung über das Bataillon übernahm der neue Kommandant durch die Übernahme der Insignie. Diese wurde 2018 von Oberst Sandtner an den Brigadekommandanten zurückgegeben und fand nun ihren Platz an der Seite von Oberst Vitovec. Der Veranstaltung wohnten neben dem engsten Familienkreis des neuen Kommandanten Gäste aus Politik, Verwaltung und Militär bei.

 

Einen Kommandantenwechsel begleitet beim Aufklärungs- und Artilleriebataillon 4 auch deren Traditionstruppenkörper, die "Reitende Artilleriedivision Nr. 2", der neue Kommandanten zugleich in den Stand der Traditionsartillerie aufnimmt.

 

Die Grußbotschaft der Landeshauptfrau von Niederösterreich überbrachte Landtagsabgeordnetet Margit Göll. Sie sprach bei ihrer Festansprache auch allen anwesenden Soldaten ihren Dank für die erbrachten Leistungen bei der Bewältigung der Corona-Pandemie aus.

 

Abgeordnete Göll freute es sehr, dass "nun ein in ihrem Heimatbezirk wohnender Soldat das Kommando über dieses Bataillon übernahm" und wünschte Oberst Vitovec alles Gute für seine neue Aufgabe. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Militärmusik Niederösterreich.

 

Der neue Kommandant

 

Oberst Michael Vitovec wurde 1968 geboren, lebt in einer Partnerschaft und hat eine Tochter. Er schloss an der Theresianischen Militärakademie in Wr. Neustadt 1998 seine Berufsoffiziersausbildung ab. Seine Karriere als Offizier begann im Jahr 1998 beim Panzergrenadierbataillon 9 in der Kuenringer-Kaserne Weitra. Seine weitere Laufbahn führte ihn 2004 als Stabsoffizier in die Radetzky-Kaserne Horn und im Jahr 2006 zu seiner jetzigen Dienststelle.

 

Beim Aufklärungs- und Artilleriebataillon 4 war er vor seiner Tätigkeit als Kommandant als für Ausbildung und Einsatz zuständig. Internationale Erfahrung sammelte er bei Einsätzen als Bataillonskommandant in Bosnien und Herzegowina.

 

"Foto: Bundesheer/Gerald Grestenberger"

 

 

Niederösterreichisches Feuerwehr- und Sicherheitszentrum trainiert am Truppenübungsplatz Allentsteig

 

Allentsteig, 30. September 2021  - Das niederösterreichische Feuerwehr- und Sicherheitszentrum absolvierte gemeinsam mit dem Truppenübungsplatz Allentsteig eine zweitägige Feuerwehrübung am Gelände des Truppenübungsplatzes. Dabei wurden Erfahrungen aus den Waldbrandausbildungen und -einsätzen des Zentrums sowie Erfahrungen der Übungsplatz-Feuerwehr bei Einsätzen am Truppenübungsplatz ausgetauscht. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden bei verschiedenen Übungen angewendet.

 

Schutz der Bevölkerung

 

"Die Feuerwehr und das Bundesheer stehen oft gemeinsam Seite an Seite zum Schutz der Bevölkerung. Durch den Erfahrungsaustausch und das gemeinsame Üben bereiten wir unsere Einsatzkräfte noch besser auf zukünftige Einsätze vor. Das Bundesheer in Niederösterreich wird auch weiterhin immer da sein, wenn es der Schutz der Bevölkerung erfordert", so der Militärkommandant von Niederösterreich,  Brigadier Martin Jawurek.

 

Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner: "Die Zahl der Waldbrände steigt auch in Niederösterreich von Jahr zu Jahr, so wie von den Klimaexperten prophezeit. Und der letzte Auslandseinsatz in Nordmazedonien hat gezeigt, wie richtig es war, die Waldbrandausbildung massiv zu forcieren."

 

Kooperation mit dem Landesfeuerwehrverband Niederösterreich

 

Der Truppenübungsplatz Allentsteig ist mit rund 8.000 Hektar Forstfläche und aufgrund der Blindgänger-gefährdeten Zonen eine Herausforderung für Einsatzkräfte. Zahlreiche Bedienstete des Bundesheeres sind sowohl beim Militär als auch in den Freiwilligen Feuerwehren im Brandschutz tätig. In Kooperation mit dem Landesfeuerwehrverband Niederösterreich haben sich bereits einige Bedienstete des Brandschutzzuges des Truppenübungsplatzes Allentsteig einer Waldbrandausbildung unterzogen.

 

Daraus entstand die Idee, in Zusammenarbeit mit dem niederösterreichischen Feuerwehr- und Sicherheitszentrum diese Übung zu absolvieren. Seit heuer steht dem Truppenübungsplatz Allentsteig ein splittergeschütztes Tanklöschfahrzeug zur Verfügung. Damit können auch Brände in der durch Blindgänger-gefährdeten Zone gelöscht werden. Dieses Fahrzeug kam auch bei der gemeinsamen Übung zum Einsatz.

 

Ein Bericht der Redaktion Militärkommando Niederösterreich

 

"Foto: Bundesheer/Pollak"

 

 

Verteidigungsministerin Tanner besucht Assistenzkräfte in Allentsteig

 

 

 

Am 26. Juni 2021  besuchte  Verteidigungsministerin Klaudia Tanner gemeinsam mit Landesrat Ludwig Schleritzko und dem Militärkommandanten von Niederösterreich, Brigadier Martin Jawurek, die in Allentsteig im Assistenzeinsatz eingesetzten Soldaten und zivilen Bediensteten des Bundesheeres.

 

 

 

Aufräum- und Absicherungsarbeiten

 

Bereits seit gestern unterstützt die Kräfte des Bundesheeres die von den Unwettern schwer getroffene Stadtgemeinde Allentsteig bei den Aufräum- und Absicherungsarbeiten. Dazu sind auch heute 14 Soldaten des Pionierbataillons 3 aus Melk mit technischem Gerät, zusammen mit zwei zivilen Bediensteten des Truppenübungsplatzes Allentsteig, im Einsatz.

 

 

 

"Ich bin zutiefst betroffen über das Ausmaß der Schäden, die das Unwetter in der Region angerichtet hat. Gemeinsam mit den zivilen Einsatzkräften unterstützen unsere Soldatinnen und Soldaten die schwer getroffene Bevölkerung bei den Aufräumungsarbeiten. Mein aufrichtiger Dank an alle Beteiligten für die rasche Hilfe", so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

 

 

 

Hilfeleistung bei Naturkatastrophen

 

Einer der Aufgaben des Bundesheeres, neben der Kernaufgabe militärische Landesverteidigung, ist die Hilfeleistung bei Naturkatastrophen oder Unglücksfällen. Bei Naturkatastrophen, sogenannten Elementarereignissen, und Unglücksfällen außergewöhnlichen Umfangs sind die Soldatinnen und Soldaten des Bundesheeres zur Stelle. Zum Einsatz kommen sie dann, wenn die zivilen Hilfskräfte alleine nicht mehr ausreichen und die jeweiligen Behörden das Bundesheer zum Assistenzeinsatz anfordern.

 

 

 

Rasche Hilfe

 

Das Österreichische Bundesheer unterstützt die Stadtgemeinde Allentsteig mit Soldaten und zivilen Bediensteten sowie technischen Gerät bei der Bewältigung der Unwetterschäden im Rahmen eines Assistenzeinsatzes. Bedienstete des Truppenübungsplatzes Allentsteig sind bereits seit gestern Vormittag im Einsatz, zur Verstärkung verlegten Pioniere des Pionierbataillons 3 aus Melk mit technischem Gerät nach Allentsteig. Das Unwetter in der Nacht vom 24. auf 25. Juni 2021 hat in der Stadtgemeinde Allentsteig schwere Schäden angerichtet, zahlreiche Häuser wurden beschädigt. Durch die Stadtgemeinde Allentsteig wurde daraufhin das Bundesheer zu einem Assistenzeinsatz angefordert.

 

"Foto: Bundesheer/Pollak"

 

Ein ganz besonderes Flair bot der Ball der Unteroffiziersgesellschaft (UOG) Allentsteig 2020

 

 

Waidhofen am 01 02 2020

 

Auch die 10. Auflage des UOG Allentsteig-Balles stellte sich wieder als wahrer Publikumsmanget heraus. Viele Ehrengäste aus Militär, Politik und Wirtschaft waren dabei, aber auch zahlreiche andere Uniformträger. Also Uniformen nicht nur vom Militär, sondern auch von der Feuerwehr, Rotes Kreuz, Kameradschaftsbund, Bürgerkorps und viele mehr waren zu sehen. Zur Abrundung gab es eine Eröffnungsshow des Nachwuchses der Showakrobatik Dobersberg, eine akrobatische Mitternachtseinlage und tolle Preise bei der Tombola.

 

UOG-Obmann Stv. Franz Dangl begrüßte unter anderem die Nationalratsabgeordneten Lukas Brandweiner, Alois Kainz und Martina Diesner-Wais, Landesrat Gottfried Waldhäusl sowie Bürgermeister Robert Altschach als Ehrengäste. Ebenso waren der NÖ Militärkapellmeister Adolf Obendrauf, TÜPL A-Kommandant Julius Schlapschy, Feuerwehr-Viertelskommandant Erich Dangl, der Waldviertler Rotkreuz-Bereichskommandant Franz Hauer, ÖKB-Stadtverbandsobmann Erwin Deimel und Bürgerkorps Waidhofen-Kommandant Erich Pichl unter den Gästen.

 

Für die Moderation war Gerhard Witzmann verantwortlich. Nach der Eröffnung durch die Dobersberger Sportakrobaten sorgte die Band „Four You“ für Tanzmusik und eine volle Tanzfläche.

 

 

 

Die Mitternachtseinlage war wieder eine tolle Überraschung: Fritz Schuckert und Michael Altmann mit ihrer „Blues Brothers“ Jonglageshow waren zu Gast. Bürgermeister Robert Altschach, Landesrat Gottfried Waldhäusl, Bezirkshauptmann Günter Stöger, UOG-Obmann Franz Dangl und Nationalratsabgeordnete Martina Diesner-Wais waren ebenfalls Teil der Einlage, denn sie mussten mit einer Zigarette im Mund ruhig stehen, während die Jongleure ihnen mit ihren Keulen die Glimmstängel aus dem Mund schlugen.

 

 

Fotos NÖN at

2019

Ball der Unteroffiziersgesellschaft NÖ Zweigverein Allentsteig 2019

Die Unteroffiziersgesellschaft NÖ/ZV Allentsteig hielt am  02 02 2019 bereits ihren 9. Ball im Stadtsaal Waidhofen ab und darf sich mittlerweile als echter Hotspot im Ballkalender der Bezirkshauptstadt bezeichnen. Obmann OStWm Klaus Fitzinger hat mit seinem tatkräftigen Team wieder für eine unterhaltsame Ballnacht gesorgt.....

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Ball der Unteroffiziersgesellschaft A 19
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Unteroffiziersgesellschaft NÖ/ Zweigverein Allentsteig spendet  an die Kindergärten Waidhofen/TH

 

 

 

Am 12. März 2019 übergab die Unteroffiziersgesellschaft Allentsteig einen Teil des Ballerlöses von € 1500,00 an die Kindergärten (2x Stadtkindergarten und 1x Kindergarten Land) Waidhofen.

 

Anwesend war für die Stadtgemeinde Frau Melitta Biedermann, für die Landgemeinde H. Bgm. Christian Drucker, für den Kindergarten I Frau Claudia Mader, für den Kindergarten II Frau Jutta Gari und für den Kindergarten Land Frau Irmgard Koller.

 

Die UOG-Allentsteig war vertreten durch die beiden Obmann-Stv OStv Franz Dangl, OStWm Rene Hübsch, sowie Vzlt Josef Weidenauer, Vzlt Gerhard Witzmann, Vzlt i.R. Alfred Eipeltauer und Reinhard Höbinger.

 

Übergeben wurden je €  500,- an H. Otto Nehrer, Obmann des Elternvereins, für die 2 Kindergärten der Stadtgemeinde und an den Bgm. von Waidhofen/Th Land, H. Christian Drucker für den Kindergarten der Landgemeinde.

 

Bgm. Christian Drucker, Gemeinderätin Frau Melitta Biedermann und Herr Otto Nehrer bedankten sich sehr herzlich bei der UOG-Allentsteig für die Spenden.

 

Ball der Unteroffiziersgesellschaft Allentsteig  2015

Ball der Unteroffiziersgesellschaft Allentsteig

Der Präsident der UOG NÖ besuchte den

8. Ball der UOG NÖ ZV Allentsteig

Ball der Unteroffiziersgesellschaft Allentsteig 2014

Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren der gelungenen  Veranstaltung
Ein besonderer Dank gilt den Organisatoren der gelungenen Veranstaltung

Ball der Unteroffiziere in ALLENTSTEIG!

 

An den Erfolg angeknüpft – Unteroffiziere luden zum Ball

 

Waidhofen/Thaya, 22.02.2014. Im Ambiente des Stadtsaals veranstalteten die Unteroffiziere der UOG Allentsteig zum vierten Mal den Ball der Unteroffiziere. Mit einer Besucherzahl von zirka 400 Gästen war der Ballsaal bestens gefüllt. Nach der Begrüßung wurde der Ball durch den stellvertretenden Obmann, Vzlt Walter Zottl eröffnet. Unter den Festgästen durfte man den Kommandanten des Aufklärungs- und Artilleriebataillons 4, Obstlt Reinhard Lemp mit Lebensgefährtin Mag. Dr. Isabella Benischek, sowie in Vertretung des Kommandanten des Tüpl Allentsteig, Obstlt Julius Schlapschy begrüßen. In Vertretung des Landeshauptmannes von NÖ durfte man Herrn Abg. z. BR Ing. Eduard Köck willkommen heißen. Stellvertretend für die regionale Politik waren die Abg. z. NR Martina Diesner-Wais sowie Abg. z. NR Werner Groiß anwesend. Auch freute man sich sehr über den Besuch von Partnern und befreundeten Organisationen und Vereinen, wie Rotes Kreuz, vertreten durch Präsidenten Willibald Sauer, ÖKB, Bürgerkorps und Freiwillige Feuerwehren. Für beste musikalische Unterhaltung sorgten die „Clarks“. Um Schlag Mitternacht führte die Wild Jumpers Line Dance Group eine Vorstellung auf bei der sie das Publikum in ihren Bann zogen und zum Mitmachen animierten. Als besonderes Highlight wurden auch in diesem Jahr wieder tolle Tombolapreise verlost. Der Hauptpreis, ein Flachbildfernseher, ein Gutschein für einen Urlaub am Bauernhof und eine dazu passende Reisetasche im Wert von € 580,-- wartete auf seinen Gewinner. Das Glück war auf der Seite von Herrn StWm Jürgen Latzenhofer vom AAB 4. Der Erfolg der diesjährigen Veranstaltung weist auf eine Weiterführung dieser in den nächsten Jahren hin.

 

OWm Gerald Grestenberger

Ball der Unteroffiziersgesellschaft Allentsteig

25 Jahre UOG ZV Allentsteig

Obmann "neu" & "alt"
Obmann "neu" & "alt"

Neuwahl im Zweigverein ALLENTSTEIG!

Am 28.02.2013 fand die Vollversammlung der UOG/NÖ Zweigverein ALLENTSTEIG statt. Die Begrüßung wurde durch den scheidenden Obmann (Vzlt EIPELTAUER Alfred) durchgeführt. Vor dem ausführlichen Bericht des Obmanns wurde die Beschlussfassung der Tagesordnung einstimmig angenommen. Anschließend folgten die Grußworte der Ehrengäste (stvKdt TÜPlA, stvKdt AAB 4, Präsident UOG/NÖ und die ÖBV). Unmittelbar vor dem gemeinsamen Mittagessen folgten zahlreiche Ehrungen/ Auszeichnungen. Nach dem Mittagessen wurden die Ehrengäste verabschiedet und mit der Tagesordnung fortgesetzt. Als nächster Hauptpunkt  stand auf der Tagesordnung die Neuwahl des Vorstandes, zu diesem Zweck übergab der scheidende Obmann den Vorsitz an den Präsidenten der UOG/NÖ (Vzlt MARTIN Christian). Der Präsident bedankte sich beim gesamten Vorstand für die geleistete Arbeit und führte anschließend die Wahl durch, welche einstimmig angenommen wurde. Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Obmann:             OStWm FITZINGER Klaus

1.Obmann Stv:    Vzlt ZOTTL Walter

2.Obmann Stv:    StWm DANGL Franz

Kassier:              Vzlt WEIDENAUER Josef

stv Kassier:         OStWm SCHWEITZER Harald

Schriftführer:       Vzlt KOVAR Herbert

stv Schriftführer:  StWm TASTEL Markus

Sportreferent:      Wm SCHIDT Ronny

Pressereferent:     StWm GRESTENBERGER Gerald

Milizreferent:        OWm HÖBINGER Reinhard

Pensionistenvert.: Vzlt (i.R.) EIPELTAUER Alfred

                                            Partner der UOG/NÖ
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