Neujahrsempfang der „Dritten Jägerbrigade“-

 

Brigade Schnelle Kräfte“ in Mautern 

„Wir müssen den Wehrwillen stärken!“ Der Wunsch des Brigadekommandanten Christian Habersatter war zentraler Appell beim Empfang in Mautern.

Traditionell begrüßte die „Dritte Jägerbrigade - Brigade Schnelle Kräfte“ mit hunderten Gästen das neue Jahr. Doch Bilanz und Ausblick waren durch die aktuelle internationale militärische Lage getrübt.

Pflichtbewusstsein mit Menschlichkeit

„Hinter jeder Uniform steht ein Mensch mit Hoffnungen und Fragen“, forderte Göttweigs Abt Patrick Schöder zum Innehalten auf. Er gab dem Wunsch nach „Pflichtbewusstsein, das von Menschlichkeit getragen ist“ Ausdruck.

Seinen Worten lauschten unter anderem Landtagspräsident Gottfried Waldhäusl, Landesrätin Susanne, Landtagsabgeordneter Josef Edlinger, Landstreitkräftekommandant Martin Dorfer, Militärkommandant Georg Härtinger, Bezirkshauptmann Günter Stöger und die Vertreter der Gemeinden Krems, Eva Hollerer, und Mautern, Heinrich Brustbauer.

 

Gastgeber Christian Habersatter war es vorbehalten, die Leistungen der „Dritten“ zu würdigen. 1.400 Berufssoldaten versehen an den nun acht Standorten - Eisenstadt ist dazugekommen - ihren Dienst und verwalten ein Jahresbudget von rund 80 Millionen. „Sie alle sind als Staatsbürger Gesellschafter dieses Betriebs!“ 1.800 Grundwehrdiener wurden in Mautern (Brigade und Stabsbataillon 3), Straß in der Steiermark, Güssing, Zwölfaxing, Mistelbach und Melk ausgebildet.

 

Brigade muss auch auf Drohnen setzen

Die Abwehr von Angriffen habe seit dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine an Bedeutung gewonnen. „Da gibt es nichts schönzureden - wir müssen uns mit diesem Szenario auseinandersetzen.“ 225 Neuanschaffungen von Pandur-Radpanzern in den kommenden Jahren würden deren Zahl auf 325 steigern. Und man müsse vermehrt auch auf Drohnen setzen.

 

Im Jubiläumsjahr 2026 - die Brigade feiert ihren 70er - gelte ein zentrales Motto: „Üben, üben, üben!“ Als Aufgaben des Heeres bezeichnete Habersatter die „Verteidigung ideeller, demokratischer und materieller Werte“. Ein klares Bekenntnis legte Habersatter zur Verlängerung des Wehrdienstes ab: „Sechs Monate sind bei Weitem zu kurz.“

 

Eine Reihe von Soldatinnen und Soldaten der verschiedenen Standorte der Brigade wurden für ihren Einsatz geehrt. Christopher Müller-Stieger vom Mauterner Stabsbataillon 3 erhielt die Auszeichnung als „Vorbild als Offizier“.

 

 

Foto: Martin Kalchhauser

 

Foto: Alfred Miesenböck, Alfred M

In würdigem Rahmen und im Zeichen des Gedenkens und der Dankbarkeit an die Gefallenen und Verstorbenen fanden heuer die traditionellen Gedenkfeiern der

3. Jägerbrigade (BSK) und des Stabsbataillon 3 am 23. Oktober in Mautern sowie am 31. Oktober in Krems/Stein statt.

Diese Feierlichkeiten dienen dem ehrenden Andenken an all jene, die ihr Leben im Dienst für die Republik Österreich gegeben haben.

 

(Foto: Varicak)

 

 

Kremser Pionierbund feierte

sein 100-Jahr-Jubiläum

 

 

Die 3. Jägerbrigade (BSK) führt am 18. Jänner 2024 in Krems - Stadtsaal des Parkhotels Krems - den traditionellen Neujahrsempfang durch.

Gäste aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Schule und Bildung sowie den Blaulichtorganisationen und aus dem Ressort Landesverteidigung eingeladen. Unter den geladenen Gästen war auch der Präsident der UOG NÖ Vzlt Markus Auinger.

 

Jahresrückblick und Ausblick

Im Jahresrückblick betonte Brigadier Christian Habersatter die besonderen Leistungen der Soldaten der Brigade. Weiteres ging Habersatter darauf ein, dass die 3. Jägerbrigade bestrebt ist, laufende Aufgaben im In- und Ausland bestmöglich zu erfüllen. Der Kommandant wies auf die derzeitige Bedrohungslage und die vorherrschenden Konfliktherde in und um Europa hin und die daraus resultierende Notwendigkeit, den Fokus der Brigade auf die militärische Kernaufgabe des Bundesheeres, die militärische Landesverteidigung, zu setzen.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner wies auf die bereits getätigten Investitionen hin, um die vorherrschende Bedrohungslage zu bewältigen. "Ein jeder Euro, der in das Österreichische Bundesheer investiert wird, ist eine Investition in die Sicherheit Österreichs", so Klaudia Tanner.

Auszeichnungen für besondere Leistungen

Einige Soldatinnen und Soldaten wurden für ihre hervorragenden Leistungen geehrt. Die Ministerin zeichnete beim Jahresempfang die Preisträger persönlich aus. Den Preis "Vorbild der Miliz" erhielt Major Martin Horn, den diesjährigen Innovationspreis erhielt die Panzerwerkstatt des Jägerbataillons 17 gemeinsam mit Oberstleutnant Andreas Schober.

Mit dem Preis "Vorbild als Kommandant" wurde Offizierstellvertreter Stefan Maikisch ausgezeichnet, "Einheit des Jahres" 2023 wurde die wasserbewegliche Pionierkompanie der Melker Pioniere, Vizeleutnant Manfred Harhofer wurde als "Vorbild als Unteroffizier" ausgezeichnet.

Den Preis "Vorbild als Offizier" erhielt Major Michael König, den Sonderpreis als Lebensretter erhielten Stabswachtmeister Gernot Stummvoll, Offiziersstellvertreter Roland Plech und Stabswachtmeister Nico Kotrba.

 

"Foto: Bundesheer/Alfred M"

 

Am Montag dem 16. August 2021   besuchte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner die 3. Jägerbrigade in Mautern an der Donau. Die Brigade, die auch als "Brigade Schnelle Kräfte" bezeichnet wird, zeichnet sich dadurch aus, dass ihre Soldaten rasch verfügbar sind. Außerdem gelten ihre Militärs als Spezialisten für Einsätze im urbanen Gelände. Solche Einsätze in stark verbauten Gebieten, wie zum Beispiel in Großstädten, verlangen ein hohes Maß an Mobilität und Schutz. Deshalb ist die Brigade unter anderem mit dem Radpanzer "Pandur Evolution" ausgestattet, der für die Soldaten ein Höchstmaß an Schutz bietet.

 

Überzeugende Arbeit

 

"Jedes Mal aufs Neue überzeugen mich die Soldatinnen und Soldaten mit ihren Fähigkeiten und ihrem Können. Die Einsätze in besonderen Lagen werden, wie man heute sehen konnte, bis zur Perfektion trainiert, um die Bevölkerung im Ernstfall zu schützen", so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

 

Sechs Verbände

 

Für ihre Aufträge stehen der Brigade sechs nachgeordnete Verbände zur Verfügung. Regelmäßige gemeinsame Trainings gehören zum Alltag der Soldatinnen und Soldaten: Während das Stabsbataillon 3 aus Mautern die Logistik gewährleistet, versorgt das Aufklärungs- und Artilleriebataillon 3 aus Allentsteig die Brigade mit aktuellen Informationen und unterstützt mit weitreichender Waffenwirkung der Artillerie. Die Pioniere aus Melk leisten ihren Beitrag mitunter durch das Errichten von Brücken, das Bewältigen von Katastrophen nach Hochwassern oder Ähnlichem. Die drei Jägerbataillone aus Straß, Güssing und Zwölfaxing erfüllen ihre Aufträge im In- und Ausland mit gepanzerten Fahrzeugen und sind besonders gut im urbanen Gelände einsetzbar. Ihre Aufgaben reichen von der militärischen Landesverteidigung über Assistenzeinsätze zur Aufrechterhaltung der Ordnung und Sicherheit bis hin zur Katastrophenhilfe.

 

Die 3. Jägerbrigade stellt den Kern der Erstreaktionskraft im Österreichischen Bundesheer dar. Das Bundesheer hat vier Landbrigaden, die jeweils für spezielle Aufgaben vorgesehen sind. Um alle Anforderungen abzudecken, hat jede Brigade eine Spezialisierung - luftbeweglich, hochgebirgstauglich, gepanzert, urbaner Einsatz.

 

"Foto: Bundesheer/Pusch"

Neujahrsempfang der 3. Jägerbrigade

 

Mautern an der Donau, 16. Jänner 2020  - Der Startschuss der 3. Jägerbrigade ins neue Jahr 2020 beginnt traditionell mit dem Neujahrsempfang in der Römerhalle in Mautern. Brigadekommandant Oberst Karl Krasser präsentierte dem Publikum die Leistungen des Vorjahres und lenkte den Blick nach vorne: 2020 hält für die Brigade wieder interessante und fordernde Aufgaben bereit. Bundesrätin Doris Berger-Grabner überbrachte Grußworte von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Professionell durch das Programm führte "Puls4"-Moderator Michael Eschlböck. Er dient als Milizsoldat in der Dritten.

 

Hilfe für Bevölkerung

 

2019 war ein Jahr, in dem das Bundesheer - und mit ihm die Soldaten der Dritten - die Bevölkerung Österreichs oftmals unterstützen. So etwa bei der Schneekatastrophe im Jänner: Hier schaufelten die Soldaten am Hochkar Dächer frei und bewahrten so Häuser vor dem Einsturz. Neben zahlreichen Brückenbauten und -sanierungen kamen im September zwei Bergepanzer zum Einsatz: Sie zogen einen 20-Tonnen Bagger aus einem Bachbett.

 

Ausgezeichnete Leistungen

 

Im Jahresrückblick betonte Oberst Krasser die besonderen Leistungen der Soldaten in Auslandsmissionen, Übungen, Inlandseinsätzen und während der Ausbildung. Am Ende seiner Ansprache kündigte er das Ende seiner Zeit am Ruder der Brigade an: Er wird das Kommando Ende Februar wieder an Brigadier Habersatter übergeben, der aus seinem Einsatz in Mali wieder zurückgekehrt ist. "Es war eine schöne und zufriedenstellende Tätigkeit. Wir sind in kurzer Zeit zu einer erfolgreichen Kampfgemeinschaft geworden", sagte Krasser zum Abschied.

 

Traditionell wurden herausragende Soldaten für ihre Leistungen gewürdigt:

 

  • Soldat des Jahres 2019: Vizeleutnant Robert Martschin,
  • Vorbild im Einsatz: Oberstabswachtmeister Bernhard Dorn,
  • Vorbild in der Ausbildung: Wachtmeister Florian Rosegger,
  • Vorbild im Dienstbetrieb: Vizeleutnant Franz Hödl,
  • Einheit des Jahres: 1. Panzerhaubitzbatterie des Aufklärungs- und Artilleriebataillon 3. 

 

Ein Bericht der Redaktion 3. Jägerbrigade

 

2019

Mautern, 16. Jänner 2019  - Über 300 Gäste fanden sich am Mittwoch zum Neujahrsempfang der 3. Jägerbrigade in der Römerhalle ein. Auch Verteidigungsminister Mario Kunasek war unter den zahlreichen Ehrengästen. In der festlich geschmückten Römerhalle waren neben dem Verteidigungsminister auch Vertreter des Bundes und des Landes gekommen, sowie als Präsident der UOG NÖ, Herr Vzlt Auinger Markus.

 

Neujahrsempfang der 3. Jägerbrigade

Im Jahresrückblick betonte Brigadier Habersatter die besonderen Leistungen der Soldaten in Auslandsmissionen, Übungen, Inlandseinsätzen und während der Ausbildung.
Traditionell wurden herausragende Soldaten im Zuge des Empfanges für ihre Leistungen gewürdigt.

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Herr Bundesminister beim Neujahrempfang in Mautern

Unser stellvertretende Präsident 

der UOG/NÖ, Vzlt i.R. FEHRINGER Alfred  feiert seinen 60. Geburtstag und seinen Ruhestand. Die UOG/NÖ wünscht ihm auf diesem Wege alles Gute für seinen neuen Lebensabschnitt.

Der neue gewählte Präsident Vzlt Johann Hirsch (li) bedankte sich bei Vzlt Johann Feringer für die letzten 20 Jahre an der Spitze der UOG Mautern.
Der neue gewählte Präsident Vzlt Johann Hirsch (li) bedankte sich bei Vzlt Johann Feringer für die letzten 20 Jahre an der Spitze der UOG Mautern.

 

Führungswechsel nach 20 Jahren an der Spitze der Unteroffiziersgesellschaft Mautern

 

Vizeleutnant i.R. Alfred Fehringer übergibt an

 

Vzlt Johann Hirsch.

 

 

 

 

 

 

Am Mittwoch, den 30.Oktober 2013, wurde im Beisein von Bürgermeister Armin Sonnauer und Oberst Franz Langthaler, den derzeitigen  Brigadekommandanten  der

 

3. Panzergrenadierbrigade, die Vollversammlung der Unteroffiziersgesellschaft Zweigverein Mautern in der Raabkaserne abgehalten. Der langjährige Präsident Vzlt Alfred Fehringer übergab seine Agenden an Vzlt Johann Hirsch.

 

Zum neuen Geschäftsführenden Obmann wurde StWm Roman Ratzinger gewählt. In ihrem Amt blieben Kassier StWm Günter Krennstetter und Schriftführer Vzlt Peter Firlinger.

 

Vzlt Rupert Stöller erhielt als sichtbares Ehrenzeichen der UOG NÖ den „Verdienststern der Unteroffiziersgesellschaft NÖ“. Altpräsident Vzlt Alfred Fehringer und Vzlt Rudolf Kolb wurden vom aktiven Unteroffiziersstand in den Ruhestand verabschiedet.

 

Text & Foto: 3.PzGrenBrig, Karl Schön, OStv

 

 

 

 

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