UOG NIEDERÖSTERREICH ZV AMSTETTEN

 

 

Am 27. August 2021  fand die feierliche Kommandoübergabe des Jägerbataillons 12 im Beisein von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner statt. Nach sieben Jahren an der Spitze des Bataillons übergab Oberst Rudolf Halbartschlager das Kommando an Oberstleutnant des Generalstabsdienstes Christian Heiser in der Ostarrichi-Kaserne in Amstetten.

 

Die Verteidigungsministerin nutze die Gelegenheit und übergab 63 neue Nachtsichtbrillen an die Truppe. Anschließend an den Festakt fand auch die traditionelle Mostsegnung des diesjährigen Bataillonsmosts des Jägerbataillons 12 statt.

 

Dank und Anerkennung für die Führung des Bataillons

 

"Ich möchte mich bei Herrn Oberst Rudolf Halbartschlager für die ausgezeichnete Führung des Bataillons bedanken. Herrn Oberst Heiser wünsche ich für seine neue Funktion alles Gute und viel Erfolg! Ich bin mir sicher, dass er das Jägerbataillon 12 ausgezeichnet führen wird und seine gesammelten Erfahrungen optimal in die neue Aufgabe integrieren kann", so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

 

Zwei verdiente Offiziere

 

Oberstleutnant des Generalstabsdienstes Christian Heiser, geboren 1980, musterte nach der Ausbildung an der Theresianischen Militärakademie zum Salzburger Pionierbataillon 2 aus. 2010 bis 2013 absolvierte er den 19. Generalstabslehrgang. Zuletzt war er Referatsleiter in der Abteilung Militärstrategie im Ministerium in Wien. Heiser sammelte internationale Erfahrung im Kosovo, wo er einmal als Offizier im Brigadekommando und einmal als Stabschef einer Multinationalen Brigade im Einsatz war. Mit 1. September ist er nun im Rahmen seiner Generalstabsoffiziers-Truppenverwendung für ein Jahr Kommandant des Jägerbataillons 12 in Amstetten.

 

Oberst Halbartschlager ist 52 Jahre alt und führte das Jägerbataillon 12 in Amstetten seit dem Jahr 2014. Unter seiner Kommandoführung bewältigte das Jägerbataillon 12 getreu seinem Leitspruch "Der Einsatz ist das Maß aller Dinge" zahlreiche Einsätze im Inland und nahm an nationalen und internationalen Übungen teil. Mit Anfang September tritt der scheidende Kommandant seinen neuen Arbeitsplatz als stellvertretender Kommandant der Heeresunteroffiziersakademie in Enns an.

 

Neue Nachtsichtbrillen

 

Während des Festaktes übergab Verteidigungsministerin Tanner die ersten 63 von geplanten 110 Nachtsichtbrillen an das Jägerbataillon 12. Diese Beschaffung bringt die Truppe in Bezug auf die Nachtsicht- und Nachtkampffähigkeit auf den aktuellsten Stand der Technik und fördert die Zusammenarbeit im multinationalen Einsatz.

 

Bataillonsmost als Zeichen der Verbundenheit zur Region

 

Zusätzlich zu diesem Anlass wurde der "Bataillonsmost" des Jägerbataillon 12, aufgrund seiner tiefen Verwurzelung im Mostviertel, gekürt. Dies erfolgt nicht nur aufgrund der ausgezeichneten nachbarschaftlichen Verbindung mit dem vielfach prämierten "Mostbaron" Bernhard Datzberger, auch genannt "Sepplbauern". Vielmehr ist dies auch Ausdruck der Verbundenheit des Bundesheeres mit seiner Heimat und stellt ein wichtiges Zeichen für Einbettung und gegenseitige Akzeptanz dar. Der "12er – Most" ist ein Cuvée aus besten Mostsorten des Mostbarons "Sepplbauer" und wird jedes Jahr im Zuge einer Verkostung neu kreiert.

 

Foto: Carina KARLOVITS

 

https://youtu.be/y3tBIl2h8b4

 

 

Seit der Einführung von "Mein Dienst für Österreich" waren es durchschnittlich über 600 Grundwehrdiener, die sich für eine verlängerte Dienstzeit beim Bundesheer entschieden haben. Derzeit stehen 300 Milizsoldaten, die diese Option gewählt haben, in Österreich im Einsatz (Stand Juli). Mit dem verlängerten Dienst können Frauen und Männer ihr gelerntes Wissen festigen und in der Praxis umsetzen. Wie wichtig eine fundierte Ausbildung für Soldatinnen und Soldaten ist, davon konnte sich heute Verteidigungsministerin Klaudia Tanner persönlich überzeugen.

 

 

 

Übung in der Ostarrichi-Kaserne

 

In der Ostarrichi-Kaserne des Jägerbataillons 12 stellten rund 80 Soldatinnen und Soldaten ihr Können unter Beweis: Vor Ort übten sie gemeinsam mit den Soldatinnen und Soldaten der 7. Jägerbrigade den fiktiven Einsatz zur Abwehr eines Angriffes auf die Souveränität Österreichs. Zusammen mit den Luftstreitkräften (zwei Agusta Bell 212), der leichten Jägerbrigade sowie der Militärpolizei aus Wien wurden verschiedenste Szenarien wie unter anderem das Anlanden im urbanen Umfeld in engen Räumen, das Eindringen in Gebäude oder auch die Festnahme von subversiven Kräften, trainiert.

 

 

 

"Unsere Soldatinnen und Soldaten haben heute gezeigt, wie wichtig das Zusammenspiel unterschiedlichster Kräfte aus der Luft, zu Lande oder zu Wasser ist, um auf komplexe Bedrohungen antworten zu können. Dafür braucht es aber auch gut ausgebildete Soldatinnen und Soldaten. 'Mein Dienst für Österreich' sorgt für diese intensive und gute Ausbildung innerhalb von sechs Monaten, danach können unsere Grundwehrdiener ihren Dienst um drei Monate verlängern. Damit gewährleisten wir nicht nur die militärische Einsatzfähigkeit, sondern stärken damit unsere Miliz, die, wie wir gesehen haben, ein wichtiger Teil des Bundesheeres ist", so die Ministerin.

 

"Mein Dienst für Österreich"

 

 

 

"Mein Dienst für Österreich" ist eine Möglichkeit für Grundwehrdiener nach einer sechsmonatigen Grundausbildung freiwillig zwischen ein und maximal sechs Monaten in Form eines sogenannten Funktionsdienstes zu verlängern. In dieser Zeit können Rekruten ihr militärisches Können dann als Milizsoldaten im sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz anwenden. Derzeit nehmen rund 300 junge Soldaten diese Möglichkeit in Anspruch und erhalten im Assistenzeinsatz pro Monat rund 3.000 Euro netto.

 

 

 

Mehr als die Hälfte der Soldatinnen und Soldaten, die aktuell in Assistenzeinsätzen im Inland eingesetzten sind, sind Milizsoldaten oder Soldaten im Rahmen von "Mein Dienst für Österreich". Dadurch kann bei immer mehr Grundwehrdienern der volle sechsmonatige Grundwehrdienst für eine militärische Ausbildung genutzt werden. In dieser Zeit können auch anspruchsvollere militärische Aufgaben, vor allem in der Kernkompetenz des Bundesheeres, der militärischen Landesverteidigung, trainiert werden.

 

 

 

"Foto: Bundesheer/Carina KARLOVITS"

 

4. Landesmeisterschaft der UOG NÖ im Stockschießen

         

          1. Platz               ZV Großmittel

          2. Platz               ZV Allentsteig

          3. Platz               ZV Korneuburg

  

                  Herzlich Gratulation

 

Radtag der UOG Amstetten 2019

 

 

 

Fotos:              Vzlt Christian KOZEL

Nach langem Warten auf einen Event und zahlreichen Ausbildungsvorhaben in der Garnison AMSTETTEN, endlich wieder ein Radtag der UOG ZV AMSTETTEN!

 

Kurzentschlossen wird als Termin der 06 06 19 festgelegt!

 

24 strampelnde Teile und 2 Betreuer (für das leibliche Wohl und das Gelingen der Radtour) trafen sich um Punkt 0900 Uhr beim Fahnenmasten in der OSTARRICHI-Kaserne. Nach kurzen begrüßenden Worten des Obmannes setzte sich die illustre Runde Richtung SEITENSTETTEN unter Führung von StWm BITTERMANN Egon in Bewegung. Nach genau 26,8 km und einem Zwischenstop in BIBERBACH, Gasthaus KAPPEL trafen alle Teilnehmer, verschwitzt, unfallfrei und nur mit einem Platten an einem Fahrrad in SEITENSTETTEN ein. Dort lud der ZV AMSTETTEN zu einer kleinen Jause und Getränk! Herzlichen Dank an dieser Stelle an die Familie BITTERMANN die ihr Carport zur Verfügung stellten.

 

Nach ca einer Stunde Pause und ein paar Regentropfen traten alle Teile wieder motiviert in die Pedale und traten den Heimweg an.

 

Entlang der Bahn fuhren wir auf einem toll angelegten Radweg Richtung AMSTETTEN. Zwischenstop in MAUER auf ein Eis rückten alle Teile wieder in der OSTARRICHI-Kaserne ein.

 

Gerät versorgen – Körperpflege – Treffpunkt 1600 Uhr Clubraum UO in der Cafeteria auf ein Gulasch und ein Bier hallten die kurzen aber bestimmenden Worte des Obmannes durch die Reihen denen noch zahlreiche Teilnehmer folgten.

 

 

 

Bericht:           Vzlt Andreas SCHMIDT

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