UOG NÖ ZV Langenlebarn

32. Internationaler Schießwettkampf 2022

abgesagt

Am 03. Mai 2022  besuchte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner den Fliegerhorst Brumowski in Langenlebarn. Dabei erfolgte der Spatenstich für die Erweiterung der Infrastruktur des Hallenvorfeldes der "Halle IV". Diese Erweiterung ist im Zuge des Zulaufs von drei weiteren S-70 "Black Hawk" notwendig. Außerdem wurden vier Lehrlinge, zwei junge Frauen und zwei junge Männer, für ihren mit Auszeichnung bzw. gutem Erfolg bestandenen Abschluss als Luftfahrzeugtechnikerin bzw. Luftfahrzeugtechniker geehrt.

Erweiterung der Infrastruktur

 

"Mit dem Zulauf drei weiterer S-70 'Black Hawk' sind sowohl infrastrukturelle, als auch personelle Maßnahmen erforderlich. Der heutige Spatenstich zur Erweiterung der notwendigen Abstellflächen mit allen technischen Einrichtungen ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Ganz besonders freut es mich auch, dass ich heute vier junge Menschen zur deren hervorragenden Abschluss der Lehrlingsausbildung gratulieren darf. Und vor allem dazu, dass sie sich verpflichtet haben, ihre erworbenen Fähigkeiten im Bereich der Luftfahrzeugtechnik, uns auch weiterhin zur Verfügung zu stellen", so Verteidigungsministerin Tanner.

 

Die "Black Hawk"-Flotte des Bundesheeres wird gerade nachgerüstet und erweitert. Von den neun in Österreich stationierten Hubschraubern wurden bereits drei nachgerüstet und auf den neuesten technischen Stand gebracht; weitere sechs stehen heran. Drei zusätzliche „Black Hawk" wurden bereits gekauft, werden derzeit ebenfalls technisch auf den neuesten Stand gebracht und vervollständigen danach die Flotte auf zwölf Hubschrauber.

 

Für den Betrieb der dann größeren und technisch ausgereifteren "Black Hawk"-Staffel wird der Fliegerhorst Brumowski in Langenlebarn gerade vorbereitet. Mit der Erweiterung der Infrastruktur im Bereich der "Halle IV" werden die Voraussetzungen für einen optimalen Betrieb der S-70 "Black Hawk" geschaffen. Außerdem investiert das Bundesheer seit langem in eine hochwertige Ausbildung seiner Luftfahrzeugtechnikerinnen und Luftfahrzeugtechniker.

 

Ausgezeichnete Lehrlinge

Vier Lehrlinge, je zwei junge Frauen und Männer, haben diese fordernde und spannende Ausbildung vor kurzem erfolgreich abgeschlossen, drei davon mit ausgezeichnetem Erfolg, ein Lehrling mit gutem Erfolg. Alle vier werden in Zukunft die Fliegerwerft in Langenlebarn verstärken und ihr Fachwissen in die Wartung der Hubschrauber einbringen.

S-70 "Black Hawk"

 

Der S-70 "Black Hawk" ist ein Mehrzweckhubschrauber mit zwei Triebwerken, die je 1.940 PS leisten. Dieser Antrieb verleiht dem Hubschrauber eine hervorragende Hochgebirgstauglichkeit. Der Hubschrauber, der weltweit in 24 Staaten erfolgreich eingesetzt wird, bietet seinen Insassen hohen Schutz und Sicherheit ("Crashfestigkeit") und zeichnet sich durch geringen Personal- und Wartungsaufwand aus.

 

"Foto: Bundesheer/CARINA KARLOVITS"

Am Donnerstag, 29. April 2022 öffnete das Österreichische Bundesheer seine Tore für Mädchen und junge Frauen zum Girls' Day 2022. Bei unterschiedlichsten Stationen konnten sich die Besucherinnen über die vielfältigen Karrieremöglichkeiten einer Soldatin beim Bundesheer informieren. So besuchten Interessentinnen auch den Fliegerhorst Brumowski in  Langenlebarn.

Viele junge Frauen nutzten den Girls‘ Day, um sich einen Einblick in den Soldatinnen-Beruf und die fast unzähligen Berufsbilder und Karrieremöglichkeiten in den Österreichischen Luftstreitkräften zu machen.

Wer sagt, dass Frauen nicht alles schaffen können was sie möchten, dem sage ich er lügt! "Frauen haben im Österreichischen Bundesheer dieselben Chancen wie Männer. Legen wir diese verstaubte Denkweise aus dem letzten Jahrtausend ab — die Zukunft gehört den Frauen und Männern gleichermaßen.

Daher bin ich vor allem auf meine Soldatinnen und Soldaten stolz, da diese schon dort angekommen sind und dies so leben. Mittlerweile stehen Frauen an der Spitze von Direktionen, Abteilungen und auch in Verbänden der Truppe. Beide Geschlechter werden gleichberechtigt behandelt und bekommen die gleiche Bezahlung.

Vor 24 Jahren traten die ersten elf Frauen dem Bundesheer bei. Über die Jahre stieg die Anzahl. Im Jahr 2012 versahen rund 352 Soldatinnen ihren Dienst, 2022 sind es bereits 658 Soldatinnen. Davon befinden sich 627 Frauen in einem Dienstverhältnis, 31 Soldatinnen im Ausbildungsdienst und 29 Frauen im Auslandseinsatz. Insgesamt gibt es 319 weibliche Unteroffiziere und 83 Offiziere. Der derzeit höchste Rang bei weiblichen Offizieren ist der Dienstgrad "Brigadier", insgesamt sind derzeit zwei Frauen in diesem Rang. Das Bundesheer bietet eine Vielzahl an Jobmöglichkeiten für Frauen - von der Infanteriesoldatin über Technikerin bis zur Militärpilotin.

Ein großer Dank gebührt Frau Major Julia Stark für die hervorragende Organisation

 

 

Fotonachweis: Stark/ÖBH

Am 28 10 2021 fand die jährliche Mitgliederversammlung (MV) der UOG NÖ in Mauternbach, im Heurigenlokal der Fa. Graf statt. Als Ehrengäste konnte der Präsident Vzlt Markus Auinger den Herrn Militärkommandanten von NÖ Bgdr Mag Martin Jawurek begrüßen. Seitens unseres Partners begrüßte der Präsident den Regionalbetreuer der ÖBV,  Herrn Jürgen Kiegler in Vertretung der ÖBV-Landesdirektors.

 

Der wichtigste Tagesordnungspunkt war der Beschluss der neu überarbeiteten Statuten der UOG NÖ, welche von der MV einstimmig bestätigt wurden. Der Präsident präsentiert in seinem Bericht die Tätigkeiten und die zukünftigen Aufgaben der UOG. Nach dem erfolgreichen Finanzbericht des Jahres 2021 erfolgte auf Antrag der Kassaprüfer die Entlastung des Vorstandes durch die MV.

 

Weitere Punkte und Beschlüsse  waren die Durchführung des Stockschießens in Amstetten am 21 04 2022, die Herabsetzung des MB für 2022 auf Grund der Corona-Pandemie und die Spende an „Licht ins Dunkel NÖ“.

 

Nach dem gemeinsamen Mittagessen berichtete der Militärkommandant ausführlich über die Einsätze im Bereich der Corona -Pandemie, Einberufung der Miliz, Sicherheitskontrollen an der Grenze, das Contact tracing, Kontrolle in den Bezirken mit Ausreisebeschränkungen,  Unterstützung in den Impfstraßen, Verteilung des Impfstoffes u.s.w. Er berichtete noch von der aktuellen Situation und Einsatz im Zusammenhang mit dem Waldbrand im Gebiet der Rax.

 

Nach seinem Bericht erfolgte die Ehrung verdienter UO, welche sich diese Auszeichnungen für ihre Arbeit und Einsatz um die UOG verdient gemacht haben.

 

Die Ehrungen nahmen der MilKdt,  der Präsident UOG NÖ und der Stv Präsident der UOG NÖ vor.

 

Vzlt Seidl Johannes,     Ehrenkreuz UOG NÖ in Gold für seine unermüdlichen Einsatz als Obmann des ZV Korneuburg, es führt seit 26 Jahren den ZV mit Vorbild, hält das UOG-Korps trotz schwieriger Zeit zusammen und ist der längst dienende Obmann der UOG NÖ,

 

Vzlt Friedrich Fasching,Verdienstmedaille in Gold UOG NÖ für seine schwierige Aufgabe und Einsatz bei der Übernahme als Obmann des ZV Mautern und seine bisherige Führung des ZV,

 

Vzlt Peter Firlinger,       Ehrenkreuz UOG NÖ in Gold für die Vertretung des Obmannes in Mautern, seinen Einsatz den ZV und die UO in der Übergangszeit zusammenzuhalten und für seine unermüdliche Arbeit im Vorstand des ZV bis zu seiner Pensionierung,

 

OStv Stefan Schovanec, Verdienstmedaille UOG NÖ SILBER, Vorstandsmitglied der UOG NÖ als Milizreferent, für seine Bemühungen und Einsatz für die Miliz im Zusammenhang mit der Milizausbildung und Werbemaßnahmen für die Bedeutung und die Aufgaben der UOG NÖ in der Miliz.

 

Als Überraschung für den MilKdt Herrn Bgdr Mag. Martin Jawurek gab es eine besondere Ehrung. Die UOG NÖ verlieh Herrn Bgdr Mag. Martin Jawurek für seine langjährliche Unterstützung als MilKdt und die hervorragende Zusammenarbeit mit der UOG NÖ, die

 

 Ehrenmitgliedschaft der UOG NÖ

 

Gratulation an die ausgezeichneten im Namen des Vorstandes der UOG NÖ.

 

Vzlt Markus Auinger betonte in diesem Zusammenhang die zukünftige engere Verbundenheit der UOG NÖ mit dem MilKdo NÖ auf Grund der neuen Partnerschaft („Partner des Bundesheeres“) mit dem MilKdo NÖ. Die Urkunde sollte im Rahmen des Gansessens in Langenlebarn übergeben werden,  aber leider wurde das Ganslessen abgesagt.

 

Die ZV berichteten über das abgelaufenen Jahr und die Gewinnung der jungen UO.

 

Der Präsident der UOG NÖ dankte allen Obmännern, den Vorstandsmitgliedern und Anwesenden aus den ZV für die hervorragen Zusammenarbeit auch in der schwierigen Zeit der Corona-Pandemie und wünscht allen ein erfolgreicheres Arbeitsjahr 2022 mit der Hoffnung wieder gemeinsame Veranstaltungen durchzuführen.

 

Am Mittwoch dem 18. August 2021  leitete Verteidigungsministerin Klaudia Tanner den Baubeginn einer neuen Flugplatzradaranlage am Fliegerhorst Brumowski ein. Der Neubau der Anlage ist ein weiterer Schritt zur Modernisierung des Bundesheeres. Schon seit den 1950er-Jahren betreibt der Fliegerhorst eine Flugplatzradaranlage. Die erste wurde damals noch durch Röhrentechnik betrieben und im Jahr 1992 durch die jetzige Anlage ersetzt. Diese kann nach 30 Jahren Betrieb nur mehr schwer logistisch versorgt werden und wird aus diesem Grund erneuert.

 

 

 

Modernisierung stärkt Sicherheit der Bevölkerung

 

"Moderne Technologien erleichtern nicht nur unser alltägliches Leben, sondern verbessern auch die Arbeitsweise unserer Soldatinnen und Soldaten. Mit dieser Modernisierung wird somit in die Truppe und auch in die Sicherheit der österreichischen Bevölkerung investiert", so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

 

 

 

Primärradar und einem Sekundärradar

 

Die neue Radaranlage besteht aus einem Primärradar und einem Sekundärradar. Das Primärradar liefert Informationen über Richtung und Entfernung der Ziele. Mit dem Sekundärradar können zusätzliche Informationen erlangt werden - darunter unter anderem die barometrische Höhe oder die Möglichkeit zur eindeutigen Identifizierung von Flugobjekten wie Hubschraubern, Flugzeugen oder auch Drohnen. Die Anlage ist für die Beobachtung bis zu einer Reichweite von etwa 110 Kilometern und für einen 24-Stunden-Betrieb ausgelegt. Die Energieversorgung der neuen Anlage kann bei Stromausfall durch eine unterbrechungsfreie Stromversorgungsanlage sowie durch ein Notstromaggregat sichergestellt werden.

 

 

 

Weiterer Plan

 

Die Errichtung des Anlagengebäudes und des Turmfundamentes erfolgt bis Anfang November. Das eingeschossige Anlagengebäude, mit einer Gesamtnutzfläche von 92 Quadratmetern, wird in Massivbauweise errichtet und mit begrüntem Flachdach gestaltet. Die Errichtung des Antennenturms ist bis Ende Dezember 2021 geplant. Der Turm ist in etwa 20 Meter hoch und befindet sich direkt neben dem Anlagegebäude. Anfang August bis Mitte September 2022 erfolgt der Abriss der alten Radaranlage.

 

 

 

"Foto: Bundesheer/Carina Karlovits"

 

 

 

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