Am Montag dem 16. August 2021   besuchte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner die 3. Jägerbrigade in Mautern an der Donau. Die Brigade, die auch als "Brigade Schnelle Kräfte" bezeichnet wird, zeichnet sich dadurch aus, dass ihre Soldaten rasch verfügbar sind. Außerdem gelten ihre Militärs als Spezialisten für Einsätze im urbanen Gelände. Solche Einsätze in stark verbauten Gebieten, wie zum Beispiel in Großstädten, verlangen ein hohes Maß an Mobilität und Schutz. Deshalb ist die Brigade unter anderem mit dem Radpanzer "Pandur Evolution" ausgestattet, der für die Soldaten ein Höchstmaß an Schutz bietet.

 

Überzeugende Arbeit

 

"Jedes Mal aufs Neue überzeugen mich die Soldatinnen und Soldaten mit ihren Fähigkeiten und ihrem Können. Die Einsätze in besonderen Lagen werden, wie man heute sehen konnte, bis zur Perfektion trainiert, um die Bevölkerung im Ernstfall zu schützen", so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

 

Sechs Verbände

 

Für ihre Aufträge stehen der Brigade sechs nachgeordnete Verbände zur Verfügung. Regelmäßige gemeinsame Trainings gehören zum Alltag der Soldatinnen und Soldaten: Während das Stabsbataillon 3 aus Mautern die Logistik gewährleistet, versorgt das Aufklärungs- und Artilleriebataillon 3 aus Allentsteig die Brigade mit aktuellen Informationen und unterstützt mit weitreichender Waffenwirkung der Artillerie. Die Pioniere aus Melk leisten ihren Beitrag mitunter durch das Errichten von Brücken, das Bewältigen von Katastrophen nach Hochwassern oder Ähnlichem. Die drei Jägerbataillone aus Straß, Güssing und Zwölfaxing erfüllen ihre Aufträge im In- und Ausland mit gepanzerten Fahrzeugen und sind besonders gut im urbanen Gelände einsetzbar. Ihre Aufgaben reichen von der militärischen Landesverteidigung über Assistenzeinsätze zur Aufrechterhaltung der Ordnung und Sicherheit bis hin zur Katastrophenhilfe.

 

Die 3. Jägerbrigade stellt den Kern der Erstreaktionskraft im Österreichischen Bundesheer dar. Das Bundesheer hat vier Landbrigaden, die jeweils für spezielle Aufgaben vorgesehen sind. Um alle Anforderungen abzudecken, hat jede Brigade eine Spezialisierung - luftbeweglich, hochgebirgstauglich, gepanzert, urbaner Einsatz.

 

"Foto: Bundesheer/Pusch"

Neujahrsempfang der 3. Jägerbrigade

 

Mautern an der Donau, 16. Jänner 2020  - Der Startschuss der 3. Jägerbrigade ins neue Jahr 2020 beginnt traditionell mit dem Neujahrsempfang in der Römerhalle in Mautern. Brigadekommandant Oberst Karl Krasser präsentierte dem Publikum die Leistungen des Vorjahres und lenkte den Blick nach vorne: 2020 hält für die Brigade wieder interessante und fordernde Aufgaben bereit. Bundesrätin Doris Berger-Grabner überbrachte Grußworte von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Professionell durch das Programm führte "Puls4"-Moderator Michael Eschlböck. Er dient als Milizsoldat in der Dritten.

 

Hilfe für Bevölkerung

 

2019 war ein Jahr, in dem das Bundesheer - und mit ihm die Soldaten der Dritten - die Bevölkerung Österreichs oftmals unterstützen. So etwa bei der Schneekatastrophe im Jänner: Hier schaufelten die Soldaten am Hochkar Dächer frei und bewahrten so Häuser vor dem Einsturz. Neben zahlreichen Brückenbauten und -sanierungen kamen im September zwei Bergepanzer zum Einsatz: Sie zogen einen 20-Tonnen Bagger aus einem Bachbett.

 

Ausgezeichnete Leistungen

 

Im Jahresrückblick betonte Oberst Krasser die besonderen Leistungen der Soldaten in Auslandsmissionen, Übungen, Inlandseinsätzen und während der Ausbildung. Am Ende seiner Ansprache kündigte er das Ende seiner Zeit am Ruder der Brigade an: Er wird das Kommando Ende Februar wieder an Brigadier Habersatter übergeben, der aus seinem Einsatz in Mali wieder zurückgekehrt ist. "Es war eine schöne und zufriedenstellende Tätigkeit. Wir sind in kurzer Zeit zu einer erfolgreichen Kampfgemeinschaft geworden", sagte Krasser zum Abschied.

 

Traditionell wurden herausragende Soldaten für ihre Leistungen gewürdigt:

 

  • Soldat des Jahres 2019: Vizeleutnant Robert Martschin,
  • Vorbild im Einsatz: Oberstabswachtmeister Bernhard Dorn,
  • Vorbild in der Ausbildung: Wachtmeister Florian Rosegger,
  • Vorbild im Dienstbetrieb: Vizeleutnant Franz Hödl,
  • Einheit des Jahres: 1. Panzerhaubitzbatterie des Aufklärungs- und Artilleriebataillon 3. 

 

Ein Bericht der Redaktion 3. Jägerbrigade

 

2019

Mautern, 16. Jänner 2019  - Über 300 Gäste fanden sich am Mittwoch zum Neujahrsempfang der 3. Jägerbrigade in der Römerhalle ein. Auch Verteidigungsminister Mario Kunasek war unter den zahlreichen Ehrengästen. In der festlich geschmückten Römerhalle waren neben dem Verteidigungsminister auch Vertreter des Bundes und des Landes gekommen, sowie als Präsident der UOG NÖ, Herr Vzlt Auinger Markus.

 

Neujahrsempfang der 3. Jägerbrigade

Im Jahresrückblick betonte Brigadier Habersatter die besonderen Leistungen der Soldaten in Auslandsmissionen, Übungen, Inlandseinsätzen und während der Ausbildung.
Traditionell wurden herausragende Soldaten im Zuge des Empfanges für ihre Leistungen gewürdigt.

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Herr Bundesminister beim Neujahrempfang in Mautern

Unser stellvertretende Präsident 

der UOG/NÖ, Vzlt i.R. FEHRINGER Alfred  feiert seinen 60. Geburtstag und seinen Ruhestand. Die UOG/NÖ wünscht ihm auf diesem Wege alles Gute für seinen neuen Lebensabschnitt.

Der neue gewählte Präsident Vzlt Johann Hirsch (li) bedankte sich bei Vzlt Johann Feringer für die letzten 20 Jahre an der Spitze der UOG Mautern.
Der neue gewählte Präsident Vzlt Johann Hirsch (li) bedankte sich bei Vzlt Johann Feringer für die letzten 20 Jahre an der Spitze der UOG Mautern.

 

Führungswechsel nach 20 Jahren an der Spitze der Unteroffiziersgesellschaft Mautern

 

Vizeleutnant i.R. Alfred Fehringer übergibt an

 

Vzlt Johann Hirsch.

 

 

 

 

 

 

Am Mittwoch, den 30.Oktober 2013, wurde im Beisein von Bürgermeister Armin Sonnauer und Oberst Franz Langthaler, den derzeitigen  Brigadekommandanten  der

 

3. Panzergrenadierbrigade, die Vollversammlung der Unteroffiziersgesellschaft Zweigverein Mautern in der Raabkaserne abgehalten. Der langjährige Präsident Vzlt Alfred Fehringer übergab seine Agenden an Vzlt Johann Hirsch.

 

Zum neuen Geschäftsführenden Obmann wurde StWm Roman Ratzinger gewählt. In ihrem Amt blieben Kassier StWm Günter Krennstetter und Schriftführer Vzlt Peter Firlinger.

 

Vzlt Rupert Stöller erhielt als sichtbares Ehrenzeichen der UOG NÖ den „Verdienststern der Unteroffiziersgesellschaft NÖ“. Altpräsident Vzlt Alfred Fehringer und Vzlt Rudolf Kolb wurden vom aktiven Unteroffiziersstand in den Ruhestand verabschiedet.

 

Text & Foto: 3.PzGrenBrig, Karl Schön, OStv

 

 

 

 

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