Vorstandssitzung der UOG NÖ am 21 09 2021 in der

 

BIRAGO-Kaserne, Melk.

 

 

 

Der Vorstand wurde in der /PiB 3StbKp empfangen. Vor der Sitzung gab es zum Frühstück Weißwurst und Laugenweckerl. Vzlt Franz Riegler hat den Vorstand zur Sitzung nach Melk eingeladen, da es seine letzte offizielle Tätigkeit im Vorstand der UOG NÖ ist bevor er in Pension geht. Franz war seit 1999 Obmann des ZV Melk, einer der längst dienenden Obmanner in NÖ, und geht nun mit Ende September in den wohnverdienten Ruhestand. Franz bedankte sich in der Begrüßungsrede, dass die Vorstandssitzung zu seinem Abschied in Melk stattfindet. Er bedankte sich auch bei allen anwesenden für die kameradschaftliche Zusammenarbeit und wünschte allen noch eine schöne Tag in Melk. Am Nachmittag hatte Franz eine Bootsfahrt für den Vorstand organisiert, welche der Kdt Obstlt Michael Fuchs genehmigt hat.

 

Der BaonKdt Obstlt Michael Fuchs begrüßte im Anschluss die Mitglieder des OUG-Vorstandes und dankte ebenfalls für die Wahl der Vorstandssitzung in seiner Kaserne in Melk. Er würdigte auch die jahrelange dienstliche Zusammenarbeit mit Vzlt Franz Riegler als loyalen Mitarbeiter und hervorragenden DfUO. Er verabschiedete sich und wünschte der UOG einen schönen Verlauf der Sitzung.

 

Der Präsident der UOG NÖ, Vzlt Markus Auinger dankte Franz für die umsichtige Führung des Vereines und die jahrelange gute und kameradschaftliche Zusammenarbeit.

 

 

 

Zum Abschluss der Sitzung überreichte Vzlt Markus Auinger den Obmann des ZV Melk, Vzlt Franz Riegler als sichtbares Zeichen das „Ehrenzeichen der ÖUOG in Gold“. Franz bedankte sich herzlich und war sehr überrascht über diese Auszeichnung. Er übergab seinerseits einem jeden Vorstandsmitglied eine goldene Plankette als Danke und als Erinnerung an die Pioniere und an die schöne Zusammenarbeit mit allen. Danach lud er alle zum Mittagessen in die Cafeteria ein. Einen herzlichen Dank seitens des Vorstandes für den schönen Tag und die erlebnisvolle Bootsfahrt mit dem Arbeits- und Transportboot auf der Donau.

 

 

Ein Film über die Arbeit der Pioniere beim Bundesheer sollte Oskar Dicks Leben maßgeblich verändern. „Brücken bauen, Einsätze zu Land und Wasser, Menschen bei Katastrophen helfen – als ich gesehen habe, was die Pioniere leisten, war mir klar, dass ich meinen Präsenzdienst bei den Melker Pionieren leisten will“, erinnert sich Dick zurück.

 

Gesagt, getan: Mit 18 Jahren wechselte er aus seiner Salzburger Heimatgemeinde Fusch an der Großglocknerstraße nach Melk, rückte im April 1978 in die Birago-Kaserne ein. Nach 43 Jahren im Bataillon nimmt der Wahl-Melker nun den Hut und tritt am 1. Mai seinen Ruhestand an.

 

„Dabei hatte ich zu Beginn gar nicht die Absicht, so lange zu bleiben“, schmunzelt Vzlt Dick. Während seinem Grundwehrdienst gab es einige Katastropheneinsätze, sowohl in Nieder- als auch in Oberösterreich, zu bewältigen. Oskar Dick war mit Feuereifer dabei: „Und als ich gefragt wurde, ob ich bleiben will, hab‘ ich zugesagt.“

 

Einsätze in Syrien und Albanien

In den vergangenen 43 Jahren hat Vzlt Oskar Dick zahlreiche Auslandsdienste absolviert. 1979 war er Kraftfahrer in Syrien („fast 50.000 Kilometer in sechs Monaten hab‘ ich da zurückgelegt“), 1999 war er beim Aufbau eines Flüchtlingslagers in Albanien im Einsatz.

 

Zuletzt war er für die Ausbildungseinteilung mitverantwortlich. „Dazwischen gab es viele Schulungen und Kurse, die Zeit ist bei all diesen abwechslungsreichen Tätigkeiten regelrecht verflogen“, blickt Dick zurück. Jetzt fokussiert sich er sich auf die Familie: Mit sechs Enkelkindern kommt auch in seiner Pension gewiss keine Langeweile auf.

 

Die UOG NÖ wünscht Vzlt Oskar Dick alles Gute viel Gesundheit damit auch die geplanten Wünsche im Ruhestand verwirklichen werden können.

 

Herzlichen Dank für 43 Jahre Einsatz als Pionier-UO und persönlicher Unterstützung bei den verschiedensten Einsätzen zum Wohle aller Beteiligten.

Werftarmbrücke in Korneuburger Au Einsatz der Melker Pioniere

Komplett kaputt, das ist die Werftarmbrücke in der Korneuburger Au. Nach langer Sperre wird sie nun abgerissen.

Neuerlicher Einsatz der Melker Pioniere in Korneuburg. Soldaten der Pionierkompanie (wasserbeweglich) unter dem Kommando von Oberstabswachtmeister Thomas S. standen vom 22. April bis 4. Mai am Garnisonsübungsplatz (GÜPL) Korneuburg im Einsatz, um die etwa 36 Meter lange Werftarmbrücke und den Fischersteg abzubauen. Darüber hinaus verstärkten Kameraden weiterer Kompanien mit schweren Pioniermaschinen die Abbauarbeiten.

Sowohl die Werftarmbrücke, die quasi das Eingangstor zur Korneuburger Au bildet, sowie die Hofaubrücke im Inneren der grünen Lunge wurden einst vom Bundesheer errichtet. Damals auch ausschließlich von diesem genutzt, um den Truppenübungsplatz erreichen zu können.

„Der Auftrag umfasste nicht nur die beiden Brücken abzubauen und weg zu transportieren, wir mussten dabei auch zwei Joche mit jeweils vier Piloten aus Beton wegräumen“, erklärt der Leitende. Dazu entschieden die Pioniere auf Grund der fehlenden Rammprotokolle den Einsatz eines Bergepanzers. Zudem standen schwere Kräne, Raupenkipper, Dumper und Transportsysteme im Einsatz.

Der wegen Einsturzgefahr gesperrte Fischersteg wird nicht mehr ersetzt, der Werftarmbrücke soll durch die Stadtgemeinde Korneuburg eine moderne Alu-Bogenbrücke folgen.  

Gefährliche Situation

Mit der Zeit wurden die Brücken morsch, ihre Benutzung war nicht mehr gefahrlos zu gewährleisten. Das Stift Klosterneuburg als Grundeigentümer, Stadtgemeinde und Bundesheer suchten daraufhin nach einer Lösung. So wurde die Hofaubrücke bereits von den Melker Pionieren neu errichtet und anschließend an das Stift Klosterneuburg zurückgegeben. Die Stadt Korneuburg wiederum übernahm die Verantwortung für die Instandhaltung.

 

Bei der Werftarmbrücke geht man nun einen etwas anderen Weg: Sie wird komplett abgerissen. Anschließend zieht sich das Bundesheer auch von diesem Fleck der Au zurück. Dass die Brücke zuvor monatelang gesperrt war, hatte einen ganz einfachen Grund, wie Wolfgang Schönbauer vom Militärischen Servicezentrum erklärt: "Die Tragkonstruktion war derart desolat, dass Lkw die Brücke nicht mehr passieren konnten. Bei einem Notfall in der Au hätten etwa Feuerwehr oder Rettung keine Chance, zum Einsatzort zu kommen."

Treueid am Truppenübungsplatz Allentsteig –

 

Einrückungstermin Jänner 2021 angelobt

 

Am Freitag, dem 5. Februar 2021 fand auf der Kirchenwiese im Lager Kaufholz die Angelobung unserer jüngsten Grundwehrdiener statt. Trotz der verordneten COVID-Schutzmaßnahmen und der einhergehenden Abstandsregeln beeindruckte die Veranstaltung durch Organisation und Disziplin.

Die mehr als 230 Grundwehrdiener der Pionierkompanie (wasserbeweglich) und der Mautener Pionierkampfunterstützungskompanie boten gemeinsam mit der Waldviertler Kulisse eine attraktive Eidesleistung. Der Kommandant Oberstleutnant Michael Fuchs hieß die Anzugelobenden bei den Melker Pionieren herzlich willkommen. "Ich bin überzeugt, ihr werdet in den nächsten Monaten weiterhin eine interessante und abwechslungsreiche Ausbildung erfahren", so Fuchs.

Zudem boten die Melker Pioniere gemeinsam mit einem Team der Abteilung ÖA&Komm (BMLV) einen Livestream auf Youtube.

 

Hier der Link dazu: https://www.youtube.com/watch?v=sd45HWraPGs

"Soldat des Jahres 2019" kommt aus Niederösterreich

Der gebürtige Melker Vizeleutnant Robert Martschin ist beim Pionierbataillon 3 in Melk als pioniertechnischer Planungsunteroffizier und Sprengstoffexperte tätig. Mit seinem Know-how und seiner Initiative gilt er als der am besten ausgebildete Unteroffizier. Durch seine Expertise konnte die Idee einer Steganlage im Staubereich des Kraftwerk Melks umgesetzt werden. Diese ermöglicht es sämtliche Ausbildungen am Wasser durchzuführen ohne vom Wasserstand abhängig zu sein. Robert Martschin war auch am Straßenbau an der ungarisch-serbischen Grenze maßgeblich beteiligt. Zusätzlich wirkt er an der Erprobung und Beschaffung der persönlichen Schutzausrüstung für den Wasserdienst sowie an der Modernisierung des Fährgerätes    und somit an der Sicherheit der Soldaten mit.                                                   "Foto: Bundesheer/Harald MINICH

 

 

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